Motorschaden 625

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LC4 625
Schönen guten Abend
Bin der Max und neu hier im
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Habe mir eine lc4 625 bj 04 mit festem
Motor gekauft.
Jetzt alles zerlegt und festgestellt das es doch mehr ist als mal schnell Kolben und Zylinder wechseln:fie:

Jetzt bin ich am überlegen wie es weiter geht
Selber machen oder machen lassen?
Habe ein Angebot von einem privaten der aber viel Erfahrung in Sachen KTM Motoren hat er würde es für 1500€ machen wenn das Getriebe ok ist.

Kann mir jemand sagen was an teile kosten auf mich zukommt
Wenn ich alle Lager, Dichtung und was noch dazu gehört neu machen?

Hat jemand eine gute Adresse wo man alle teile beziehen kann ?
 

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Hi !

Die Frage ist, ob bei dem kapitalen Motorschaden noch irgend etwas Brauchbares übrig geblieben ist ?
Habe da so meine Zweifel.:unsure:

Ich drücke Dir die Daumen.

Gruß !
Achim
 
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sxc
Den Rest zerlegen & erst dann entscheiden wenn klar ist was alles defekt ist.
 
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Nach fast 25 Jahren mit einigen LC4´s .... schnell weg mit dem Ding.
 
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die ölspritzduese sieht ja lustig aus, als ob man eine vergaserduese eingeschraubt hat die steht ja garnicht nach oben oder ist diese variante normal? bei meinen 06er motoren war da immer ein spritrzrohr mit ca 8mm laenge dran
 
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die ölspritzduese sieht ja lustig aus, als ob man eine vergaserduese eingeschraubt hat die steht ja garnicht nach oben oder ist diese variante normal? bei meinen 06er motoren war da immer ein spritrzrohr mit ca 8mm laenge dran

Für ein paar Baujahre passt da eine Hauptdüse von Dell Orto rein....
 
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alles klar danke fuer die aufklaerung :) wieder was gelernt, ob die genau so gut sprueht wie das roehrchen?
 
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LC4 @v 1999
ob die genau so gut sprueht wie das roehrchen?
Vermutlich nicht, denn anderenfalls hätte KTM die Dellorto-Düsen beibehalten und nichts geändert.

Ich hatte mir bereits Gedanken gemacht, ob ich das im Rahmen meiner Motorrestaurierung nicht irgendwie teste. Aktuelle Idee: ich nehme ein vorhandenes Klorollengehäuse, fülle das mit 80Grad warmem Öl, verbinde es per Druckschlauch "ganz normal" mit dem Anschluß oberhalb von der Lichtmaschine. Auf der anderen Seite kann ich an die Klorolle einen Druckluftanschluß dranbasteln und mit dem Kompressor den gewünschten Druck einstellen. Im Anschluß brauche ich nur noch mit dem Meterstab die Größe der "Sauerei" vor der Garage ausmessen ;-)

Mich interessiert dabei weniger die Höhe der Fontäne bei 3,5bar als vielmehr die bei 0,5bar bzw. der Druck, ab dem der Strahl 12cm Höhe erreicht, also den Kolbenboden in OT.

Gruß, Ralf
 
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offtopic

@RalfK Wenn du da dran bist, könntest du auch gleich mal nach dem Volumenstrom schauen, vorausgesetzt es gelingt dir
die Fontäne in einen Messbecher umzuleiten und dabei gleichzeitig auf die Uhr zu schauen.
Eine gewisse Proportionalität zum Düsen-/Röhrchendurchmesser wäre nicht überraschend.

ontopic
@TE
wenn du die Maschine länger behalten möchtest, dann wie in Post #3 vorgehen,
falls du aber nur 2-3 Saisons geplant hattest würde ICH Post #4 wählen
 
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LC4 @v 1999
Wenn du da dran bist, könntest du auch gleich mal nach dem Volumenstrom schauen, vorausgesetzt es gelingt dir
die Fontäne in einen Messbecher umzuleiten und dabei gleichzeitig auf die Uhr zu schauen.
Eine gewisse Proportionalität zum Düsen-/Röhrchendurchmesser wäre nicht überraschend.
Den Gedanken hatte ich auch schon. Nur kam ich dann drauf, daß ich nur zwei Hände habe, also einige zu wenig für solch eine Aktion. Ich sehe bei dieser Aktion noch die größte Herausforderung darin, möglichst viel Öl wieder aufzufangen. Vom drübergestülpten Gurkenglas über Plastiktüten auf Drahtgestell bis zur Konstruktion aus PVC-Schläuchen und Auffangbehälter hatte ich Bilder im Kopf, nur noch nicht die zündende Idee. Das Problem bei der Bestimmung der Durchflußmenge sehe ich darin, daß ich nicht schnell genug auf Solldruck bin, um den dann möglichst lange konstant zu halten. Vielleicht sollte ich nicht den Kompressor nehmen, sondern einen aufgepumpten 18"-Schlauch als Druckreservoir. Wenn ich es dann schaffe einen "Schalter" in die Zuleitung zu bauen ... :)

Eine gewisse Proportionalität zum Düsen-/Röhrchendurchmesser wäre nicht überraschend.
Hoffentlich! Sonst würde sich die Füsik irren ;-)
Etwas habe ich schon mal mechanisch ausgemessen: die Ölmenge teilt sich ungefähr im Verhältnis 2:7 zwischen Ölspritzdüse und Kurbelwelle. Meine hat eine 80er Dellorto-Spritzdüse (mit tatsächlich knapp über 0,8mm Durchmesser) und die Düsenschraube "150", von der ich annehme, daß das Loch einen Durchmesser von 1,5mm hat. Wird allerdings noch überprüft. Ich muß sie nur suchen. Irgendwo ist sie sicher ... Ganz sicher!

Gruß, Ralf
 

Yachti

spinnerter Bastler :-)
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Gab es da vor 2005 nicht auch noch Motoren ohne das Spritz Gedöns?

Ich habe so einen, mit an die 60.000km, perfekter Zustand. Wie hat der das bloß überlebt?
Vermutlich wusste der nicht, dass man ohne Spritzerei nicht überlebt ...
 
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Seit 01.06.2012 Lc 4 SM 2002 Prestige, Yamaha XS 650 Bj 1976, Suzuki GS 750 Bj 1978
2001er haben nur eine Düse, Spätere bzw. Wettbewerbsmaschinen 2 Düsen.

Mfg. Rüdiger
Edit : gerade nachgeschaut 1991 Modelle hatten auch schon Öldüsen
 
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Weiß jemand wo ich ein Buch zum Motor herbekomme ?
Habe nur das normale da ist ja beim Zylinder abbauen Schluss.
 
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die Ölmenge teilt sich ungefähr im Verhältnis 2:7 zwischen Ölspritzdüse und Kurbelwelle.
2:7 ist schon raffiniert ausgedrückt.
Als ich versucht habe das nachzuvollziehen bin ich da gleich mal hängen geblieben.
Irgendwann habe ich dann gemerkt dass 1:3,5 dasselbe ist und dann war's nicht mehr so schwer.
 
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LC4 @v 1999
Irgendwann habe ich dann gemerkt dass 1:3,5 dasselbe ist und dann war's nicht mehr so schwer.
Manche mögen bei Bruchdarstellungen nur ganzzahlige Werte und halten das für lesbarer. Ist wohl Geschmackssache.

Ausreichendtaktfahrer erklären Dir hierzulande 1:25 oder 1:50 oder so. In anderen Kulturkreisen werden Prozentangaben für den Ölanteil bevorzugt. Dann gehören 4 oder 2% rein.

Gruß, Ralf, fährt manchmal geplant 1:60 :) oder zeitweise die LC4 mit 1:200 wg. dem ausgeleierten Dellorto und franz. Benzin
 

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