Die Richtige Batterie für KTM 640 SM 2006

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Hallo,
ich hatte das problem das ich mir diese batterie zugelegt habe

https://www.ebay.de/itm/BlackMax-YTZ10-S-Motorradbatterie-GEL-12V-9Ah-50922-GTZ10-S-YTZ10S-BS-GEL12-10B4/402033658284?_trksid=p2485497.m4902.l9144

diese aber nach ein paar std fahren leer war und danach defekt.
Ich dachte schon das was mit der lichtmaschiene nicht stimmt und habe das ganze motorrad durchgemessen und alles scheint richtig zu funktionieren.
Kann es sein das die KTM nicht mit jeder art batterie klar kommt ?
habt ihr ein tipp für eine gute günstige batterie die definitiv an der Maschine funktioniert ? Evtl eine lithium ionen Batterie ?
mfg
 

Fusselhirnchen

alter Sack
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Ich hab auch ne 25 Euro Gel drin und das funktioniert einwandfrei.

Entweder hast du Pech gehabt (reklamieren) oder bei deinem Regler / Lichtmaschine ist was faul. Hast den Ladestrom gemessen?
 

klx

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Okay, ich hole kurz aus. Misst man mit dem HÜ Multimeter im laufenden Betrieb den STROM an der Batterie, wird elektrisch von Plus nach Minus ein Schluss erzeugt. Physikalisch wandert jetzt die Ladungen quasi kaum behindert von minus nach plus blablabla.

Gebremst wird dieser Strom nur noch durch den Innenwiderstand der Batterie und das Multimeter als Leiter. In der Regel wird der 10 A Sicherung im Multimeter dann sehr warm.

Bitte in diesem Falle die Ladespannung an den Polen messen. Im Messbereich für Gleichspannung im möglichst nahen Bereich der angestrebten knapp 14 V.
 
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Der Begriff *** HÜ Multimeter *** ist zumindest mir nicht bekannt.

Um was für ein Multimeter geht es da?
 
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Okay, ich hole kurz aus. Misst man mit dem HÜ Multimeter im laufenden Betrieb den STROM an der Batterie, wird elektrisch von Plus nach Minus ein Schluss erzeugt. Physikalisch wandert jetzt die Ladungen quasi kaum behindert von minus nach plus blablabla.

Gebremst wird dieser Strom nur noch durch den Innenwiderstand der Batterie und das Multimeter als Leiter. In der Regel wird der 10 A Sicherung im Multimeter dann sehr warm.

Bitte in diesem Falle die Ladespannung an den Polen messen. Im Messbereich für Gleichspannung im möglichst nahen Bereich der angestrebten knapp 14 V.
das hab ich bereits gemacht und da war alles in ordnung wir haben wirklich das halbe bike zerlegt und alles durchgemessen was geht und von daher gehen wir davon aus das am bike alles stimmt. ich dachte jetz eher in die richtung das eventuel gewisse baterien nicht geeignet sein könnten. vlt im detail ich kenn mich bei baterieen und ihr ladevorteile nicht so gut aus. hat denn wer lithium ionen drinne und kann mir eine empfehlen evtl genaue bezeichnung ?
 

klx

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Handelsüblich :) Sry. Beruflich stecke ich in zu vielen Abkürzung.

Ganz unrecht hast Du mit der Batterie These nicht. Bei alten schlechten Ladereglern (ala gt185) kann man eher die alten Säure Batterien empfehlen. Die Bleigel halten die Spannungsspitzen nicht so gut aus.

Bei der LC4 hast du ja schon einen modernen Laderregler. Da sollte die Wahl der Batterie, also Bleigel, Säure oder diese modernen Lithium egal sein. Dennoch kann so eine eine Batterie schon bei Kauf defekt sein. Wichtig sind wirklich die Ladespannung im laufenden Betrieb und angeschlossener Batterie zu prüfen. Bei zuschalten von Last, zB. dem Scheinwerfer/Blinker etc. sollte die Spannung nicht krass abfallen.
 

klx

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War keinerlei Kritik. Ich will nur mein gefährliches Halbwissen teilen... :)

Man könnte noch versuchen die Batterie im ausgebauten Zustand zu testen. Also mit einem von diesen digitalen Ladegeräten laden bis es sagt Batterie voll. Dabei sollte die Batterie keine "dicken Backen" bekommen. Also dicker werden. Das wird dann fix gefährlich. Dann die Batterie mit einer Last, zB. einem 12V Verbraucher mit bekannter Leistungsaufnahme entladen. Ist die Batterie bei einer 12V Scheinwerferlampe nach 5min platt, ist das ein guter Indikator für eine kaputte Batterie.

P=U^2/R R=U^2/P

Bei einer 20 Watt Lampe und 12 Volt also
144/20 = 7,2 Ohm.

I=U/R

Durch die Lampe gehen dann bei 12V und 7,2 Ohm gehen dann ca. 1,67 Ampere. Bei einer Batterie mit 20 Amperestunden Kapazität heißt das die Lampe sollte so ca. 20/1,67 leuchten.

Leider ist es nicht so ganz digital, denn die Batterie hat keine digitale 1,0 Stellung von geladen zu entladen. Es startet mit 12,7 Volt bei der gesunden Batterie und endet vermutlich irgendwo bei 8 Volt. Danach entlädt man weiter bis zur Tiefentladung.

Also zum Testen ein 12 V Relais verbauen, welches sicherstellt von 8-12 V bleibt der Stromkreis erhalten. Dann kommt man beim Test geschätzt auf 10 bis 11 Std. Leuchtender Lampe mit 20 Watt und kann sagen, die Batterie ist OK.



Naja oder man kauft für 20 Euro ne neue. :)))
 

klx

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Und es geht nochmal weiter.. stecke derzeit in Softwaretesten und jeder automatisierte Testdurchlauf dauert 5min... :(

Es besteht die Möglichkeit mal den tatsächlichen Ladestrom vom Regler zur Batterie zu messen. Dazu das Multimeter auf Strommessung 10 A umbauen und in den passenden Messbereich schalten. Dann in Reihe zwischen Laderegler plus und Batterie plus hängen. Um sicherzustellen nicht die interne Sicherung des Multimeter zu killen, vllt noch eine 10 A Feinsicherung dem Multimeter vorschalten.

Ist der Ladestrom zu hoch, killt er auch die Batterie. Zwar ist die maximale Stromaufnahme irgendwo durch den
(Dynamisch nach Ladung abhängig) Innenwiderstand begrenzt, es kommt allerdings dann zum Ansteigen der Temp. Das killt die Batterie irgendwann. Säure kocht aus, Bleigel bekommt dicke Backen.

Wie hoch der Ladestrom sein sollte!? Ich würde Mal bei 20 Ah Batterie Kapazität auf 2-4 Ampere tippen.

Mal auf den Datenblättern des Reglers schauen was dann tatsächlich ankommen sollte und mit den Messwerten vergleichen. Kommt viel zu viel, ist vermutlich Lima oder Regler platt.

Will man das weiter eingrenzen, dann misst man mal ohmisch die spannungsfreien Wicklungen der Lima gegen die Soll-Werte. Das zuerst an den Direktesten Wegen. Dann nochmals mit allen Leitungen und Steckern bis zum Regler. Da sollte sich nicht viel verändern. Bei der Messung auch an allen Kabeln wackeln. Sollte sich nicht viel verändern. Wenn da alles OK ist, die Wechselspannung der Leitungen von Lima zu Regler unter Betrieb messen. Sind die auch im Soll, Regler Mal tauschen.

Ich kann da nur einen billigen Motorrad allround 25 Euro Regler aus Ebay empfehlen. Zwei oder drei phasig, je nachdem was passt.
 
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Die Bleiakkus funktionieren meist entweder wegen Zellenschluss oder Hochohmigkeit nicht mehr richtig. Hatte auch schon einen abvibrierten Anschluss gesehen. Der hatte Wackelkontakt und hat meist gut funktioniert. Darum bei Zweifel auch an den Kontakten rütteln.
Zellenschluss siehst du an der Leerlaufspannung. Pro Zelle sind es 2V. Ein 12V Akku hat also 6 Zellen. Sieht man auch an den Verschlusspfropfen.
Hochohmigkeit siehst du an der Spannung bei Belastung. Wie gross ist die Spannung bei verschiedener Belastung.
Akku nicht mit 20W belasten. Das ist nicht der Normalfall, ausser du hast nur das Bremslicht angeschlossen. Miss mit 100W. 2 x Halogenbirne sind dann je nach Typ 100W - 120W. Erst dann merkst du ob Akku gesund ist.
Klar wenn schon mit 20W nur noch 10V hast ist er eh futsch.

Strom nicht mit normalem Multimeter messen. Nimm dazu einen Shunt-Widerstand mit bekanntem Wert und miss die Spannung darüber.

Gruss
Stefan
 
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klx

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Ja. Abgeruettelte oder schmutzige Kontakte kenne ich auch. Aber eher von grossen schweren Akkus in Geländefahrzeugen. Dann meist in Reihe geschaltet mit dicken Kabeln aber nicht schockgelagert.

Warum man den Akku mehr belasten sollte beim Test erschließt sich mir nicht. Mit dem Shunt bin ich dabei. Eher hat allerdings der Hobbyschrauber das Multimeter mit dem integrierten Shunt für bis zu 10 Ampere zu Hause. Sogar ich müsste in der Grabbelkiste danach suchen. Da habe ich schneller den Spektrumanalyzer zur Hand. :)

Zurück zur Fredfrage.. es sollte so ziemlich jede Batterie in passender Grösse und passender Kapazität funktionieren. Es gibt durchaus bereits defekte Batterien die man kauft. Mir auch schon passiert. Wer billig kauft - kauft 2x 3x etc... passiert mir auch... :) Eine der mittleren Preisklasse kaufen, rein damit gucken ob's geht. Wenn nicht ist eh was hin was mehr Zeit und Arbeit kostet.
 
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Du musst eine lageunabhängige nehmen. Also keine mit Säureüberlauf. Auf Kaltstrom achten. Je höher je besser, da die KTM mit Autodekompressor auch manchmal knapp durchdreht.

Und wegen dem Belasten. Wenn du etwas prüfen willst, dann machst du das unter möglichst praxisnahen Bedingungen. Nur so merkst du auch, obe es geht oder nur fast geht.
Das ist wie beim Radfahren. Geradeaus kann jeder. Du merkst erst ob du fit bist, wenns nach oben geht ;-)

Gruss
Stefan
 

klx

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Was ist ein Rad? Ohne Motor? Sorry da bin ich raus.

Lageunabhängig ist wichtig, stimmt.

Realbedingung muss dann erst definiert werden. :) Ich habe nie gemessen beim starten, blinken, bremsen..
 
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