Blinker Problem

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Hallo zusammen

Ich habe heute ein geliehenes Blinkrelais an geschlossen, meins ist noch bei der Post.

Blinker blinken nicht, dann habe ich die Pole am Stecker, mit einer Prüflampe getestet.
Gelb blau hat Strom, braun und orange nicht.
Und wenn ich mit der Prüflampe auf das weiße gehe, blinken die Blinker.
Nun meine Frage.
Kann ich einfach eine Verbindung vom weißen Kabel zur Masse legen oder mache ich da was kaput?
Und wie kann man die Blinkfrequenz an passen, die ist zu schnell

Gruß Jens
 

oldman

Böser Mod
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Original Blinker oder LED ?
 

Yachti

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Sollten die nicht 21 Watt haben?
Wenn du da kein lastunabhängiges Relais verbaust, dann wird sich die Blinkfrequenz nicht ändern lassen, weil die zu wenig Leistung haben.
Da du aus DE bist: mag das euer TÜV überhaupt?
 
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Für den TÜV mus es in einer axeptablen Frequenz blinken, die Watt Zahl ist egal. Oder was meinst du?
Ich die age mich in erster Linie, warum die erst anfangen zu blinken, wenn ich mit der Prüflampe gegen Masse an den Weißen Kontakt gehe. (Der mittlere am Releais)
 

Yachti

spinnerter Bastler :-)
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Sei mir nicht böse, aber aus deinen Schilderungen kann ich mir keinen Schaltplan zusammendenken. Kenne auch deine Kabelfarben nicht.
Auf alle Fälle brauchst du ein lastunabhängiges Relais, oder du kaufst dir LED Blinker Widerstände und hängst die rein, dann wird das wieder langsamer.
Ob das aber Sinn macht???

Zum TÜV: so wie der hier immer geschildert wird, gibt sich der mit 6 Watt Blinkern nicht zufrieden, wenn 21 Watt original sind.
 
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Nicht das wir jetzt aneinander vorbei reden (schreiben:))

Kabel am Stecker vom Blinkgeber sind braun, orange, weis und blau gelb. Blau gelb hat Strom. Nun betätigte ich den Blinkschalter und es tut sich nichts, ich gehe jetzt mit der Prüflampe die einzelnen Kontakte am Stecker durch und beim weißen, fängt es an zu blinken... Warum?
 

Yachti

spinnerter Bastler :-)
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Verstehe schon - so halbwegs. Aber wie soll ich wissen, wo deine Kabelfarben braun, orange, weiß hingehen? Blau-gelb ist scheinbar die Versorgungsspannung des Ganzen.
Mach mal einen Schaltplan von der Installation.
 
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auch die Prüflampe ist ein Verbraucher mit einer gewissen Leistung, die 6W pro Birne sind aber scheinbar zu wenig um das Blinkrelais anzustoßen, erst mit der zusätzlichen Leistung der Prüflampe reichts dann ... für die richtige Blinkfrequenz werden dann aber 42W (2x21W) benötigt!
Diese Herleitung passt wenn das Blinkrelais richtig angeschlossen ist.

Woher aber kommt Deine Annahme, daß 6W-Lämpchen ausreichen sollen!?
Für den TÜV wird das sicher nicht reichen weil schlicht zu dunkel und für ein lastabhängiges Relais reichts auch nicht um die richtige Blinkfrequnz zu erreichen ...

Empfehle zumindest mal testweise die richtigen Birnen einzusetzen um die Verdrahtung und das Blinkrelais auf Funktion testen zu können.
 
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Also mit der W Zahl hängt es nicht zusammen. Auch wenn ich das weiße Kabel (-) mit dem Rahmen verbinde blinkt es. Und das ist bei 21 und 6 W so!?
@Andy die Wattzahl ist dem TÜV pilepalle hell muss es sein und die Frequenz muss stimmen. lED haben ja auch nur Zwischen ca 1 und 9W, und kommen durch den TÜV

bei meinen kann man am der Helligkeit keinen Signifikanten Unterschied zu den 21W erkennen
 
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Dein Bild ist leider so schlecht dass man nichts erkennen kann. Neben den Kontakten stehen Zahlen, die sind in der Regel nach DIN festgelegt und für eine Beurteilung interessant, genauso wie eine Bezeichnung, bzw. ein Schaltbild (welches meist auf dem Gehäuse aufgderuckt ist.) Denn es gibt Blinkrelais mit 2, 3 und 4 Anschlüssen.

Generell: Für ein lastabhängiges Blinkrelais ist es sehr wohl ein Riesenunterschied, welche Leistung die Leuchtmittel der Blinker haben, denn über den daraus resultierenden Strom wird die Funktion gesteuert, beispielsweise auch das schnellere Blinken beim Ausfall eines Blinkers. Beim Austausch gegen andere Blinker gibt es eben mehr zu beachten als eine hübsche Optik. In einem solchen Fall ist es oft sinnvoll ein lastunabhängiges Blinkrelais zu verbauen. Die Lösung mit parallel geschalteten Widerständen ist auch möglich, dazu müssen diese jedoch immer der Leistung des Leuchtmittels angepasst werden.
 
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Ich glaube das ist am Tema vorne! Das was ich beschrieben habe, macht das Releais mit 21W ebenso wie mit weniger. Mir ist also wichtig das die Blinker blinken!
 
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Der mittlere Kontakt ist ja scheinbar Masse, also muss er auch so angeschlossen sein.

Bei welchem Motorrad soll das Blinkrelais denn eingebaut werden? Die 620er hat nämlich nach meinen Unterlagen ein 2poliges Teil, also wurde da mal umgebaut?

Und noch mal zu Deiner Frage bezüglich der Blinkfrequenz: Du musst bei dem jetzigen Teil sozusagen 21W simulieren, d.h. 15W parallelschalten, bzw. einen Strom von 1,25A fliessen lassen. Das ergibt dann pro Blinker einen Widerstand von 9,6 Ohm. Der sollte beispielsweise passen: ARC HS15 10R J - Drahtwiderstand, axial, 15 W, 10 Ohm, 5%
 
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Hallo Zehlaus
Es handelt sich um eine LC4 620 SC, Bj 96 und um gebastelt sieht es am Kabelbaum ausnahmsweise nicht aus.
Kann ich den einfach mit Masse an das weiße Kabel gehe? Oder mache ich da auf Dauer was kaputt? So be mehrfachen testen ging es ja, und Sicherungen sind auch nicht raus geflogen.
Danke für die Infeo mit dem passenden Wieder stand!
 
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Hallo Jens,

die 96er hat ein vierpoliges Relais, habe ich eben nachgeschaut. Das von Dir gezeigte Blinkrelais hat jedoch die Klemmenbezeichnung C2, das und der Hersteller MVG deuten auf ein verstärktes Bauteil für den Anhängerbetrieb hin. Am Kontakt C2 wird eigentlich die Kontrollleuchte für den Anhänger angeschlossen, braun deutet als Kabelfarbe allerdings eigentlich auf Masse(?).
Bis auf die Farbe Orange (Zuleitung zum Blinkerschalter) weichen die Farben vom Schaltplan ab, der Anschluss am Kontakt - an Masse müsste korrekt sein. Du solltest allerdings kontrollieren wohin das braune Kabel geht.

Gruß
Claus
 
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Hallo Claus
Hab eben geglückt, wo das braune (Masse) Kabel vom Kombistecker hin läuft. Es geht vom Stecker an ein 4 poligen Masseanschluss, unter der Armaturenhalterung.
 

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