Krümmer Ersatz Adventure 2001

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ich weis nur das die bis in die Unendlichkeit produziert werden. da sie die selber herstellen
 
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Soo..
Jetz habe ich den ABP-Krümmer nach Kranksein und viel gefummel weil der alte Krümmer völlig festgefault war ENDLICH montiert. Ganz schön fett die ABP-Rohre! Die Enttäuschung: trotz anderslautenden Versichrung von ABP ist das ganze vorne und hinten nicht dicht. Wenn ich den Endtopf zuhalte geht nicht mal die Drehzahl runter. Und laut ist es natürlich auch wie Hölle. Der linke Krümmer sitzt einigermaßen straff am Flansch. Der Rechte schlackert. Die Zusammenführung der Krümmer scheint gut dicht. Am Übergang zum Endtopf bläst es auch. Am Endtopf kann ich mir vorstellen das hochtemperatursilikon was bringt, aber am Krümmer ist es sicher zu heiß.

Hat jemand eine Idee oder Ahnung wie ich das dichten kann? So etwas wie GunGum wird ja gipsartig und wird in kurzer Zeit bröseln. Zum einlegen einer Dichtung ist wiederum zu wenig Platz.

Bin auch gespannt was ABP rät. Da habe ich eine Mail, in der mir versprochen wird nicht extra dichten zu müssen.
 
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Abbauen und nachmessen. Den rechten Krümmer mal auf links probieren.

Das muss metallisch dicht werden. Silikon oder ähnliches hat da nichts zu suchen....
 
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Andersrum geht nicht. Die Flansche am Kopf habe ich gegen neue getauscht. Mit dem Alten ist es das gleiche. Im ausgebauten Zustand passt es in den linken Krümmer straff - so straff, das die Federn eher nix ausrichten. Und im rechten ist gut spiel. Da ziehen die Federn zwar mit ihrer Kraft bis hin, aber dicht ist das nicht
 
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Dann frag Ralf nach Ersatz
 
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Ich würde auch nach ersatz fragen

hab selbst den Abp Krümmer und der sitzt soooo straff das ich die Teile fast gar nicht übereinander habe schieben können. Vorne und hinten nicht. War nur mit Schmiermittel (Öl) und Kraft möglich und über eine Stunde zeit
 
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Ich habe mir die Krümmer noch mal angesehen. Für die versprochene Presspassung sind sie viel zu Oval, und wären sie es nicht, dann zu weit.

Ich habe mal mit einer (sehr schlichten) Schiebelehre nachgemessen:

Linker Krümmer
Am Rohrende
38,0 x 35,8
In 15mm Tiefe
35,9 x 34,8

Rechter Krümmer
Am Rohrende
37,3 x 36,1
In 15 mm Tiefe
36,3 x 35,5

Die Flansche haben einen Außendurchmesser von 35mm.

Ich glaube ich habe ein Montagmorgen Modell erwischt...

Ich habe mal hingeschrieben....
Zum Glück habe ich noch zwei Funktionierende XTs vor der Tür.

Gruß
Woddel01B863AE-9F6A-495E-9A2D-0E762BD6A5B9.jpeg
 
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Sooo...

Jetzt habe ich die Krümmer von ABP zurückbekommen.
Die Anschlüsse an die Stutzen im Zylinderkopf sind nachgearbeitet worden sagte man.

Ich bin nicht ganz sicher ob ich genau meine Krümmer zurückbekommen habe,
weil der rechte jetzt in der Zusammenführung lockerer sitzt... das saß vorher sehr gut.

Den Kram habe ich jetzt erfolgreich an meine Adventure hingepuzzlet.
Das ist nicht ohne, alles ineinanderzufädeln. Speziell der linke Krümmer machte
bei schon mal lose vormontierter Zusammenführung Schwierigkeiten.
Der wesentlich größere Durchmesser der Rohre ist da nicht hilfreich.

Wenn man die Zusammenführung nicht vormontiert hat man später ein tolles Gefummel
mit der einen Mutter die hinter eine Blechlasche gesteckt werden muss.
Auch so muss der Bremszylinder ab sonst bekommt man die Mutter gar nicht platziert.
Alles ist mit Keramikpaste zum Trennen montiert und mit Gummihammer an seinen Platz geklopft.

Es ist auch am Zylinderkopf dicht, an der Zusammenführung hat es ein wenig
Keramikpaste rausgelblasen - macht aber keinen Lärm und setzt sich vielleicht noch.

Am Übergang zum Enschaldämpfer zischelt es noch etwas.
--> Hat da noch jemand Dichtungstips?


Insgesamt ist das Geröhr reichlich Raumgreifend.
An die Schwimmerkammer kommt man jetzt noch schlechter ran und
der rechte Krümmer ist verdammt nah an der rechten Spritleitung und der unteren Tankecke.
Das werde ich mal noch genau beobachten.

Sehr verdrießlich ist allerdinx:
die Kiste sprang erstmal mies ans und lief mies - gar kein Gas angenommen.
Es fühlte sich an als wäre Wasser in Mischrohr der Nadeldüse.
Bei meiner XT500 ist das dann immer so wenn Wasser im Sprit ist.

Nach längerem Lauf im Stand mit Chokeunterstützeung hat sie dann langsam Gas angenommen.
Aber ewig (ich sage mal 5-7min) kam weißer Rauch aus dem Auspuff der eher nicht nach Öl roch.
Dann war Rauch weg.

Meine Befürchtung ist das das Kühlerwasser - vielleicht auch im Gaser - war.
Das heißt es ist im schlimmsten Falle was am Zylinderkopf :-(:-(:-(

Dann muss alles wieder runter.
Den Zylinderkopf bekomme ich ja glaube ich in eingebautem Zustand runter.

Kann ich von außen eine Diagnose machen ob das eher die Dichtung oder der nicht seltene Riß im Kopf ist?

Eigentlich will ich an der KTM keine große Operation (Motor raus) vornehmen weil meine Herzens-XT500 dran ist,
die ihre letzte Motor-Reivison vor ca. 23 Jahren hatte (und bis vor drei Jahren 15 Jahren stand. Seit 1987 ist sie meine.).
Ein nötiger Ausbau des Motors würde mir den Spaß an meiner eigentlich sehr geschätzten Adventure doch sehr schmälern.
Im Vergleich zu einem Luftgekühlten Alteisen ist die Schrauberei hier schon unbequemer und aufwändiger.

Vielleicht sollte ich für das Thema einen neuen Thread aufmachen...

Gruß
Woddel

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Du hast eigentlich den schwarzen motor. Der sollte unanfällig bzgl gerissenen zylinderkopf sein.
 
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Danke für die Antworten!
Es ist der schwarze Motor.
Wenn ich allerdings die Kopfdichtung wechseln muss, dann schaut man auch da.

hat jemand Diagnosetips ohne Demontage?

gruß
Woddel
 
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Offtopic:
mein Alteisen vor 31 Jahren und heute

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Wieso denkst du das kopf oder zylinderkopfdichtung was hat? Den zylinderkopf kann man relativ einfach abnehmen ohnenden motor auszubauen
 
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Fahr das ding doch erstmal! Der Qualm kam sicher von deiner dichtpaste und evtl noch Rückständen von der fertigung des Krümmers....
Wenn die Kiste Kühlwasser verbraucht, dann kannst du den Kopf immer noch runter machen.
 
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es gibt/gab vergaser mit heizung.
nicht nur elektrisch, sondern auch mit kühlwasser.
bei unseren lc4 ist das aber nicht vorgesehen.

und bei den 950 war diese elektrisch ausgeführt
 
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Hallo,

ich hatte denselben Effekt, als ich eine meiner Adventures nach einem dreiviertel Jahr mal wieder gefahren bin. Auch ich befürchtete wegen des weißen, übelriechenden Qualms anfangs eine defekte Kopfdichtung. Nach ca. einem Kilometer war dann plötzlich alles wieder normal. Nach einem Test bin ich mir nahezu sicher, dass es am E-Sprit lag. Der ist hygroskopisch und das über einen längeren Zeitraum gezogene Wasser setzt sich naturgemäß unten im Tank ab von wo es dann in den Vergaser gelangt. Ich hatte bei der ersten Fahrt nur einen Benzinhahn aufgemacht und öffnete nach etwas Überlegen testweise nur den anderen. Und siehe da, auch da qualmte es wieder für einige hundert Meter. Und wenn man mal googelt, findet man dazu auch was:

"Bei kaum gefüllten Tanks können sich dagegen separate Wasserphasen bilden, die sich, weil sie schwerer als Benzin sind, am Tankboden absetzen. Dort können sie erhebliche Korrosion verursachen, bis hin zur Durchrostung von Tankfalzen und anderen „Innereien“. Ethanol löst sich sowohl in Wasser wie in Benzin, vermittelt zwischen beiden. Und es wirkt hygroskopisch, wasseranziehend. Dabei eignet sich E10 im Vergleich zu Super E5 nach Angaben von Aral-Chemikern besser zur Überwinterung. Sein doppelt so großer Ethanolanteil könne zweimal so viel Wasser in einer homogenen Lösung halten und damit „unschädlich“ machen.
E10 bindet bei 20 °C etwa ein Prozent Wasser bis zur Entmischung, bei 0 °C nur 0,5 Prozent. Ist mehr Wasser im Tank, so scheidet es sich zusammen mit dem Ethanol aus dem Benzin ab (Phasentrennung) und bildet am Tankboden eine stark korrosive Wasser-Alkohol-Mischphase. Im darüberstehenden, nun ethanolfreien, Ottokraftstoff sinkt die Klopffestigkeit, was die Gefahr ernster Motorschäden birgt. Diese Effekte kann E10 bei randvollem Tank deutlich verringern."

Gruß
Günter
 
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Danke für die Tips!

Dann gehe ich erst mal davon aus das es keinen Riß gibt.
Ich fürchte eine Diagnose von aussen geht nicht.

Ich hatte woanders mal gelesen, das der Kopf nicht runtergeht ohne Motorausbau.
Nach den Explosionszeichnungen sieht das aber auch eher so aus das es geht.
Der LC4 Motor hat im Gegensatz zu den XTs keine Stehbolzen die durch Zylinder und Kopf gehen.
Bei denen ist eigentlich beim Lösen immer auch eine neue Fußdichtung gefragt und
man bekommt eben den Kopf im eingebauten Zustand nicht über die Bolzen gehoben.

Tatsächlich habe ich in den 19 Jahre, die ich die Kiste jetzt habe, nur einmal den Kopfdeckel runter gehabt.

Mir nimmt das die Sorge die KTM ewig offen stehen zu haben falls da was nötig ist.
So ist das bestimmt an einem Tag zu schaffen.
Sinnvollerweise wechselt man aber die Nockenwellenlager oder?

Die Bemerkungen zum Ethanol bzw. Wasser sind auch recht erhellend.
mit der XT500 habe ich immer wieder Stress mit Wasser, die KTM hat sich bis jetzt da recht robust erwiesen.

Gruß
Woddel
 

oldman

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es gibt/gab vergaser mit heizung.
nicht nur elektrisch, sondern auch mit kühlwasser.
bei unseren lc4 ist das aber nicht vorgesehen.

und bei den 950 war diese elektrisch ausgeführt
Es gibt auch Lichtmaschinen mit Wasserkühlung, ok, hat die KTM auch nicht.
 
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Lichtmaschinen mit Wasserkühlung, Vergaser mit Heizung.
Das kann ja alles auch kaputt gehen...

:unsure:
 

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