625er SMC "blauer Rauch" = VSD, Kolbenringe?

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Servus Team,

etwas Einleitungstext, ich war hier schonmal angemeldet :D
Patient ist eine 625 SXC/SMC BJ2004, 20000km, Erstbesitz, wurde nur human getreten wenn sie >70°C am Öl hatte. Kein einziger Wheelebetrieb, bin nur ne Kurvensau :p
Ich bin die letzen Jahre nur 500km gefahren, hab noch eine Reisetransalp für längere Ausritte, die war mehr im Einsatz, aber zum Problem.
Kein Ölwechsel in den 500km - letzten 3 Jahren. :1640:
Ölverbauch war nie sehr gering ca. 0,5L/1000km.

Ankicken ging die letzen Jahre immer "schwerer" im Sinne es hat immer länger gedauert bis sie "kam".
Früher war sie am ersten Tritt inkl. Choke da, es hat sich kontinuierlich zum schlechteren entwickelt und ist über die Winterpausen zunehmend schlimmer geworden.
Zur Haustanke ist es ca. 0,5km, wenn ich sie direkt zum frischen Sprit tanken abgestellt hatte musste ich danach noch öfter treten, quasi wenn sie ganz leicht warm war.
Bei der letzten Fahrt hab se etwas Öl verloren, ich habe Kurbelgehäuseentlüftung getippt weil die minimal porös war.
Kein Leistungseinbruch feststellbar.

Als ich letztens eine Runde drehen wollte durfte ich ca. 1h kicken bis sie ansprang, das wurde instant mit blauem Rauch quittiert. :sick:
Habe sie darauf hin direkt ausgemacht.

So jetzt die Frage aller Fragen - Whats up? :rolleyes:
Habe bereits den Vergaser offen gehabt, minimal Harzansätze, aber nix gravierendes - Düsen waren alle sauber.
Luftfilter hatte ich erst letztes Jahr gereinigt und geölt (etwas zu viel- ok so stark eingeölt dass auch auf der Ansaugseite vom KEHIN etwas Öl hin...).
Ventilspiel hatte ich neu eingestellt vorm "Rauchantritt".

Wenn ich alle Punkte im Kontext sehe würde ich jetzt vermuten ich habe evtl. Überdruck am System bzw. Kompressionsverlust.
Heißt Kolbenringe evtl. gebrochen/fest? ==> würde evtl für die kleine Ölsauerei im Herbst sprechen?
Evtl Ventilschaftdichtungen hinüber? ==> sollte das eigentlich nicht nur im Schubbetrieb zu sehen sein?

Bin etwas ratlos was ich alles beim Team West auf die Ersatzteilliste setzen sollte... :2001:
Wie würdet ihr das Thema sinnvoll angehen ohne direkt den Block rauszuwerfen und komplett überholen zu lassen?
Könnte evtl über nen Kollegen mit viel Aufwand an Sachen für ne Kompressionsmessung und ein Endoskop kommen.

Viele Grüße aus der Oberpfalz
Martin
 
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Kein Ölwechsel in den 500km - letzten 3 Jahren. :1640:
Ölverbauch war nie sehr gering ca. 0,5L/1000km.
Finde ich viel zu heftig.
Jetzt werden hier einige kommen und sagen "Waaaas völlig normaaaaal", ich liege mit meinem Hobel bei 50-70ml auf 1000km (knappe 11k gelaufen), nur so als Richtwert.

Ankicken ging die letzen Jahre immer "schwerer" im Sinne es hat immer länger gedauert bis sie "kam".
Früher war sie am ersten Tritt inkl. Choke da, es hat sich kontinuierlich zum schlechteren entwickelt und ist über die Winterpausen zunehmend schlimmer geworden.
Zur Haustanke ist es ca. 0,5km, wenn ich sie direkt zum frischen Sprit tanken abgestellt hatte musste ich danach noch öfter treten, quasi wenn sie ganz leicht warm war.
Spricht alles dafür, dass der Vergaser einmal komplett überholt werden sollte.
Möglich, dass Bauteile wie Schieber, Nadeln o.Ä. verschlissen sind oder Bohrungen völlig verstopft sind.
Wenn der Sprit die Winterpausen über im Vergaser stand und es sich dabei um irgendeine Rotze von der freien Tanke handelt, macht´s das Ganze nicht besser - im Gegenteil.

Als ich letztens eine Runde drehen wollte durfte ich ca. 1h kicken bis sie ansprang, das wurde instant mit blauem Rauch quittiert. :sick:
Habe sie darauf hin direkt ausgemacht.
Wenn du dir sicher bist, dass es blauer Rauch war, wird es wohl Öl gewesen sein.
Oftmals ist es aber so, dass nach einer solchen Kickorgie die Brennkammer mit Sprit geflutet ist.
Die Ölkohle auf dem Kolbenboden wird durch den Sprit "angelöst" und verbrennt beim Starten mit, äußert sich dann in einer schwarz/grauen Rußwolke.

So jetzt die Frage aller Fragen - Whats up? :rolleyes:
Habe bereits den Vergaser offen gehabt, minimal Harzansätze, aber nix gravierendes - Düsen waren alle sauber.
Würde ich so nicht drauf vertrauen, nimm ihn komplett raus und lass ihn mal überholen - nach ~17 Jahren und 20kkm nicht die schlechteste Idee. ;-)

Luftfilter hatte ich erst letztes Jahr gereinigt und geölt (etwas zu viel- ok so stark eingeölt dass auch auf der Ansaugseite vom KEHIN etwas Öl hin...).
Dann nimm ihn nochmal raus, tupfe ihn mit einem Papier ab und bau ihn wieder ein, sodass er mit Öl benetzt ist - mehr aber auch nicht.

Wenn ich alle Punkte im Kontext sehe würde ich jetzt vermuten ich habe evtl. Überdruck am System bzw. Kompressionsverlust.
Heißt Kolbenringe evtl. gebrochen/fest? ==> würde evtl für die kleine Ölsauerei im Herbst sprechen?
Evtl Ventilschaftdichtungen hinüber? ==> sollte das eigentlich nicht nur im Schubbetrieb zu sehen sein?
Bevor du jetzt anfängst, den Motor wie ein Verrückter auseinander zu reißen, geh systematisch vor.
Wenn du den Vergaser für den Service ausbaust, kannst du einmal einen guten Blick in deinen Ansaugtrakt werfen und wirst sehen können, ob eine deiner Ventilschaftdichtungen der Einlassventile undicht ist.
Sollte dort kein Fehler vorzufinden sein, demontierst du mal den Krümmer und schaust dir dasselbe im Auslasstrakt an.
Liegt hier kein Fehler vor, kannst du anfangen den Kopf zu demontieren und dir einmal die Brennkammer ansehen.
Anhand des Kolbens lassen sich schon mal Rückschlüsse ziehen, ob dein Problem nicht eventuell im Bereich der Kolbenringe/Ölabstreifring liegt.
Die gute Nachricht an der Stelle:
Wir reden bis zum Ziehen des Zylinders über keinen großen Kostenaufwand und für alle Arbeiten kann der Motor im Chassis bleiben.
Wenn der Motor an sich bis dato keine unangenehmen Geräusche gemacht hat, sollte er auch unberührt bleiben !

Bin etwas ratlos was ich alles beim Team West auf die Ersatzteilliste setzen sollte... :2001:
Das weißt du erst, wenn du deinen Schaden kennst - das ist momentan noch nicht der Fall, daher erstmal locker durch die Hose atmen.

Wie würdet ihr das Thema sinnvoll angehen ohne direkt den Block rauszuwerfen und komplett überholen zu lassen?
Könnte evtl über nen Kollegen mit viel Aufwand an Sachen für ne Kompressionsmessung und ein Endoskop kommen.
Wie oben geschrieben, sehe ich da momentan erstmal keinen Bedarf sich am Block zu vergehen !
Endoskopie ist natürlich interessant und hilft für einen ersten Eindruck, Kompressionsmessung wird bei der LC4 aufgrund des Autodekos nicht funktionieren - da kommen nur Quatschwerte raus.


Hast also ein bisschen was zu tun - aber "schlimm" hört es sich erstmal nicht an. ;-)
 
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Ölverbrauch soll ja bis 1 L normal sein.
Meine LC4 mit dem 693cc Motor Brauch aber auch kein Öl.

Ich würde jetzt auch erst Mal den Vergaser überholen und in den ein und auslass schauen.
Evtl noch die Zündkerze wechseln.

Danach noch Mal starten und beobachten bevor du jetzt alles zerlegst
 
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Ölverbrauch soll ja bis 1 L normal sein.
Meine LC4 mit dem 693cc Motor Brauch aber auch kein Öl.

Den Mist haben wir den Autobauern zu verdanken, die seit einigen Jahren diesen Passus zu Ihren Fahrzeugen schreiben, damit Fehlkonstruktionen ihre Daseinsberechtigung haben...
Man sieht´s ja an deiner 693er, dass es auch völlig ohne geht. :)
 
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Gurk, danke euch schon mal für die Rückmeldung.

Um die Bestellung beim Team West komm ich eh nicht rum.
Brauch den O-Ring am Vergaser, der hat Öl gesehen und ist dadurch lapprig.
Neue Schläuche für die KGH-Entlüftung müssen auch rein weil porös.
Neue Kerze kommt auch gleich mit, Öl und Filter werden auch bestellt - brauch ich irgendwann eh.
Ne neue OBKER sollte noch rumliegen.

In die Kanäle werde ich mal einen Blick werfen, das ist eine gute Idee!
Evtl lass ich die KGH-Schläuche mal in nen Eimer blasen, dann sieht man ja ob se recht spuckt oder ob die Stege und Ringe dichten.


Nächste Woche habe ich neue Infos für euch - 3 Wochen Schrauberurlaub :)
 
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Hallo miteinander,

Vergaser eingebaut, neue Kerze rein,... 1ter Kick - Bude läuft wie ein Sack Nüsse, ohne verbranntes Öl - 500m gefahren für Ölwechsel... aber seht selbst.
Fundsachen im Motor abzuholen... :bad:


Erklärung zu den Bildern:
1. Sieb mit meist metallischen Spänen innen und außen!
2. Magnetablasschraube mit wenig Spänen.
3. Öl mit diversen Partikel
4. Sieht aus wie ein Wälzkörper :help:
5. Zudem finden sich irgendwelche grauen Teile (Kunststoff?)

Ziel: Motor soll wieder laufen.
Folge: Block wird zerlegt um zu begutachten wie groß der Schaden ist.


Fragen:
Woher kommt der Wälzkörper (Nocke?) und was sind das für kunststoffähnliche Partikel (ca. 0,5-1 mm dünn).
Ich habe keine zwei linken Hände.
Reicht eine Garage + Biertisch, Werkbank, sortierter Ratschenkasten und zwei kalibrierte Drehmomentschlüssel fürs zerlegen?
Ich besitze zudem keinen Motorständer/halter, Spezialwerkzeug sowie der Reparaturleitfaden (geht der von der 400LS/E Military auch?)
Was kann man hier empfehlen sich vorab anzuschaffen?


Viele Grüße aus der Oberpfalz!
Martin
 

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Nabend !
Bist du sicher, dass die Magnetschrauben komplett sauber beim Einbau waren ?
Wenn das der Abrieb von 500m an der Siebschraube ist - sehr bedenklich !

Das Kunststoffteil könnte ich nicht zuordnen, welche Farbe hat es ?
Nach einem Lagerkäfig sieht‘s nicht aus.
Das Teil von Bild vier ist fies - kannst du da mal ein Centstück neben legen ?
Wenn du den Motor inspizieren willst, lass ihn erst einmal drin und bau ab, was im Rahmen geht um nachzusehen was defekt ist.
Soll heißen, Kupplungsdeckel mit Kupplung und Ventildeckelhaube, so kannst du die Kipphebelrollen und die Nockenwelle im zylinderkopf sowie das anfällige Getriebeeingangslager hinter dem Kupplungskorb inspizieren und Dir gleich die Ölpumpen ansehen.
Kostenaufwand hält sich mit zwei Ventildeckeldichtungen sowie einer Kupplungsdeckeldichtung hierbei absolut im Rahmen und könnte schon des Rätels Lösung sein !

Mit Mut und etwas handwerklichem Geschick hast du schon mal die halbe Miete, an „Spezialwerkzeugen“ ist erst einmal der Polradabzieher wichtig, wenn der Motor noch im Chassis hängt kannst du mit Blockieren des Hinterrades auch die Kupplungskorbmutter lösen, so sparst dir den Kupplungskorbhalter.

Zwecks Reparaturanleitung, such mal über eine beliebige Suchmaschine nach „Reparaturanleitung PDF“, da kommen ein paar Ergebnisse die für dich äußerst interessant sein könnten. ;-)
 
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Öl war ca. 2000km und 2 Jahre drinnen, ist also von deutlich mehr Laufzeit! Ich hatte gestern vor dem ölablassen und der Testfahrt noch die Magnetschraube draußen, da war mMn weniger Abrieb vorhanden - subjektiv!

Sieht für mich nach etwas grau grünem aus. Etwas undefinierbar mit der Farbe... Hab auch keinen Plan wozu das gehören sollte.

Die Rolle Ist etwa 1/3 so lang wie ein Centstück, ich kann morgen noch ein Bild machen mit Zollstock.

Hmm, ja wäre noch ein Ansatz. Ich muss eh noch die Ölfilter fertig raus machen, dann mach ich mal die Seite auf und kuck rein. Danke schonmal für den Input.
 
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Öl war ca. 2000km und 2 Jahre drinnen, ist also von deutlich mehr Laufzeit! Ich hatte gestern vor dem ölablassen und der Testfahrt noch die Magnetschraube draußen, da war mMn weniger Abrieb vorhanden - subjektiv!
Dafür sieht der Abrieb wiederum gut aus !

Sieht für mich nach etwas grau grünem aus. Etwas undefinierbar mit der Farbe... Hab auch keinen Plan wozu das gehören sollte.
Dito, Kunststoff fällt mir nur Lagerkäfig, Lagerdichtscheiben oder Gleitschienen ein - all diese sind jedoch nicht grau.

Die Rolle Ist etwa 1/3 so lang wie ein Centstück, ich kann morgen noch ein Bild machen mit Zollstock.
Tendenziell würde ich auf ein Nadellager tippen, falls es die Flußrichtung und die Engstellen des Schmiersystems erlaubt, würde ich auf Kipphebelrolle tippen.

Hmm, ja wäre noch ein Ansatz. Ich muss eh noch die Ölfilter fertig raus machen, dann mach ich mal die Seite auf und kuck rein. Danke schonmal für den Input.
Scheid vielleicht den Filter mal auf und schau, ob Dir dort Metallglitzer entgegenkommt.
 
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Soooo, PI x Daumen,

Bilder:
Meterstab mit vermeintlichem Wälzkörper und Partikel
Magnet mit vermeintlichem Wälzkörper (ist ALU!!!!) und einer Rolle vom Einlasskipphebellager (das passt farblich schon garnicht....)
Kipphebelrollenlager
Nockenwelle Auslass


Zum Patienten:
Filter sind raus und zerlegt.
Ich finde nicht einen Partikel im roten Ölfilter - nicht einen einzigen, das ist schon echt sehr sehr sehr positiv! Es hat quasi alles das Sieb aufgefangen.
Oberteil ZK ist ab, habe also meine erste Gräuschquelle lokalisieren können.
Kipphebelrolle Einlass ist einige Zehntel eingelaufen, Auslass war ok, aber auch nicht mehr top - beides muss neu.
Alle Rollen waren vorhanden - das ist also nicht unser "Findling"
Nockenwelle Auslass ist top, Einlass mit minimalem Pitting - die Rückseite mit der geschliffenen Oberfläche ist quasi rauher als das "Pitting".
Bin fast gewillt die Welle wieder reinzustecken... Ist eine 249/1 - gibts sowas für den kleinen Geldbeutel in der Bucht?
Kupplungsdeckel ist auf - eine Auffälligkeit, irgendwas hat sich mal zw. Ausgleichswelle und Gehäuse gezwickt (vermutlich beim Schaden des Vorbesitzers- Pleullager @ 4000km, muss da mal die Rechnung kontrollieren was damals alles gemacht wurde...). Kupplungskorb hab ich jetzt mal nicht runter gemacht.

Weitere Erkenntnisse:
Magnettest an vermeintlichem Wälzkörper = negativ
Vermeintlicher Wälzkörper ist weichestes Aluminium, sieht aus wie eine sehr kleine Aderendhülse aber "gefüllt" auf der Rückseite wo man sonst die Andern rein steckt - weiß nicht wie ichs anders beschrieben soll.
Ich kann mir aufgrund der Werkstoffbeschaffenheit nicht erklären wo das Stück herkommen soll - wie gesagt, der Motor wurde schon Mal "gemacht", nicht das des ein Überbleibsel von Unfägigkeit ist?

Gedanken:
Irgendwie bin ich sehr gewillt den Block wieder zusammenzusetzen...
Ich sehe einfach nicht die Notwenigkeit noch mehr zu öffnen, dafür habe ich ihn immer viel zu vorsichtig (warm) gefahren.
Die Partikel erscheinen auch mir für ca. 2000km als durchaus gering.
Ich würde eher nach der ersten Ausfahrt nochmal auf die vorher erneuerten Magnetschrauben/Siebe schauen.

Fragen:
Was würdet ihr noch machen wenn die Kiste "so weit" offen ist?
Kupplungskorb doch runter und drunter alles cheken?
Ventilblock auch runter heben und einem auf den und die Laufbahnen kucken?
Aktuell ist halt die KW blokiert wegen dem Kopf.
Will nur ungern irgendwas am Primärtieb an/abziehen wenn die KW blockiert ist - scher ich mir da nicht die Blockierschraube ab, auch wenn ich am Hinterrad etwas dagegen halte?
Sinnvolles vorgehen; Kopf wieder fertig machen und ?
Welche Dichtringe/Oringe lohnen sich gleich zu tauschen, alle an der WAPU?
Die aktuell beziehbaren Wellen für die Kipphebel sind wieder "normal" gefertigt und nicht gehärtet - oder?
In meinem Kopf gibt es nämlich Erinnerungen an diverse Fluchthreads :D

Grüße und danke für euren Input!
 

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Die Nadel auf deinem Bild kanst du ja mit deiner Kipphebelrolle vergleichen.
Anscheinend hat wohl der Vorbesitzer schluderig gearbeitet , wegen den Resten im Motor .
Würde an deiner Stelle, weil du ja schon soweit bist, noch Kupplung abnehmen und nach den Ölpumpen schauen.
Die Fixierschraube laß drinn, Hinterrad blockieren im 5 ten Gang reicht da aus.
 

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Vermute fast es könnte ein Nietrest vom alten Eingangslager sein.
 
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Dann mach ich auch mal mit bei „Rate mal mit Rosenthal“ (die jüngeren dürfen jetzt gerne googeln :p).

Bei Bild 1 bin ich der Meinung es könnte sich um ein Endstück eines Zuges handeln - hab nur keine Ahnung, wie das da rein kommt...
 

Yachti

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Dann mach ich auch mal mit bei „Rate mal mit Rosenthal“ (die jüngeren dürfen jetzt gerne googeln :p).

Bei Bild 1 bin ich der Meinung es könnte sich um ein Endstück eines Zuges handeln - hab nur keine Ahnung, wie das da rein kommt...
Welches Schweinderl wollens denn?

Endstück eines Zuges war auch mein erster Gedanke.

Wapu würde ich komplett machen.
Beide Lager, Welle und Wellendichtring - der WeDi läuft gerne ein auf der Welle.
 
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Bräuchte mal noch kurz Hilfe bei ner neuen gebrauchten Nockenwelle.

Verbaut war ne 249/1
Aktuell hätte ich Zugriff auf eine 249/1 aus ner 640 lc4 bj 2001. Waren die Wellen in den Baujahren gleich? Da gab's doch auch den Wechsel auf Highflow.
Hab so explizit detailliert nix in der Suche gefunden.

Danke euch schonmal!
 
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