"Schwachstellen" bei der LC4 ausmerzen

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KTM: LC4 640E, Bj. 2001 - Yamaha: XJ 750 Seca "leicht" umgebaut - BMW: F 800 GS
Hallo miteinander,
aufgrund des Rumgehockes durch die Ausgangsbeschränkungen sucht man ja nach Beschäftigungsideen.

Ich habe mir vorgenommen bei meiner Kate profilaktisch einige Teile zu tauschen und bräuchte Eure Hilfe, ob ich bei meiner Auflistung was vergessen habe oder ob etwas dabei ist, dass Ihr für überflüssig haltet.

Ich besitze eine LC4 640 E aus dem Jahr 2001 mit dem schwarzem Motor und etwa 31000 km auf der Uhr.

Nach einiger Recherche würde ich mir nun erst einmal Folgendes besorgen:

- Reparatur CD 3206024 von KTM (Ich besitze bis jetzt nur die Bedienungsanleitung und die von Rep.-Anleitung von bucheli.)

- Getriebeeingangslager BC1-0076A
- Kipphebelrollen Einlass und Auslass
- Nockenwellenlager (Rillenkugellager TMB004 und Nadellager Torrington BK2012)

- Dazu die Dichtungen für den Kupplungsdeckel und die beiden Ventildeckel.


In einem Thread las ich mal etwas von einem Wasserpumpendichtring, den man austauschen sollte. (Ich finde ihn leider nicht mehr) Ist das der Wellendichtring, welcher das Öl von Wasser trennt?

Empfielt es sich bei diesen Austauscharbeiten noch andere Kleinigenkeiten zu prüfen oder zu tauschen, wie irgendwelche Oringe oder so? Habe wie gesagt noch keine Repanleitung, die mir den genauen Aufbaus des Motors zeigt...
 
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Ich würde auf jeden Fall das Getriebeeingangslager tauschen. Was nach 20 Jahren noch auftauchen kann (ich hatte das) ist das zerbröseln des Wasserpumpenrades.
Sonst würde ich nicht auf Vorrat Lager und Rollen wechseln. Ich habe bei 2 schwarzen Motoren mehr als 70'000km gemacht, ohne Nockenwellenlager und Kipphebelrollen zu wechseln. An der Nockenwelle hatte ich nur mal die Feder des Autodeko gewechselt.

Kettenpflege und sonst mal überall den Dreck weg machen ;-)

Gruss
Stefan
 
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Empfielt es sich bei diesen Austauscharbeiten noch andere Kleinigenkeiten zu prüfen oder zu tauschen, wie irgendwelche Oringe oder so?
Beim Fahrwerk: Gabel- und Federbeinservice ist nicht schlecht. Und beim Federbein die Lager des Umlenkhebels anschauen, reinigen, fetten, o.ä. Dazu gibt's hier sicher auch ein paar alte Fragerunden. Wenn Du bereits beim Basteln an der Gabel bist, ist's sicher vorteilhaft mal nach der Qualität und Menge des Fetts in den Lenkkopflagern zu schauen. Bei meiner 1999er @v war ich positiv überrascht, wie gut das nach vielen Jahren und ein paar Wüsteneinsätzen und Schlammschlachten aussah, aber das muß nicht bei jeder KTM so sein. Bei meiner Affentwin dagegen ... :-(

Gruß, Ralf
 
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Erstmal danke für die Antworten. :)

Das hintere Federbein und die Federgabel wurden von vier Jahren und etwa 7000km überholt. Umlenkung habe ich im Herbst geschmiert.

Die Überprüfungdes Lenkkopflagers kommt auf die to-do-Liste. Würde auch vor vier Jahren neu gemacht.


Also ist das mit den Kipphebelrollen und den Nockenwellenlagern eine Glaubenssache oder ist dieser Motor nicht davon betroffen?
 
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Wenn du wirklich Langeweile hast, dann kannst du noch vieles anschauen.
Ich habe 3 640er zur Zeit bei mir laufen. Bei einer (03er) habe ich den Kipphebel gewechselt, da ich Probleme mit Elektrostart hatte und ich das minimale Spiel als Ursache ausschliessen wollte.
Ich habe 2 schwarze 640er mit 70'000 km gehabt, ohne die Kipphebel zu wechseln. Der eine wurde letzten Sommer in Schottland gestolen, darum weiss ich jetzt nicht, ob es immer noch gut ist. Die andere hatte Getriebeschaden wegen des eingangs erwähnten Kugellagers mit 70'000km. Habe es mit 60'000km gewechselt, aber scheinbar hatte das Gegenlager doch schon etwas gelitten. Habe das dann nicht neu aufgebaut, da ich eine mit 14'000km aus erster Hand günstig kaufen konnte ;-)
 
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Ja, hab sie mir jetzt mal bestellt. Danke.
 
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Ja, der doppelllippige Dichtring der das Wasser vom Zylinderkopf trennt wird auch gerne undicht, bzw. die Wasserpumpenwelle läuft ein. Hab ich schon ein paar mal bei verschiedenen 640ern getauscht. Ich mach beim Einbau jetzt auch immer anständig Fett zwischen die beiden Lippen rein, mir kommt vor dass ein "trockenlaufen", bzw. suboptimale Schmierwirkung des Kühlwassers kombiniert mit hohen Temperaturen dort für Verschleiß sorgen...
 

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alter Sack
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Wapu- Revision mach ich fast jedesmal mit den Kipphebelrollen.
Wenn's eh schon da oben offen ist............... ;)
 
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Danke für die Antwort

Wie oft wechselst du denn die Kipphebelrollen? Was verstehst du unter einer Revision der Wasserpumpe genau?
 
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alter Sack
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Wie oft wechselst du denn die Kipphebelrollen?
Hab mal ca. alle 40.000 gewechselt.

Mittlerweile überprüfe ich ab 30.000 das Einlassspiel alle 2- 3000km und wechsel, sobald das Spiel größer wird. Hat beim einen Mopped 32.000 gehalten und beim anderen Mopped bisschen über 50.000.

Musst aber bedenken, dass ich aufgrund meiner ewigen Feldwege den Motor so gut wie nie über 4.500 drehe. Wenn du da höher liegst, könnten die Rollen auch eher kaputt gehen.
 
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Danke für die Info.
 
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Gab es das Problem mit den Kipphebeln nicht erst ab 2003?
 

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alter Sack
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Keine Ahnung.
Stimmt wohl, dass der erste 40.000er Wechsel bei meiner 02 noch nicht nötig war; bei Yachti war's wohl auch so.
Mit den Reparatur- Rollen war aber dann nach 40.000 / 32.000 bei der Einlassrolle Feierabend.

Halt öfters mal den Einlass überprüfen, wenn die Rollen älter werden. Lässt einen viel ruhiger schlafen.
 
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