690 Enduro R 2011 Benzinzufuhr

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690 Enduro R`11
Hallo zusammen,
das ist mein erster Eintrag hier im Forum, bin aber seit einiger Zeit schon stiller Mitleser.
Seit Anfang des Jahres habe ich eine 690 Enduro R von 2011 (7500km gelaufen) die im warmen Zustand nicht mehr starten wollte. Habe mich dann hier im Forum ein wenig
umgeschaut und bin über die defekte an der Benzinpumpe gestolpert. Habe dann im Zuge der normalen Servicearbeiten ( inkl. Ventile) die RMS-Pumpe der Vespa eingebaut.
Danach ist die 690 angesprungen, lief einige Sekunden und ging dann aus. Seitdem ist sie nicht mehr zum laufen zu bekommen. Habe dann auch mal das Einspritzventil ausgebaut und gereinigt, weil ich vermutet habe das bei dem Pumpenwechsel irgendwie Dreck/Rückstände ins System gekommen sein könnte.

Nach der Reinigung habe ich dann aber festgestellt das quasi garkein Sprit an die Einspritzdüse kommt- woran könnte das liegen? Ich unterstelle einfach mal, dass die Pumpe funktioniert, sie macht das typische Geräusch und lässt sich auch via TuneEcu ansteuern. ich bin aktuell etwas ratlos, eigentlich wollte ich mit der KTM nächsten Mittwoch in den Urlaub :/

Vorab schonmal vielen Dank und einen ölverschmierten Gruß,
Beffi
 

klx

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Tankentlüftung zu? Filter zu? Druckregeleinheit fertig?
 
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Den Pumpenwechsel hab ich auch durch. Das Schlauchgeflecht ist schon ordentlich. Eventuell hat es dir einen Schlauch beim Einfädeln der Leitungen abgeknickt.
 

Yachti

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Hab mal wo gesehen, dass man die ausgebaute Einspritzdüse umgekehrt an den Schlauch stecken soll und dann starten. Dann solls den Dreck raushauen.
Aber pass auf, dass nix zu brennen beginnt.
 
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Ich würd vermuten dass es dir durch den Benzindruck gleich mal wieder einen Schlauch von der neuen Pumpe gezogen hat.
Ich würd das Geraffel alles nochmal ausbauen und checken.

Hier das Video zum Reinigen der Einspritzdüse, welches @Yachti erwähnt hat

 
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690 Enduro R`11
Hallo zusammen,
erstmal Danke für die vielen Tipps!

Nach mehrmaliger Kontrolle aller Bauteile ( Düse, Pumpe, Druckregler etc.) hier die Auflösung meines "Fehlers", vielleicht hilft es ja zukünftig anderen Forumsmitgliedern weiter: Da ich beim Ausbau der Pumpe leider den Spritschlauch so unsanft gelöst habe das er kaputt gegangen ist, habe ich ihn durch einen anderen Spritschlauch ersetzt. Dieser war aber wohl dem Druck der neuen Pumpe nicht gewachsen und ist geplatzt bzw. der Länge nach aufgerissen. Habe ihn jetzt durch einen druckfesten, bezinresistenten Gewebeschlauch ersetzt und die 690 läuft wieder. Werde in Zukunft wohl dann doch mehr auf solche Details achten.... bis jetzt war das an meinen Vergaser-Maschinen noch nicht nötig.

Gruß,
Beffi
 
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Yachti

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Einen benzinresistenten und druckfesten Benzinschlauch für ein Einspritzer Motorrad zu verwenden, macht allemal Sinn.
 
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Hallo,
sorry für die späte Antwort: Ich habe einen als Meterware beim KFZ-Zubehör gekauft.
Einen Hersteller kann ich dir leider nicht nennen. War froh überhaupt was bekommen zu haben, ab Mittwoch wollen wir zum Endurowandern.

VG
 
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Du musst da immer vorsichtig sein, nur sehr wenige Benzinschläuche sind als Intank-Schlauch geeignet.
Wenn es kein spezieller Intank-Benzinschlauch ist, dann quillt er dir früher oder später auf
 
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