60000km mit der LC4 Adventure - wie geht's weiter?

Yachti

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Lima für die 640/690 hab ich nie was gemacht. Starterkohlen incl. Grundplatte. Ja, das hab ich 2 bestellt und bekommen.
Sind von Yamaha, wenn ich mich recht erinnere.
 
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Ja, das ist auf jeden Fall ne gute Idee sich so ein Ersatzteillager anzulegen für schlechte Zeiten. hab auch schon dran gedacht mir einen kompletten Motor auf Halde zu legen. Gleich ein ganzes Motorrad als Ersatzteil wäre natürlich toll aber dafür reicht der Platz bei mir nicht.
 
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Ich hab ja dieses Jahr wieder mal ne Tour mit der @ gemacht. Nachdem ich beruflich mein Leben völlig umgekrempelt hab und in die Selbstständigkeit gewechselt bin, kam so manches leider zu kurz. Höchste Zeit mal wieder alles hinter sich zu lassen, wenn auch nur für 5 Tage. Motto der Tour war 5 Tage - 5 Länder.
Die erste Etappe führte mich vom heimischen Erzgebirge über Karlsbad, Marienbad quer durch die Tschechei Richtung bayrischer Wald. Ziel war so wenig wie möglich Autobahn, hab ich auf dieser Etappe leider nicht ganz vermeiden können. Ab Marienbad war das Wetter eher durchwachsen weshalb ich in Österreich auf die Bahn gewechselt bin um km zu machen. Ziel der Etappe war der Kalterer See wo Freunde gerade im Urlaub waren ( au feinem Weingut) und noch einen Schlafplatz frei hatten.
Was gilt es noch zu erwähnen? Über den Brenner hat mich ein Wolkenbruch fast weggespült und bei Bozen ein kräftiger Sturm mit umgestürzten Bäumen und allem drum und dran.
Praktisch wenn man dann auf nem Weingut unterkommt...Weingut.JPG
 
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Etappe 2 wurde eine Rundtour über ein paar schöne Pässe. Erstes Zwischenziel war der Molvenosee.
Molvenosee.JPG

Weiter einmal rund um die Brentagruppe
Brenta.JPG

Brenta die zweite
Brenta2.JPG
Da mit einer VFR schlecht schottern ist, bin eben mit Straße gefahren. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Da kam der Gaviapass gerade recht.
Gaviapass.JPG

Gavia die zweite
Gavia2.JPG
Das Wetter zwang uns dann doch früher als geplant den Rückzug anzutreten. Tja und wenn es dann doch etwas eilig hat, hat der Schutzmann oft etwas dagegen. Gefordert hat man 160 Euronen pro Nase. Da wir jeder nur 50 dabei hatten, hatte er doch eine Einsicht. Was lernen wir daraus? Genau. Hab nie mehr als 20 Euro cash in der Tasche.
Trotzdem waren das etwa 450 tolle Kilometer nach den 712 Kilometern gestern. Und was gibts dann wohl wenn man auf nem Weingut zu Gast ist??
Wenn ihr wollt dann folgen die nächsten zwei Etappen in Kürze.
 

Yachti

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Toll!!!!! Alles wohlbekannt. Wunderschön. Ist der Racer dein Mitfahrer?
Dann ein paar Schotterpässe einbauen :LOL:
 
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Der Racer hat im Weingut mit Familie Urlaub gemacht. Hat sich spontan so ergeben das wir ne Runde zusammen fahren. Eigentlich stand mir der Sinn nach Offroad und in der Ecke gibt's ja durchaus noch das eine oder andere zu entdecken. Aber man ist ja flexibel. Den Rest der Tour war ich alleine unterwegs. Mal sehen wie der Corona Kram so weitergeht und was man dann nächste Saison so machen kann.
 
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Weiter geht´s mit Etappe 3. Plan war, mich quer durch die Dolomiten und Österreich treiben zu lassen und irgendwo Richtung Passau zu stranden um dann am nächsten Tag Kurs auf Polen zu nehmen. Da Falzaregopass und Co. gute Bekannte sind, passte der Passo Giau gut ins Konzept. Leider versteckten sich die Dolomiten hinter tiefhängenden Wolken. Dem Fahrspaß tat das allerdings keinen Abbruch.


Passo Giau.JPG

Passo Giau die zweite

Passo Giau2.JPG

Passo Giau zum dritten

Passo Giau3.JPG

Nach dem Grenzübertritt weiter mit Kurs auf den Großglockner. Die Wolken wollten sich nicht verziehen aber wenigstens hat es nicht geregnet. Die 28€ Maut für den Großglockner sind schon heftig, da zieht es einem fast die Latschen aus. Für den Preis müsste man eigentlich den ganzen Tag hin und her fahren. Dazu reichte aber die Zeit nicht. Darum nur ne Einfachfahrt.

Großglockner.JPG

Würde ich gerne mal ausprobieren

Großglockner2.JPG

Schließlich...

Großglockner3.JPG

Ab hier gibts nichts groß erwähnenswertes. Unterschlupf finde ich in Simbach am Inn- booking.com sei dank. Mittelmäßiges Zimmer, gutes Essen, leckeres Bier- gute Nacht.
 
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Etappe 4 - mit 728km die längste der Tour. Von Simbach aus mit Kurs auf den Bayrischen Wald. Der ist auch ne Reise wert und nen kleinen Schlenker gönne ich. Der tschechische Teil ist nicht minder schön.

Bayrischer Wal.JPG

Bayrischer Wald2.JPG

Die Etappe durch Tschechien war nicht sonderlich spektakulär, es ging mehr oder weiniger darum Kilometer zu vernichten. Interessant wurde es erst wieder Richtung Zittauer Gebirge.
Nachdem sich Ross und Reiter an der Tanke mit Nachschub versorgt hatten ging es um die Frage: Nochmal übernachten oder durchfahren? Es wurde sich für Variante 2 entschieden. Die 250km bis zum Ziel sind noch zu schaffen.
Mit den Straßen in Polen ist das so: die Hauptstraßen sind oft gut ausgebaut. Biegt man von da ab, steht man nicht selten vor Offroad Passagen. Das war auch in diesem Fall so und darüber war ich gar nicht so unglücklich. Das schließlich auch noch die Straße aufhörte hatte ich so nicht auf dem Schirm. So kam die KTM zur ersten Fährfahrt ihres Lebens.

DSC_1320.JPG

Polen2.JPG

So langsam ging mir sowohl das Sitzfleisch als auch das Tageslicht aus. In den dichten Wäldern Polens ist das gar nicht so leicht. Ankunft schließlich gegen 22.00 Uhr in Gorzow Wlkp. Leckeres polnisches Bier ist der Lohn.
Polen3.JPG





Nach zwei Ruhetagen trete ich schließlich die Rückfahrt in heimische Gefilde an. Der Spreewald liegt auf der Strecke und wird mitgenommen.
Was bleibt noch zu erwähnen? Der Plan 5 Tage, 5 Länder ging auf. Ich hatte wieder richtig Spaß am fahren, hab tolle Bilder gesehen. Alles in allem waren das 3000 ereignisreiche Kilometer.
Leider hatte ich zu wenig Zeit, gerne hätte ich auch mehr Bilder gemacht. Ich hoffe ihr hattet trotzdem etwas Spaß.
Zurück bleibt die Erkenntnis, das man sich viel zu wenig Zeit für solche Dinge nimmt. Arbeit hin oder her- solche Erlebnisse sind unbezahlbar.
 

Yachti

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Tolle Tour, tolle Bilder und tolle Beschreibung. Danke!

Hoffentlich hast den Stengel am Giau gesehen, in dem ewig langen 50er Bereich fast ganz oben.
Da machen die mehr Umsatz wie auf der Hütte ganz oben.
Ansonsten kriegst in 9-10 Monaten einen Brief.
Da ist die Glocknermaut nix dagegen.
 
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Der ist mir nicht aufgefallen aber ich hab versucht mich am Riemen zu reißen. Naja, wir werden sehen.
Ich bin auf der Suche nach anderen Softbags. Die, die ich habe sind an sich nicht schlecht aber ich suche welche die sich richtig fest am Motorrad befestigen lassen und vor allem Wasserdicht sind. Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Enduristan Blizzard?
 

Yachti

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Ja, die Blizzard waren bei meiner 690er mit dabei.
Total wasserdicht, wie alle Enduristan Sachen.
Sind halt klein.
Richtig "fest" wirst vermutlich nur die Enduristan Monsoon Evo verbauen können. Alle anderen sind mit Riemen verspannt.
Wobei mir das bis jetzt immer fest genug war.
 
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Ich hab mal ne Frage und würde gerne mal die Schwarmintelligenz anzapfen.
Der Tripmaster meiner Adventure macht mir zunehmend Sorgen. Die Anzeige der Geschwindigkeit springt verrückt hin und her und geht bis auf über 900km/h hoch. Das Problem hatte ich vor kurzem schon mal, da war es ein Masseproblem.
Ich möchte natürlich schon mal nachforschen ob es diesmal ein ähnliches Problem ist.
Als Alternative bleibt ein anderer Tacho. Hat jemand von euch eine Alternative zum Tripmaster der Adventure der auch was taugt?
Gruß Marcus
 
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Hallo miteinander.
Also, die Ursache ist gefunden und wiedermal war das Forum eine große Hilfe. Ursache war tatsächlich der Sensor. Der hatte einen zu geringen Abstand zum Magneten. Vor einiger Zeit musste ich mir ein neues Sensorkabel kaufen. Beim montieren hab ich nicht genau auf den Abstand geachtet. Nun war es so das der Sensor gaaaanz leicht am Magneten schleifen konnte. Das hat zwar ne Weile funktioniert aber jetzt eben nicht mehr. Jetzt ist der Abstand richtig eingestellt und alle Systeme arbeiten wieder störungsfrei.
Ich hoffe das die Sache damit gegessen ist weil ich mit dem Tripmaster schön öfters Probleme hatte.
 
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