520 EXC Motorrevision

Oha, da wackel ich nur dran. Klick OK, Klack ZUVIEL. Wenn ich das Gefühl habe das passt....
 
Problem gelöst.
Hab den Aretierhebel nochmal abgenommen und konnte dann die Schaltwalze in die richtige Position verdrehen so das es passt.
Jetzt sind alle Gänge da wo sie sein sollen.

Kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen wie oder warum der Arretierhebel die Rotation bzw. die korrekte Positionierung der Schaltwalze behindern sollte :unsure:
Aber wenn es jetzt passt ist ja alles gut.

Dann warte ich mal auf @Weity1980
Der vermisst doch auch gerne alles ;-)

0,50mm und 0,53mm Axialspiel sind zwar ein bisschen viel, aber ändern kannst du daran ja sowieso nichts und lieber ein bisschen zu viel als zu wenig.
Bei der Antriebswelle passt es grundsätzlich schon so dass du etwas mehr Spiel hast, aber bei der Abtriebswelle ist es ggf. etwas unnötig viel.

"Ideal" wäre bei der Antriebswelle so um die 0,25mm...0,35mm und bei der Abtriebswelle 0,15mm...0,25mm.
 
Kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen wie oder warum der Arretierhebel die Rotation bzw. die korrekte Positionierung der Schaltwalze behindern sollte :unsure:
Aber wenn es jetzt passt ist ja alles gut.
Also ich habe in den 6ten Gang gedreht, dann Arretierhebel abgenommen weil die Stellung ja nicht in der Vertiefung war sondern auf der Spitze der Walze.
Bei abgenommenem Arretierhebel konnte ich nun die Schaltwalze ganz easy ein Stück verdrehen ohne das sich am Schaltzustand irgendwas verändert hätte.
Ich erkläre es mir so das die Ausfräsungen in der Schaltwalze an dieser Stelle einfach ein Stück gerade aus gehen ohne das die 3 Schaltgabeln einen Axialen Weg machen..
 
Und weil ich zunächst an der falschen Stelle den Arretierhebel aufgesetzt habe war alles um ein Stück nach links verschoben von der Rolle des Arretierhebels her gesehen.
Um es von Anfang an richtig zu montieren müssen man die Schaltwalze bis Anschlag rechts herum drehen dann ein Stückchen zurück und dann den Arretierhebel mit der Rolle in den 6ten Gang setzen..
Ich hab die Schaltwalze nach dem Zusammenbau überhaupt nicht gedreht, stand auch nicht im Handbuch das man das machen soll..

Durch das verdrehen ändere ich nichts am Schaltzustand aber an der Stellung von den Halbmonden und somit an der Stellung der Vertiefungen im Schaltstern..

Jetzt hab ich mich in Rage geschrieben, sorry ;-)
 
Das verstehe ich schon irgendwie, aber es leuchtet mir nicht so ganz ein warum sich die Schaltwalze nicht dieses Stück vor- oder zurückdrehen ließ, als der Arretierhebel montiert war.
Der hat ja keinen Einfluss darauf wie weit sich die Schaltwalze drehen lässt.

Also so ganz blick ich da nicht durch, ist aber auch egal.
 
Jetzt wo du es sagst versteh ich es ehrlich gesagt auch nicht..
Der hätte ja überspringen können dann hätte es gepasst..
Schon komisch..
 
Vorallem, überleg mal... wenn du in dieser Position den 2ten Gang drinnen hattest anstelle des originalen Leerlauf, dann kann das absolut nchts mit dem Arretierhebel zu tun gehabt haben

20240709_173054.jpg

In dieser Position der Schaltwalze/des Schaltsterns hätte kein Gang drinnen sein dürfen.
 
Es gibt Schaltwalzen, da gehen kaum die Hülsen der Gabeln durch. Und dann gibt es Walzen, die sind irgendwie etwas breiter und da flutscht es durch. Bin beim Ersatzmotor mit Schleifpapier ran. Hatte aber auch einige Walzen hier liegen. Davon liegt jetzt ein Teil beim Yachti.
 
Ich hatte ja die kurze Zeit die ich gefahren bin bevor ich den Motor zerlegt habe das Problem das sich der Leerlauf nicht einlegen ließ wenn sie warm war.. und sie war immer sehr schnell warm, das ist mir damals aufgefallen.
Wenn ich dabei bisschen Gas gegeben hab oder die Kiste noch gerollt ist ging es manchmal mit bisschen Glück und viel Gefühl.. ansonsten hat sie den Leerlauf einfach übersprungen von unten wie von oben.
Dann hab ich ja zerlegt und die Teile die mir komisch vorkamen hier gepostet wie Getrieberäder und Schaltgabeln.. diese hab ich übrigens noch vermessen ;-) vor dem Einbau.
Alle vorne 4,8 - 4,9mm breit.
Laut Handbuch bestens.
Die Schaltwalze sah völlig unauffällig aus soweit das einer beurteilen kann der sowas das erste mal in der Hand hält..
 
Wenn der Leerlauf sich kaum oder nur sehr schwer einlegen lässt dann hat es für gewöhnlich damit zu tun, dass die Kupplung zu wenig weit öffnet.
Das kann diverse Ursachen haben (z.B. erhöhtes Axialspiel in der Antriebswelle) aber meistens liegt es einfach daran dass die Leute den Kupplungshebel so einstellen, dass er so nah wie möglich am Lenker ist damit sie ihn einfacher greifen können.

Je weniger (Betätigungs-)Weg der Kupplungshebel zum Lenker hat wenn er gezogen wird, desto weniger weit öffnet dann aber natürlich auch die Kupplung.
Wenn man sich da mal Gedanken darüber macht, dann wird das auch einleuchten.

Wenn ich meinen Hebel auf Stellung 1 (von 6) einstelle, dann bekomm ich den Leerlauf auch nicht mehr rein, denn dann öffnet meine Kupplung nur 1,3 bis 1,4mm weit (wenn ich es Recht in Erinnerung habe), was zu wenig ist damit das Getriebe wirklich lastfrei wird.
Stelle ich den Versteller des Kupplungshebel jedoch auf Stellung 6, dann öffnet die Kupplung 2,3mm weit und der Leerlauf geht selbst im Stand bei laufenden Motor sowohl vom ersten Gang, als auch vom zweiten Gang problemslos rein.

Ich hab den Versteller derzeit auf Stufe 5 eingestellt denn damit funzt es auch noch relativ smooth und der Hebel ist dennoch ein Stück weit näher am Lenker

20240707_182956.jpg

Das ist so das Hauptproblem mit dem Leerlauf was aber die wenigsten Leute am Schirm haben.
 
Das ist bei mir auf Stellung 5.
Damit öffnet die Kupplung bei mir 2,1mm weit was ausreicht um das Getriebe komplett lastfrei zu bekommen und damit der Leerlauf dann auch problemlos reingeht


Und nein, es gibt nichts was ich nicht messe.
Ich weiß halt einfach gerne was Phase ist.
 
Habs nochmal aufgemacht aber nix gefunden..

Außer vielleicht das die lange Welle auf der die beiden Schaltgabeln laufen teilweise etwas verkantet wenn ich sie gegen den Federdruck in den Sitz des Gehäuses drücke..

Wenn jemand was auffällt bei den Bildern bitte melden..
Hängt jetzt halt überall Öl und Fett dran.
 

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Die Schaltgabeln sind ja augenscheinlich unterschiedlich.
Hast du auch wirklich darauf geachtet sie jeweils an der richtigen Position einzubauen (wobei ich aber eh nicht glaube dass man sie falsch einbauen kann)?
Im Rep. Handbuch sollten die Positionen der jeweiligen Schaltgabeln beschrieben bzw. abgebildet sein.

Ich denke immer noch dass der Schaltstern nicht korrekt auf der Schaltwalze montiert war und deshalb das nicht gepasst hat.
Denn wenn es gepasst hat nachdem du den Schaltstern und Arretierhebel neu montiert hattest und der Arretierhebel keinen Einfluss darauf haben kann wie wir denke ich geklärt haben, dann kann es nur an einer nicht korrekten Positionierung des Schaltsterns gelegen haben.

Was mir auch verdächtig vorkommt ist, dass der Schraubenkopf hier auf deinem Foto aus dem Schaltstern hervorragt

20240709_173054.jpg

Vielleicht ist das bei deinem Moped ja ab Werk so, aber normalerweise sollte der Schraubenkopf plan im Sitz des Schaltsterns verschwinden da sonst später der Kupplungskorb daran streifen kann.
 
Wenn der Schaltstern nicht richtig auf der Schaltwelle sitzen würde dann würde er ja weiter rausgucken und dann würde die Rolle des Arretierhebels auch nicht passen.

Die Schraube steht über, das sieht man auch auf den Fotos im Handbuch.
 
Wenn der Schaltstern nicht richtig auf der Schaltwelle sitzen würde dann würde er ja weiter rausgucken und dann würde die Rolle des Arretierhebels auch nicht passen.

Durchaus schlüssiges Argument :yes:
Dann haben wir aber immer noch nicht geklärt woran es schlussendlich dann gelegen hat.

Ich hab einen Kumpel der nicht mehr weiter hochschalten konnte als wie bis zum 4ten Gang nachdem er einen neuen Schaltstern montiert hatte.
Ich hab mir die Sache angesehen und konnte aber auch keinen Fehler sehen.
Ich hab den Schaltstern nochmal demontiert und dann neu montiert und dann ist es plötzlich wieder normal gegangen.
So richtig weiß ich nicht woran es gelegen hat, aber als ich den Schaltstern ausgebaut habe hatte ich irgendwie das Gefühl dass er nicht 100% in den Halbmonden eingerastet war.
Ob das wirklich der Fall war weiß ich aber nicht. Fakt ist dass es nach erneuert Montage dann einwandfrei funktioniert hatte.
 
Die Schraube steht über, das sieht man auch auf den Fotos im Handbuch.

So sieht es bei der 690 aus, darum ist mir das bei dir ins Auge gestochen

20191222_135733-540x720.jpg

Aber wenn es bei dir ab Werk so ist, dann passt das schon.
 
Das mit dem Kupplungshebel unterschreibe ich. Hatte dasselbe Problem mit der @v letztes Jahr.
Habe von @Weity1980 denselben Tipp bekommen, eingestellt.
Problem erledigt.
 
Drehen die Hülsen auf den Gabeln frei? Die sehen vermackt aus.
 
Also Weity echt klasse wie du dir Gedanken machst..
Wenn ich Smileys setzen könnte würdest du jetzt einen Daumen bekommen!

Ich habe tatsächlich bereits bevor ich den Motor zerlegt habe den Kupplungs Hebelweg verändert, das Öl der Kupplung erneuert, alles sauber gemacht und einen neuen Geberzylinder verbaut (der alte hatte ziemliche Riefen).
Hat aber nix gebracht was die Sache mit in den Leerlauf schalten angeht..
 

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