Zylinderkopfdichtungen aus Alu und Kupfer

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Hallo!
Bei der Suche nach Teilen zur Restauration meines 640er-Motors finde ich neben den üblichen schwarzen Zylinderkopfdichtungen auch welche aus Kupfer und Aluminium, z.B. bei Großewächter. Was sind bei denen die Vor- und Nachteile? Die metallischen leiten wohl besser Wärme, und die werden durch die Überdeckung von Kühlmittelkanälen gekühlt. Nutzt das was? Stellen die größere Anforderungen an die Güte der Dichtflächen?
Gruß, Ralf
 
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Hallo,
Alu und Kupferkopfdichtungen kenn ich nur von den Zweitaktern, besonders den luftgekühlten. Auch wassergekühlte gabs damit. Ist wie schon erkannt wegen besseren hitzeausgleich zwischen Zylinder und Kopf. Und vor allem brennen sie nicht so schnell durch. Wenn die Dichtflächen ordentlich vorbereitet wurden und der Kopf da
nn in mehreren schritten lt Vorgabe verschraubt wurde, haben die bei mir noch immer dicht gehalten.

Die Kupferdichtringe bei den luftgekühlten KTM kann man mehrmals verwenden, man muss sie aber jedesmal mitm Autogenzeug weichglühen und abschrecken.

Ob sie jetzt einen wirklichen vorteil bringen, kann ich nicht sagen,
 
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Der Kopf und Zylinder sind konstruktiv für die Verwendung der originalen Dichtung ausgelegt.....zudem wird der Kopf ja direkt vom Kühlmittel gekühlt....daher gibt es dort auch keine Probleme mit der Wärmeabfuhr. Da die serienmäßigen Dichtungen auch nicht ohne besonderen Grund abrauchen, besteht da keine Notwendigkeit für Experimente.
 
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Seit 01.06.2012 Lc 4 SM 2002 Prestige, Yamaha XS 650 Bj 1976, Suzuki GS 750 Bj 1978
Der Kopf und Zylinder sind konstruktiv für die Verwendung der originalen Dichtung ausgelegt.....zudem wird der Kopf ja direkt vom Kühlmittel gekühlt....daher gibt es dort auch keine Probleme mit der Wärmeabfuhr. Da die serienmäßigen Dichtungen auch nicht ohne besonderen Grund abrauchen, besteht da keine Notwendigkeit für Experimente.
Ein sowas von vollem Dito sag ich mal .Verschlimmbessern brauch man nicht.
Mfg. Rüdiger
 
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Verschlimmbessern brauch man nicht.
Danach frag ich ja. "Damals" hatte meine luftgekühlte RD250 eine massive Kupferdichtung, meine Kreidler anfangs auch, bis ich Mutters Küche plünderte und dort Alufolie klaute. D.h. das sind bewährte Materialien für Kopfdichtungen.

Irgendjemand hat sich ein paar Gedanken gemacht, als er so was für die LC4 herstellte. BTW grundlos frage ich nicht, denn mein LC4-Motor verstarb an einer kaputten Kopfdichtung und dem anschließenden Eindringen von Kühlwasser.

Da wir heutzutage typischerweise andere Kolben als die originalen von KTM einbauen, z.B. von CP, gibt's vermutlich ein bißchen mehr Verdichtung und somit etwas mehr Belastung auf der Kopfdichtung. Das ist der zweite Gedanke dazu.

Gruß, Ralf
 
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Es gibt auch Diskusionen und Meinungen zur Zylinderfußdichtung, viele bauen bauen die Nachfolgedichtung aus Metall ein weil angeblich die Orginale Papierdichtung nicht lange halten und beim Kettenschacht herausgedrückt würde. Bei meinem Motor hält sie.Warum bei anderen nicht? Warscheinlich zuviel Dichtmasse am Kettenschacht. Kopfdichtungen aus Metall wegen zu hoher Verdichtung braucht man im Tuningbereich,und nicht wegen eines Zubehörkolbens.Soweit meine Gedanken.
Mfg. Rüdiger
 

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