KTM 660 Motorrevision +

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Zu den Partikeln: würde neues Öl einfüllen und nochmal 500 bis 1000km fahren. Danach nochmal das Öl ablassen und nach Partikel schauen.
 
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So Freunde,

Motor ist durch. Zylinder gerissen. Penibelste warm gefahren und gewartet. Näher Schadensbericht liegt noch nicht vor.

Beim beschleunigen war es erst als ob die Kupplung rutscht. Dann Geräusch Bzw beim ausrollen ein Gefühl wie nen Riss der Antriebskette.
Angehalten, tuckerte im Leerlauf etwas höhertourig bei 2000u/min.

Dann sah ich das Ölleck am Steuerkettenschacht des Zylinderfusses und hab sie mit dem Notaus abgestellt. Mopped lief bis dahin geräuschlich unauffällig.
 

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Yachti

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Schade sowas..... :-(
 
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Aaaah Fuck, das tut mir Leid !!!
Aber beim PF solltest doch Garantie auf den Motor haben oder ?
Hast dich ja an Ölwechsel etc. gehalten !
 
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Geht die arme jetzt deswegen zu Michael Bongen? Oder soll sie unabhängig davon zu Bongen? So oder so wünsche ich Dir, dass sie Sache möglichst gut für Dich ausgeht...
 
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Ja, es bestehen die üblichen Gewährleistungspflichten. Wartungen und Einfahrrichtlinien wurden penibelst erfüllt.
Laut Herrn Fischer liegt ein Materialfehler vor und er möchte das Mopped in dem vertraglich vereinbarten Zustand ein zweites mal ausliefern.

Was mich beschäftigt ist die ungesunde Geräuschkulisse die der Motor beim Vorfall von sich gab und die Option das nicht nur der Zylinder nen Defekt hat.

Zu Herrn Bongen sollte sie nur weil ich nen Powerrohr auf dem Prüfstand abgestimmt haben wollte. Nen anderen Grund gabs nicht.
 
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Beim beschleunigen war es erst als ob die Kupplung rutscht. Dann Geräusch Bzw beim ausrollen ein Gefühl wie nen Riss der Antriebskette.
Angehalten, tuckerte im Leerlauf etwas höhertourig bei 2000u/min.

Dazu kam nen Pfeiffen und eben eine Art Kette schlagen. Erster Gedanke war: Steuerkette gerissen. Passt aber nicht. Mit ner gerissenen Steuerkette läuft kein Motor mehr. Zudem ich dann vermutlich nicht hier sitzen könnte und schreiben...:eek:

Metallisches Schlagen würde es auch gut treffen.
 

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Pfeifen könnte durch die entstandene Öffnung am Zylinder/Fuß kommen, wo nun während des Motorlaufs der Kolben raus bläst.

Du darfst/solltest nicht an den Steuerkettenspanner ran gehen, es wäre aber interessant zu wissen ob der weit ausgefahren ist oder noch auf „normalem“ Stand ist.
 
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Du darfst/solltest nicht an den Steuerkettenspanner ran gehen, es wäre aber interessant zu wissen ob der weit ausgefahren ist oder noch auf „normalem“ Stand ist.
Um das Zylinderkopf-Oberteil abzunehmen, um in den Kettenschacht reinschauen zu können, muß der Steuerkettenspanner entspannt werden.

Bleibt der Weg "von unten": Kupplungsdeckel runter und versuchen hinter dem Primärritzel auf der Kurbelwelle zu ertasten, wie es um die Steuerkette steht.

Oder übersehe ich eine Möglichkeit?

Gruß, Ralf
 
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Das ist auch soweit korrekt Ralf, aber wie ich schrieb sollte Lithium aufgrund von Gewährleistungsansprüchen von allen Schrauben die Finger lassen, was er auch sicher tun wird !

Mein Gedanke war nur, um eine ungefähre Einschätzung zu bekommen, lediglich den Kettenspanner zu demontieren um zu sehen ob er (wie bei einem Kettenriss wahrscheinlich, da federgesteuert) komplett ausgefahren ist oder etwas im Kettentrieb stark verschlissen ist.
Da aber auch der Spanner markiert sein dürfte, bewegen wir uns bis zur Diagnose von Hr. Fischer in absoluter Glaskugelleserei.
 
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Das ist auch soweit korrekt Ralf, aber wie ich schrieb sollte Lithium aufgrund von Gewährleistungsansprüchen von allen Schrauben die Finger lassen, was er auch sicher tun wird !
Oh, ja, klar. Abwarten, was beim Profischrauber rauskommt.

Mein Gedanke war nur, um eine ungefähre Einschätzung zu bekommen, lediglich den Kettenspanner zu demontieren um zu sehen ob er (wie bei einem Kettenriss wahrscheinlich, da federgesteuert) komplett ausgefahren ist oder etwas im Kettentrieb stark verschlissen ist.
Das Mysterium, daß der Motor noch lief, macht's spannend. Kann der Kettenspanner, also diese lange Plastikschiene, so weit ausgefahren werden, daß sich die Kette mittig im Kettenschacht berührt? So was gäbe kräftige Schläge. Beim Zischen denke ich auch, daß es durch den Riß "zog".
 
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Ich denke nicht, dass Zylinder und Kolben Schaden genommen haben. Dafür ist der Riss eigentlich zu gering. Dies ist meine Vermutung, da bei meiner damaligen 620er das Gehäuse unter dem Zylinder gerissen war und dies ohne Folgen blieb. Zischen kam mit Sicherheit vom Riss, wie bei mir.
 
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Letztendlich bleiben mir zwei Optionen:

Die Gewährleistung in Anspruch nehmen, oder einen anderen Fachmann mit der Instandsetzung beauftragen.

Was mich wirklich sehr wundert: Der 105er ist laut Herrn Fischer eine Eigenfertigung mit Graugussbuchse.
Wieso steht dann am Zylinderfuss "Made in Austria"?

Meines Wissens gibt es 2 105er. Der von JF mit besagtem "JF" Logo. Und Werksmaterial.

Gruß Tino
 
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Ich denke da ist ein normaler KTM -Zylinder ausgebohrt und mit einer Graugusslaufbuchse versehen worden.
So etwas wird öfter gemacht. (Glaube auch gelesen zu haben das KTM bei einigen Wettbewerbs/Rallymaschinen das so macht.)
Mfg. Rüdiger
 
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Grundlegend wird dann immer die Standfestigkeit in Frage zu stellen sein. Zumal rückrüsten ist auch nicht mehr drin. Wurde ja alles aufgespindelt. Es ist zum heulen. Echt jetzt!
 

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KTM Verrückter
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Grundlegend wird dann immer die Standfestigkeit in Frage zu stellen sein. Zumal rückrüsten ist auch nicht mehr drin. Wurde ja alles aufgespindelt. Es ist zum heulen. Echt jetzt!
Oh man das ist Mal ärgerlich.

Also beim Werkszylinder muss am Motorblock nichts aufgespindelt werden.

Ich könnte jetzt einen 101mm oder 102 mm Zylinder verbauen und so weiter fahren.

Aber Kopf hoch Bring die Kiste zum Erbauer und er soll sie wieder richten ist ja Garantie drauf.
 

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