640er Ventilspiel plötzlich größer

Dann kannst ja das damit viel verdiente Geld einer KTM Werkstätte überweisen. Die nehmen sich Zeit für dich ;)

Ernsthaft: bei dem km-Stand und keinen besonderen Vorkommnissen, würde ich die Haube oben lassen.
 
Habe doch leichtes Ölschwitzen oberhalb vom linken Krümmer. Da muss neu abgedichtet werden.

Werkstatt……wenns eine vernünftige gäbe. Habe da das Vertrauen verloren.

Grüße Badmick
 
Gerade bei #YouTube gefunden. Wie findest du das?
(kleines Scherzal :p )

 
Hab ich schon dreimal angeschaut. Das muss ich mitlaufen lassen, wenn’s soweit ist :)

Danke und Gruß
Badmick
 
Übrigens, wenn man die Nockenwelle nicht ausbaut dann genügt es auch wenn man nur die Verschlussschraube vom Steuerkettenspanner mitsamt der Feder entfernt.
Der Steuerkettenspanner selbst kann montiert bleiben, weil durch das Entfernen der Feder bereits genug Vorspannung von der Nockenwelle rausgenommen wird um die Zylinderkopfhaube problemlos demontieren und dann auch wieder montieren zu können.
Nur wenn man wirklich die Nockenwelle auch ausbauen möchte dann muss man den Steuerkettenspanner natürlich komplett demontieren.
 
Blöde Frage: entspannt wird er dadurch aber nicht?! Der ist ja eingerastet.
Oder überseh ich da was?
 
Ne, entspannt wird der Steuerkettenspanner dadurch natürlich nicht, aber er alleine (ohne Feder) sorgt ja nur dafür dass die Spannschiene an der Steuerkette anliegt. Erst Mithilfe der Feder wird der Steuerkettenspanner dann so an die Spannschiene gepresst, dass wirklich Spannung an der Nockenwelle anliegt.

Insofern genügt es wenn man die Verschlussschraube mit der Feder entfernt damit die Spannung aus der Nockenwelle rausgenommen wird.
Dennoch wird durch das Anliegen des Steuerkettenspanners an der Spannschiene dann immer noch zuverlässig verhindert dass sich die Nockenwelle aus ihrem Sitz bewegen kann.
Aber du hast dann praktisch einfach kein "Verdrehmoment" mehr auf der Nockenwelle.
 
Hier kann man sehen (oder zumindest erahnen), dass ich den Steuerkettenspanner nicht demontiert hatte, sondern nur die Verschlussschraube rausgedreht und diese dann ohne Feder nur ein paar Gewindegänge anbeisen hab lassen, damit kein Schmutz hineinkommen konnte während ich am werkeln war

20251117_151158.jpg
 
Hallo,

neben den Achsen der Kipphebelrollen und der Elefantenfüße kann das erhöhte Ventilspiel doch auch von eingelaufenen Kipphebelachsen bzw. den Gleitlagern in den Kipphebeln selbst kommen? oder?
 
Ja, völlig richtig. Jedes einzelne Bauteil kann da mitspielen.

- Nockenwelle mit Lagerung
- Kipphebelrolle
- Rollenlager
- Rollenachse
- Kipphebelachse
- Elefantenfuß
- Ventil
- Ventilsitz

Ob man den wirklichen Verursacher im Detail entlarven kann, sei mal dahingestellt.
Verdächtig waren bis jetzt eigentlich immer nur die Kipphebelrollen mit deren Lagern und der Welle. Wenn man da lange genug wartet, ist auch die Nocke selbst kaputt. Ich habe so eine Welle von Cubalibree hier.

Für mich sind nun auch neue Elefantenfüße verdächtig.

Eingelaufene Kipphebelachsen habe ich eigentlich noch nie gesehen. Ich habe wirklich mehrere hier liegen, denen fehlt allen nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

neben den Achsen der Kipphebelrollen und der Elefantenfüße kann das erhöhte Ventilspiel doch auch von eingelaufenen Kipphebelachsen bzw. den Gleitlagern in den Kipphebeln selbst kommen? oder?

Hab ich geprüft, da war Null Verschleiß zu erkennen.
Noch nicht mal optische Trag- oder Glanzspuren sind auf den Achsen vorhanden.

Bei der 690 ist das etwas anderes. Da hab ich seit jeher Tragspuren auf den Achsen, welche mitunter sogar schon mit dem Fingernagel spürbar sind (dort wo die Kipphebel auf den Achsen kippen) aber bei der 640 sind die Achsen wirklich noch wie neu.
Die Achsen der 640 sind aber auch doppelt so dick wie jene der 690, wodurch sich die Belastung dann auch auf mehr Fläche verteilt.

Ventile und Ventilsitze kann man ausschließen, denn wenn diese sich einschlagen dann wird das Spiel kleiner und nicht größer.

Rollenlager kann man ausschließen denn das würde man an einem erhöhten Radialspiel der Rollen erkennen.
Und wenn die Rollen selbst eingelaufen wären dann würde man die 0,05mm bereits mit dem Fingernagel spüren.

Das einzige wären eventuell die Elefantenfüße, aber die hab ich mir angesehen und die sind für mein Empfinden auch völlig unauffällig.
 
Also ich bin der Meinung um die Kette zu entspannen muss der Steuerkettenspanner kpl. raus.
Die Feder sorgt ja nur dafür das der Spanner "Automatisch" eine Rastung weiter fährt wenn an der Kette zuviel Spiel entsteht.
Ist er einmal eingerastet kann er in eingebautem Zustand nicht mehr zurückfahren. Dazu muss ich ihn ausbauen und die Sperrklinke entriegeln.
 
Ok..
Hab's mir nochmal durchgelesen oben, du meinst also das die Feder das letzte bisschen Spannung innerhalb einer Raste erzeugt.
Ich weiß nicht..
 
Ok..
Hab's mir nochmal durchgelesen oben, du meinst also das die Feder das letzte bisschen Spannung innerhalb einer Raste erzeugt.
Ich weiß nicht..

Ich weiß es schon, schließlich hab ich es erst gestern genau so gemacht.
"Aufgefallen" war es mir dass es eigentlich genauso funktioniert (solange man die Nockenwelle nicht ausbauen muss oder möchte), als ich letzten Winter den Motor ausgebaut hatte.
Probier's einfach aus, dann wirst du sehen dass ich Recht habe.
 
Ok..
Hab's mir nochmal durchgelesen oben, du meinst also das die Feder das letzte bisschen Spannung innerhalb einer Raste erzeugt.
Ich weiß nicht..
Ja, das ist genau so. Es gäbe theoretisch natürlich auch den Zeitpunkt, wo die nächste Raste gerade reingesprungen ist.
Dann funktioniert das nicht. Ansonsten haut das hin.
 
Ich weiß es schon, schließlich hab ich es erst gestern genau so gemacht.
"Aufgefallen" war es mir dass es eigentlich genauso funktioniert (solange man die Nockenwelle nicht ausbauen muss oder möchte), als ich letzten Winter den Motor ausgebaut hatte.
Probier's einfach aus, dann wirst du sehen dass ich Recht habe.
Das würde aber dann auch bedeuten das die Kette weit weniger Vorspannung hat wenn der Spanner bereits am Ende seiner Klicks angekommen ist denn zum Ende der Klicks wird die Federspannung ja weniger weil der Weg länger wird..
 
Wenn der Spanner am Ende seiner Klicks angekommen ist, dann musst du dir über die Vorspannung deiner Feder keine Gedanken mehr machen, denn dann ist die Steuerkette schon so weit gelängt dass es besser ist wenn du den Motor gar nicht mehr in Betrieb nimmst.

Weißt du wie deine Skepsis ganz schnell verfliegt?
Schraub die Steuerkettenspanner Verschlussschraube raus, entferne die Feder, dann schraubst du die Verschlussschraube ohne Feder wieder rein und dann starte den Motor.

Ich würds dir zwar nicht empfehlen, aber ich glaube dann hat sich das Thema ganz schnell erledigt.
 
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