KTM-Military mit Motortod

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Spül den Kreislauf einmal vorher gut mit Zitronensäure durch, hat bei mir einiges gelöst.
Hatte irgendwo mal eine kleine Anleitung dazu geschrieben, glaube ich..
 
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Pure Kühlflüssigkeit, bzw. Konzentrat soll auch nicht gut sein. Leitet weniger Wärme ab. Es gibt fertige Mische. Oder halt mit ordentlichen satten, kalkarmen Leitungswasser mischen. Der Kühlflüssigkeitsanteil sorgt dann für Korrosionsschutz, Schmierung und Frostschutz. So meine ideale Vorstellung. :)

Vllt. Funktioniert eine gut gefettete Papierdichtung zwischen den Dichtflächen und Kupferunterlegscheiben an den Schrauben doch!? Die Dichtung hat man sich fix selbst geschnibbelt. Ich mag keine Dichtmasse und setze die nur da ein, wo es echt nicht anders geht.
 

Afrikaans

Alter Sack
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Schaun mer mal, was ich machen werde.
Die Undichtigkeit war nicht besonders groß.
Die Kiste stand nun mit befülltem Kühlsystem mehrere Wochen auf der Bühne
und ganz allmählich bildete sich eine eidottergroße Laache.
Im Fahrbetrieb wäre das vermutlich verdunstet und hätte selbstabdichtend gewirkt.
Der Knöß auf der Dichtfläche lässt mich vermuten,
dass das genauso bisher passiert ist.

Aber da die Gelegenheit gegeben ist, wird es in Ordnung gebracht.
Kommt drauf an, ob mir zuerst Dichtmasse oder Papier vor die Finger kommt.

IMG_20201019_124009757-01.jpeg

Einmal mit Mutti's Edelstahlputzschwamm drüber (ppppsst), und schon sieht es fast aus wie frisch vom Montageband.
 
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Afrikaans

Alter Sack
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IMG_20201020_133356941-01.jpeg

Immer gut, wenn es Vergleichsmöglichkeiten gibt.
Oben die am Gewindeende angefressene Schraube vom 640er Motor.
Mittig Eine aus einem 400er Motor.
Und unten eine 40mm-Schraube aus dem Baumarkt.
Ich überlege, diese zu verwenden.
Da kann dann das Gewinde nicht mehr weg
gefressen werden.
IMG_20201020_133946861-01.jpeg

Mieser O-Ring vs. mäßigem O-Ring.

IMG_20201020_134212781-02.jpeg

Hier würde auch zusätzliche Dichtmasse nicht viel bringen - zu wenig Auflagefläche.
IMG_20201020_134458899-01.jpeg

Kühler rechts unten am Ablauf vermackt durch ein Dutzend Krümmer-Demontagen.
Lass ich so, denn von innen sieht es passabel (wörtlich genommen) aus.

IMG_20201020_134520621-01.jpeg
 

Afrikaans

Alter Sack
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Nebenbei hab ich meinen (ersten) selbst gefrickelten Motorständer in Betrieb genommen.
Der braucht noch Feintuning,
hat sich aber schon als hilfreich erwiesen.

Von dem 400er Motor mit Rumpfschaden konnte ich den intakten Zylinderkopf amputierten.

IMG-20201020-WA0005.jpeg
 

Afrikaans

Alter Sack
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Weil mir die Frage gestellt wurde:

Hier eine "Tuning"-CDI für die Mil.
Die Originoooole riegelt bei 6500 ab.
Die Abgebildete nicht.
Kann mal bei einem schlecht kalkuliertem Überholmanover von Vorteil sein,
weil ein paar Pferde mehr angerufen werden können.
Ansonsten kein "Must have".

IMG_20201022_123444224-01.jpeg
 
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Wenn ich die Nummer richtig im Kopf habe, müsste das mit ziemlicher Sicherheit die CDI einer 660 ab 2005 sein.

Edit:
Korrigiere, Google sagt 625 ab 2005.
 
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Afrikaans

Alter Sack
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Wenn Google das sagt, wird was dran sein.
In der anderen Mil ist meines Wissens nach noch ne Andere drin, aber da komm ich grad nicht dran.

Baujahr 2005 liegt nahe, weil die Mils in der Regel aus 2005 sind.
Wichtig für Interessenten ist es, darauf zu achten, daß der/die Stecker kompatibel sind!
 

Afrikaans

Alter Sack
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Wie man auf dem Foto mit dem zerfledderten Motor mit dem Kopfschaden sehen kann,
fehlen überall die Motordichtungen.

Eine Kopfdichtung hatte ich mir schon bestellt und die wurde heute auch geliefert.
Gar nicht unklug wäre gewesen,
den Motor vorher aus der Ecke zu hieven und den Gesamtbedarf zu bestellen.

In dem Zusammenhang stoßen mir Fragen auf:

Als Kopfdichtung benötige ich für diesen Motor eine Spezielle mit 90,3mm Durchmesser. Soweit klar.

1)
Wie schaut es bei der Fußdichtung aus?
Da weist meine Ersatzteilliste eine Papierdichtung von 0,7mm Stärke aus.
Google ließ mich die Meinung finden,
dass es diese Dichtung nicht mehr gibt, sondern Metalldichtungen eingesetzt werden.
Ist die Fußdichtung eigentlich einheitlich bei den LC4-Motoren und gibt es da auch unterschiedliche Durchmesser?

2)
Für den Fall, dass die Fußdichtungen alle gleich sind:
Wie sind die Erfahrungen mit ganzen Dichtsätzen für den (640er)-Motor?
Ist das unterm Strich billiger und besser, als alles klein/klein zu besorgen?
 

Afrikaans

Alter Sack
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Noch was:

Wie montiert man eigentlich diesen SLS-Pfropfen?
Ein/zwei Kupferringe ins Loch und dann den Alu-Hut mit kräftigen Schlägen vor den Kopf reinwämsen?
 
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Die Fußdichtung 58030030100 wird bei 3 Händlern als lieferbar angezeigt. Den SLS-Stopfen sollte man ohne Gewalt montieren können.

Generell: Solange verfügbar würde ich Originalteile verwenden. Zu dem Thema Zylinderkopfdichtung schreibe ich morgen mal was im anderen Thread.
 

Afrikaans

Alter Sack
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Tatsächlich.
Den SLS-Propfen hab ich ohne Gewaltanwendung montiert bekommen.
Wie hier als Rat gelesen, hab ich gleich zwei Kupferringe untergelegt,
weil ich endlich mal mit diesem "Problem" fertig werden möchte.

Desweiteren hab ich noch einen dritten Thermostaten von einem Zylinderkopf abgeschraubt und dann den verwendet,
der am "frischsten" aussah.
Auch hier war eine der Schrauben total korrodiert, die Zweite gar nicht.
Verwendet habe ich diesmal die besten originalen Schrauben.
Hat man einen losen Zylinderkopf in der Hand,
kann man sehen, dass diese 45mm-Schrauben innen im Kopf 5mm tief aus dem Gewinde gucken und von der Kühlflüssigkeit umspült werden.

Die Schrauben hab ich mit Silikonfett eingeschmiert - vielleicht hilft es gegen den Rostfrass.
Die Dichtwirkung des O-Rings hab ich mit ein wenig von der blauen Dichtmasse unterstützt.
Davon ist mir ne angefangene Tube als Erstes vor die Finger gefallen.

Und da von der Tube der Verschluss offen war, hab ich gleich noch einen Klecks Dichtmasse auf die Delle gemacht, die ich mit dem Krümmer in den rechten Kühler-Anschluss gehauen hatte.
Ich hoffe, es hilft mehr, als wenn ich liebevoll drauf gepustet hätte.:D
 

klx

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Args! Ist zwar nur meine persönliche Meinung, aber das Zeugs ist keine Dichtmasse. Das ist nur Sauerei.
 
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Jupp, Hylomar ist kein Dichtmittel (egal was irgendwo geschrieben steht), sondern maximal ein Dichthilfsmittel für unbeschichtete Papierdichtungen. Und schmieriger Mist.

Statt Silikonfett verwende ich lieber eine Montagepaste wie Metaflux Gleitmetall (und neue Schrauben).
 

Afrikaans

Alter Sack
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Mmmmpf.

Schaun mer ma.

Die O-Ringe an (mindestens) den zwei nächsten Thermostaten sind eh "platt" und müssen neu.
Möglichkeiten für bessere Methoden sind also vorhanden. Sofern beschaffbar.

By the way:

Der Zylinderkopf einer Mil war mit schwarzem Silikon gedichtet statt mit dem verdauungsproduktbraunen Dirko.
Weiss da jemand einen Produktnamen/Bezugsquelle für mich?
 
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