AFR - Lambda Anzeige für die 640er

Yachti

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Hallo alle,

möchte gerne die 640er sauber abstimmen und dafür so eine Anzeige installieren.
M18x1,5 Gewindemuffe ist vorhanden.
Es gibt hier einige Threads zu dem Thema, aber die Technik schreitet voran. Genau auf diesem Gebiet vermutlich momentan recht schnell.

Was kauft man da? Gefunden habe ich mal:

Ist das was gescheites?
Toll wäre natürlich auch noch, wenn man den TPS vom FCR einspeisen könnte und mitloggen.

Dazu habe ich allerdings nix gefunden.
 
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Moin

mit dem kannste schon arbeiten!
Was soll das bringen den TPS mit anzuschliessen ?

Gruss

Norbert
 

Yachti

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Danke Norbert.
Hätte gemeint man sieht die Gasstellung im Log.
 
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Frag doch sonst noch mal den Piraten, ich meine der nimmt das Innovate LM2 zum Datenloggen und Messen des AFR-Wertes während der Testfahrt. Das Gerät gibt es ja in verschiedenen Ausbaustufen, kostet allerdings etwas mehr.
 
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Man kann sich auch mit zuvielen Messwerten, selber in den Wahnsinn treiben!
Die ganzen Werte, bei welcher Drehzahl welcher Lambdawert anliegt und dann auch noch bei welcher Belastung bringt dir bei einem Vergaser gar nichts!
Denn bei Vergaser musst du wissen bei welcher Gasgriffstellung welcher Bereich des Vergasers arbeitet.
Genau die Markierungen machst du dir auf den Gasgriff und fährst bei der Stellung und kannst sehen welcher Lambdawert anliegt und entsprechend die Bereich ändern, der sich dann aber auch wieder auf die anderen Bereiche auswirkt :finger:

Beim Einspritzer fährst du das Kennfeld ab, Drehzahl/Last spielen da dann wieder eine Rolle und dafür kann man dann die Messwerte vom LM2 verwenden

Gruss

Norbert
 
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Jupp, und da der @Yachti ja auch eine 690er hat passt es vielleicht wieder. Ich würde mir so ein Messgerät nicht dauerhaft ans Moped tüddeln, wird ja mit den Rundinstrumenten teilweise gemacht, aber jeder wieder mag.
 

Yachti

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An der 690er habe ich das volle Equipment von Dynojet verbaut.
Wenn ich mal fertig bin, kommen POD und Autotune wieder weg.

An der 640 würde ich auch alles wieder abbauen, wenn sie eingestellt ist.

@edefauler einfach 1/4 1/2 3/4 Markierungen?
 
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Hallo Helmuth
Hab das Thema gerade erst gesehen.
Die von dir verlinkte Anzeige verwendet eine Bosch LSU 4.9 Breitbandsonde.
Grundsätzlich ist die zwar besser/neuer als die LSU 4.2, aber das Problem ist, die LSU 4.9 muss an der Frischluft kalibriert werden während die LSU 4.2 durch einen Widerstand im Kabel kalibriert ist.
Ich hatte mal eine Anzeige mit einer LSU 4.9 verbaut und das Problem war, dass sie jedes mal ihre Kalibrierung verloren hat, wenn das Moped z.B. abgestorben ist und man es neu gestartet hat. Dann hat sie sich "im Abgas" neu kalibriert und dann stimmten die Werte natürlich absolut nicht mehr.
Einzige Möglichkeit war dann, das Moped über Nacht stehen zu lassen sodass keine Abgase mehr im Auspuff waren und dann die Zündung einzuschalten (ohne zu Starten) bis sie sich neu kalibriert hatte. Oder man hat sie aus dem Krümmer ausgeschraubt und an der Frischluft neu kalibriert.
Da ich meine hinter dem Bugspoiler verbaut hatte, war das aber nicht lustig.

Langer Rede kurzer Sinn: meines Erachtens nach ist eine Anzeige mit einer Bosch LSU 4.2 besser geeignet. Ferner hast du auch beim PC5 eine LSU 4.2 verbaut und hättest daher dann praktisch auch Ersatz, falls eine mal die Hufe streckt.

Was aber noch dazu kommt ist, dass es unterschiedliche Steckertypen bei der LSU 4.2 gibt, also sollte man auch darauf achten, denn ein Umpinnen des Steckers der Breitbandsonde ist aufgrund des verbauten Widerstand nicht möglich.
Am Anzeigegerät kann man den Stecker aber problemlos umpinnen.
Ich hab z.B. den Anschluss des PC5 umgepinnt, weil ich eine LSU 4.2 mit anderem Steckertyp verbaut habe, als ursprünglich beim PC5 dabei war
 
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Muss mich selbst korrigieren: die LSU 4.2 bekommt ihre Frischluft zur Kalibrierung über das Anschlusskabel während bei der LSU 4.9 die Sonde einmal an der Frischluft kalibriert wird und dann passt das theoretisch.
Das Problem ist, wenn die LSU 4.9 ihre Kalibrierung verliert muss sie wieder an der Frischluft kalibriert werden, da sie über das Anschlusskabel zu wenig oder keine Frischluft erhält.
So, oder so ähnlich läuft das.
"Benutzerfreundlicher" ist daher aber die LSU 4.2
 

scgaser

Mr. Hardcore
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Genau so ist es richtig, deshalb sollte man auch keine Sondenkabel durch löten verlängern, da man sich so sonst die Sonde vergiftet!
 
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Ich hab mir jetzt mal ein paar Anzeigen angesehn, und anscheinend ist das aber nicht bei jeder Anzeige der Fall, dass die LSU 4.9 kalibriert werden muss oder kann.
Es liegt also nicht an der LSU 4.9, sondern an der Anzeige selbst ob die Sonde kalibriert werden muss/kann.
Manche werben zwar damit dass man die LSU 4.9 bei ihrer Anzeige an der Frischluft kalibrieren kann um ein noch genaueres Ergebnis zu erhalten, aber dass sie sich dann unter bestimmten Umständen auch mal selbst falsch kalibrieren kann, da sie ihre Frischluft nicht durch das Sondenkabel bekommt sondern von der Sonde selbst (die ja dann im Auspuff steckt) und sie dann ausgebaut werden muss, um sie an der Umgebungsluft neu zu kalibrieren, das schreiben sie nicht.

Das Problem ist, praktisch alle Anzeigen verwenden bereits die LSU 4.9.
Hier hab ich aber z.B eine Anzeige gefunden bei der explizit darauf hingewiesen wird, dass bei dieser Anzeige die LSU 4.9 nie an der Umgebungsluft kalibriert werden muss:

Screenshot_20211028-215954_eBay.jpg

Der Nachteil könnte sein, dass sie dann mit der Zeit eventuell ungenauer wird
impression
 
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Eines sei ggf. auch noch anzumerken: im Unterschied zum PC5/POD300 sind alle diese Anzeigen weder wasserdicht noch besonders stoßresistent da sie für den Einsatz in einem Auto konzipiert wurden, und nicht für den Einsatz auf einem Motorrad.
Also Regenfahrten besser vermeiden und damit rechnen, dass nach ein paar Monaten die Anzeige aufgrund der Einzylinder Vibrationen auch mal die Hufe strecken kann
 

Yachti

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Boah, die Welt ist langsam zu kompliziert für mich.
Plan ist sowieso - nur Kalibrierungsfahrten bei schönem Wetter zu machen und wenns dann mal passt, das Zeug wieder abzubauen.
Obwohl ich super an die Sonde rankommen würde.

DANKE Martin!!!!
 

Yachti

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Schade, der verspricht viel, scheint sich aber in China zu befinden. Zuerst heißts 2-3 Tage Lieferzeit aus einem hiesigen Lager, dann aber:

1635453705354.png
 
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Als Tipp gleich zu Anfang: Mach dir eine Excel-Tapete in der du wie in einem Logbuch alle Erkenntnisse und Änderungen dokumentierst.
Bei der schrittweisen Vergaserabstimmung muss man ja auch mal einen Schritt zurück machen und dann erinnert man sich schon nicht mehr, was wie war.
Bei mir sah das so aus:

1636451229257.png

Merke/ dokumentiere das Lambda bei Leerlauf, 50%, 75% und 100% Gas. Damit hast du dann schon genug zu tun.
Ich bin immer stationär im 4. oder 5. Gang gefahren, geradeaus, dann hast auch Zeit das Lambda verünftig abzulesen.
 

Yachti

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Klingt gut, werde ich machen! Danke.
 

Yachti

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Ich hab mir jetzt mal ein paar Anzeigen angesehn, und anscheinend ist das aber nicht bei jeder Anzeige der Fall, dass die LSU 4.9 kalibriert werden muss oder kann.
Es liegt also nicht an der LSU 4.9, sondern an der Anzeige selbst ob die Sonde kalibriert werden muss/kann.
Manche werben zwar damit dass man die LSU 4.9 bei ihrer Anzeige an der Frischluft kalibrieren kann um ein noch genaueres Ergebnis zu erhalten, aber dass sie sich dann unter bestimmten Umständen auch mal selbst falsch kalibrieren kann, da sie ihre Frischluft nicht durch das Sondenkabel bekommt sondern von der Sonde selbst (die ja dann im Auspuff steckt) und sie dann ausgebaut werden muss, um sie an der Umgebungsluft neu zu kalibrieren, das schreiben sie nicht.

Das Problem ist, praktisch alle Anzeigen verwenden bereits die LSU 4.9.
Hier hab ich aber z.B eine Anzeige gefunden bei der explizit darauf hingewiesen wird, dass bei dieser Anzeige die LSU 4.9 nie an der Umgebungsluft kalibriert werden muss:

.....

Der Nachteil könnte sein, dass sie dann mit der Zeit eventuell ungenauer wird

Gerade bestellt. Bin gespannt was da so rauskommt.
impression
 
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