Lectron Vergaser an LC4

Yachti

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Mein „brandneuer“ war unter 400.-
 
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Kurzes Update:
Der Kontakt aus England der einen Lectron verbaut hat hat mir gerade geantwortet.
Ich hab ihn über den generellen Lauf mit dem Vergaser bzw die Leistung gefragt. Seine Antwort: "Yes I have a 40mm on mine. So far I love it. Power delivery is much more linear and predictable. I had my old Kiki I tunes up pretty good so it feels like it has a pretty similar peak power. Low end torque feels slightly improved but it’s hard to say"

Scheinbar läuft er ziemlich gut und auch Leistungstechnisch soll er den anderen in nichts nachstehen.
 

Yachti

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Wenn dich so eine Meldung animiert 800.- auszugeben. Sowas kann ich dir auch schreiben. Am Ende meine Kontonummer.
Ernstgemeinte Frage: wozu das ganze?
 
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Wenn dich so eine Meldung animiert 800.- auszugeben. Sowas kann ich dir auch schreiben. Am Ende meine Kontonummer.
Ernstgemeinte Frage: wozu das ganze?
800$ sind ja nicht 800€ Klar trozdem immer noch nen Haufen Geld ich weiß

Was für mich halt für den Lectron spricht: Plug&Play, es ist gleich ein ganzes Set und der läuft sofort gut abgestimmt ohne groß die Düsen anzupassen, und das eben auch mal bei Höhenunterschieden. Meine Hausstecken sind meistens nur irgendwelche Geraden, deswegen werd ich vermutlich weniger bei mir unterwegs sein, sondern öfter in die Berge fahren. Da wäre das natürlich fein, wenn er oben am Berg genausogut läuft wie unten. Eben wie ne Einspritzer

Versteh mich nicht falsch, ich will hier den Lectron nicht als DEN Vergaser hinstellen. Ich wollte mit dem Post nur rausfinden, ob den vielleicht schon jemand verbaut hat und sagn kann, ob er wirklich so gut funktioniert wie alle behaupten

Ich hab den Mikuni TM40 und den Keihin auch im Auge.

Mein aktueller Stand ist der:

Mikuni TM40:
-Günstig
-läuft gut
-scheiße zum abstimmen

Keihin FCR 41:
-teurer
-läuft klasse
-besser zum abstimmen

Lectron:
-Muss man nicht abstimmen
-Lauf = Großes Fragezeichen
-Am teuersten


Korregier mich wenn ich wo falsch liege
Fakt ist einer der 3 wird es sicher, da mein alter im Sack ist und ich gleich auf Flachschieber wechsle :)

Edit: Der Kerl mit dem ich geschrieben habe ist ja nicht von Lectron Der hatte mal in Facebook paar Bilder und nen Video vom Standlauf drinnen, daraufhin hab ich mit ihm eben bisschen geschrieben :)
 

Yachti

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Ich habe 6 Jahre lang den BST 40 gefahren (Original bei meiner 640er). Problemlosester Vergaser. Zündung ein, Chocke rein, starten, nach 5-10 Sekunden Choke raus - läuft - IMMER
Dann haben mich die Wahnsinnigen hier dazu gebracht, den BST gegen einen FCR41 MX zu tauschen. Startverhalten ist gleich, Leistungsentfaltung ist der Wahnsinn - ich muss jetzt nur noch eine Düse tauschen, dann ist der perfekt. Von wegen "besser zum abstimmen".....

Wohne hier in der Mitte der Alpen, in 1 Stunde bin ich über 2000 Meter - war mit beiden Vergasern noch nie ein Problem. Nicht mal am Timmelsjoch.

Wozu würdest du dir nun die teuerste Variante eintreten, bei der dir - zumindestens hier - niemand einen Tipp geben könnte? Denke auch dass im Nachbarforum keiner ist, der solche Versuche machen würde, oder gemacht hat.

Habe übrigens einen BST 40 im Biete Bereich für einen 100er.
Kauf ihn, wenn du Probleme damit haben solltest - die nachvollziehbar sind - nehm ich den jederzeit zurück.
Risiko: du zahlst das Rücksendeporto.
 
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TM40 habe ich 2 x eingebaut. Nichts abgestimmt ausser Standgas und Leerlaufgemischschraube von aussen. Das einzig "mühsame" ist der Weitergebrauch des originalen Seilzuges. Da haben einige Schrauber scheinbar Mühe damit. Bei mir hat es geklappt bei einer Duke 2 mit 12 Liter Tank und einer SuMo LC4 mit 18 Liter Tank. Ah... und der Choke kann Originalseilzug verwendet werden.

Gruss
Stefan
 
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Dass die anderen Vergaser auch alle funktionieren weiß er doch und muss auch davon nicht überzeugt werden, denke ich. Ich finde es gut, wenn die Neugier und der Forscherdrang so groß sind, dass man auch das Geld in die Hand nimmt um zu evaluieren ob das Ergebnis der Umbaus auf Lectron zufriedenstellend ist. Ohne diese Neugier gäbe es keinen Forstschritt. Und das Forschung Geld kostet weiß doch jeder.
Ich habe eine alte GPZ mit einem selbstgelötetem Controller auf Einspritzung umgebaut. Klar, das hat Geld gekostet und klar, mit den originalen Vergasern funktioniert das auch alles aber warum nicht neue Sachen probieren?
 
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ja wie das so ist mit dem "Internet wissen"

Der TM40 ist am einfachsten abzustimmen, da du einfach nur CO im Standgas einstellst und die HD anpassen musst.
Gibt auch nur eine Nadel

Beim FCR kannst du in den Wahnsinn verfallen, da man immer etwas findet bei der Abstimmung was man ggf noch besser machen könnte, daher gibt es auch viele verschiedene Nadeln.
Aber beide funktionieren sehr gut, das auf Meerehöhe genauso wie auf dem Stilfser Joch ohne das man da gross umbedüsen muss.
Leistungsverlust merkst du immer beim Vergaser

Wenn du Berge schreibst, von welchen Unterschieden in der Höhe sprechen wir da ?


Gruss

Norbert
 
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ja wie das so ist mit dem "Internet wissen"

Der TM40 ist am einfachsten abzustimmen, da du einfach nur CO im Standgas einstellst und die HD anpassen musst.
Gibt auch nur eine Nadel

Beim FCR kannst du in den Wahnsinn verfallen, da man immer etwas findet bei der Abstimmung was man ggf noch besser machen könnte, daher gibt es auch viele verschiedene Nadeln.
Aber beide funktionieren sehr gut, das auf Meerehöhe genauso wie auf dem Stilfser Joch ohne das man da gross umbedüsen muss.
Leistungsverlust merkst du immer beim Vergaser

Wenn du Berge schreibst, von welchen Unterschieden in der Höhe sprechen wir da ?


Gruss

Norbert
Ok, ja der eine schreibt so, der andere so :D

Ok, habe immer gedacht das wäre bei den so extrem

Also als einer der erstn steht der Timmelsjoch an. War ich zwar schon aber mit nem Leihmotorrad :D
 
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Ich habe aktuell den 41er FCR drauf. Der wurde auf dem Prüfstand abgestimmt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich die LL Drehzahl einfach bisschen höher stelle, es sowohl in den Bergen als auch auf Meereshöhe passt.
Leistungsmäßig merke ich es sehr wohl, wo ich grade bin. Aber das Problem ist mit einem Vergaser einfach nicht zu lösen.
Selbst die Einspritzanlagen bei den meisten Motorrädern sind mehr grobe Schätzungen, als wirklich genaue Messungen.
Funktionieren trotzdem um Welten besser im Gebirge und in der Regel auch generell.

Vergaser kann man sich halt selber helfen und "spielen" und beim Einspritzer braucht man in der Regel mehr Equipment und vor allem AHNUNG wenn was geändert werden soll. (Probleme siehe Yachti:verwirrt:)
 
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Ich habe aktuell den 41er FCR drauf. Der wurde auf dem Prüfstand abgestimmt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich die LL Drehzahl einfach bisschen höher stelle, es sowohl in den Bergen als auch auf Meereshöhe passt.
Leistungsmäßig merke ich es sehr wohl, wo ich grade bin. Aber das Problem ist mit einem Vergaser einfach nicht zu lösen.
Selbst die Einspritzanlagen bei den meisten Motorrädern sind mehr grobe Schätzungen, als wirklich genaue Messungen.
Funktionieren trotzdem um Welten besser im Gebirge und in der Regel auch generell.

Vergaser kann man sich halt selber helfen und "spielen" und beim Einspritzer braucht man in der Regel mehr Equipment und vor allem AHNUNG wenn was geändert werden soll. (Probleme siehe Yachti:verwirrt:)

Dies Antwort hätte ich von einem KFZ-Meister nicht erwartet (wie auch andere Aussagen nicht). Irgendwie liegt das Problem eher darin, dass das Wissen in der Branche über die alte Technik verloren geht, sozusagen das Basiswissen heute oft durch Diagnosesysteme ersetzt wird. Für eine Verbrennung braucht man 3 Dinge in richtiger Zusammensetzung: Luft, Sprit und einen Zündfunken. Egal ob mit Ölbadfilter, Vergaser und Kontaktzündung, oder einem System mit mehreren Steuergeräten. Wenn man (bitte richtig verstehen!) an beiden Systemen rumspielt, dann kann beides in die Hose gehen oder nicht den gewünschten Effekt haben. Die meisten Systeme laufen doch, ein gewisses Maß an Pflege/Wartung vorausgesetzt, problemlos. Die bekannten Probleme sind doch letztlich gerade durch absoluten Blödsinn verursacht worden, damit meine ich Manipulationen und Vorschriften (die technischer Schwachsinn sind). Wenn man dann auch noch das Wettrüsten lassen würde, bzw. den Vergleich der Schwan... ausblenden kann, dann würde es bestimmt Motoren mit angemessenem Verbrauch und Haltbarkeit geben (solange es die Kaufleute nicht versauen).

Zum Thema habe ich im Internet gelesen: Die Unterscheidung zwischen Meinung, Wissen und Erfahrung wird durch die Fülle der Informationen immer schwieriger.
 
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Dies Antwort hätte ich von einem KFZ-Meister nicht erwartet (wie auch andere Aussagen nicht). Irgendwie liegt das Problem eher darin, dass das Wissen in der Branche über die alte Technik verloren geht, sozusagen das Basiswissen heute oft durch Diagnosesysteme ersetzt wird. Für eine Verbrennung braucht man 3 Dinge in richtiger Zusammensetzung: Luft, Sprit und einen Zündfunken. Egal ob mit Ölbadfilter, Vergaser und Kontaktzündung, oder einem System mit mehreren Steuergeräten. Wenn man (bitte richtig verstehen!) an beiden Systemen rumspielt, dann kann beides in die Hose gehen oder nicht den gewünschten Effekt haben. Die meisten Systeme laufen doch, ein gewisses Maß an Pflege/Wartung vorausgesetzt, problemlos. Die bekannten Probleme sind doch letztlich gerade durch absoluten Blödsinn verursacht worden, damit meine ich Manipulationen und Vorschriften (die technischer Schwachsinn sind). Wenn man dann auch noch das Wettrüsten lassen würde, bzw. den Vergleich der Schwan... ausblenden kann, dann würde es bestimmt Motoren mit angemessenem Verbrauch und Haltbarkeit geben (solange es die Kaufleute nicht versauen).

Zum Thema habe ich im Internet gelesen: Die Unterscheidung zwischen Meinung, Wissen und Erfahrung wird durch die Fülle der Informationen immer schwieriger.
Ich verstehe die Aussage, welche Du damit treffen willst nicht ganz. ??? Sorry
 

Yachti

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Vermute es geht darum, dass du gemeint hast: Standgas raufdrehen löst Höhenproblematik.
 
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dass wenn ich die LL Drehzahl einfach bisschen höher stelle, es sowohl in den Bergen als auch auf Meereshöhe passt.
dann passt es aber auch nur im Standgas Bereich....
Denn wenn weniger Sauerstoff vorhanden ist, dann änderst du nichts an der Gemischzusammensetzung durch die Nadel oder durch die Hauptdüse, da hat die LLD keine Einfluss drauf

Bösartig interpretiert, du eierst so durch die Berge das du nur auf der LLD fährst :LOL: - war nen Spass

Gruss

Norbert
 
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Mein Problem wenn ich eine gewisse Höhe überschreite ist, das das Standgas sehr stark abfällt und mir teilweise die Fuhre fast ausgeht im Stand. Mir ist sehr wohl klar, dass das überhaupt keine Anpassung oder Abstimmung des Vergaser ist. Nachdem ich aber weder eine Lambdasonde, noch einen Unterdruckmesser und schon gar keine andere Bedüsung usw dabei habe, ist das einfach nur eine Möglichkeit für mich, das die Kiste nicht ausgeht wegen zu niedrigen Standgas in den Bergen. Ich werde auch nicht jedes mal mich auf Prüfstände oder sonstiges begeben nur weil ich an einem Wochenende in Südtirol und am anderen in der Provenze/Sevennen unterwegs bin.

War auch noch nie nötig.

So:giggle::coffee:
 
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