SXC Motor Aufbau

Ich meine das die ersten 660er rallys eine 110er ölspritzdüse hatten aber da spielt denke ich der Öldruck im Standgas keine große Rolle :tada:
 
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Hab jetzt eine zur Zeit wieder die 80er vergaserdüse wie Original drin, hab aber schon einen Einfall gehabt, um den Sechskant der lanfen Düse zu verlängern...
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Gewinde rauf, und ne Messingmutter verlötet.

Was haltet ihr davon ?

Bezuglich Durchmesser zum aufbohren will ich noch schauen wie die Drücke beim 400er ausschauen. Will eventuell auch ein kleines Spritzdüserl im Kopf plazieren.

Hab zwar ne große Pumpe, aber immer noch die langsame Pumpenübersetzung...

Wie hoch sollten die Öldrücke im Stand eigentlich sein ?

Lg
Stefan
Ich muss jetzt Lügen habe schon lange nicht mehr auf die Anzeige im Stand geschaut wie es bei mir ist aber so ab 0,3 bar aufwärts sollte es schon sein eher mehr da das Öl immer schlechter wird und der Öldruck somit fällt.

Wenn ich Mal wieder unterwegs bin kucke ich Mal wie viel Öldruck ich bei warmen Motor im Standgas habe.

Bin eh Grad in der Werkstatt hab sie Mal angemacht und das ist der Öldruck im Standgas bei kaltem Motor IMG_20220914_161919_653_copy_3072x4091.jpg
 
Ich hab bei meinem Motor im Leerlauf kalt um die 2,8-3,3bar und betriebswarm um 1,1-1,3bar herum.
Bei 8000U/min und betriebswarmen Motor bin ich auf 3,5bar.
Original sind beim 690iger zwei 0,5mm Ölspritzdüsen verbaut, ich hab bei meinem Motor zwei 0,7mm Düsen verbaut.
 
0,3 ist schon derbe wenig !
Der @Weity1980 liegt mit seiner 690/732 irgendwo min. 0,8 Bar.

Kommst du bei Vollgas auch auf die 5 Bar @**EVIL** ?
Quasi als Gegenprüfung, um abzuschätzen wie genau die Anzeige ist.
Die Duke 1 hatte doch Mal ein Öldruckschalter/Warnleuchte und der ging bei 0,3 bar an soweit ich das noch weiß .
Aber das ist ja dann schon die unterste Grenze.

Anfangs bin ich auf ca 4,5- 5 bar gekommen aber aktuell sind es 4 bar ich denke das ich die Öldruckfeder noch wechseln muss.

Der 693 Motor hat aktuell 15tkm runter also denke ich das ich es richtig gemacht habe bei meinem Umbau mit großer Ölpumpe etc. Sonst wäre der bestimmt schon vorher Hops gegangen.
 
Toll das es da schon erfahrungswerte gibt !

Welche Pumpen und welche Übersetzungen habt ihr da ?
Ich hab das 31 er Pumpenrad.

Anstreben tue ich eine 90er Spritzdüse und ev ne 50er Düse im Kopfdeckel.

90er Düse hat 0,64mm2
80er Düse hat 0,5mm2
50 er Düse hat 0,2mm2

Da im 400 er Motor eine 80er Spritzdüse verbaut ist, müsst ich, wenn i mich net verrechnet hab mit ner 66er Düse testen.

Wenn der Leerlaufdruck der 400er grenzwertig ist, würds mit der großen Pumpe dann eh passen...

Die 400er würde sich eh grad anbieten da das Öl so 1600 KM alt ist.

Gottseidank sind die Doppelhohlschrauben heute Abend gekommen.

Bei den Rally Motoren Fuktioniert das mit den Großen Düsen sicher, auch mit der Zusatzdüse im Kupplungsdeckel. Wenn der Motor Drehzahl hat wird der Druck schon passen, geht halt weniger am Bypass vorbei, und im Leerlauf werden die Motoren sicher nicht viel bewegt...


Lg
Stefan
 
Ich habe bei mir die große 660er Ölpumpe in das Motorgehäuse eingepasst und angetrieben wird die auch durch das 31er Zahnrad wie bei dir.
 
Hallo, bin heute mir der 400er zum mechaniker meines vertrauens gefahren, der hatte ein passendes Manometer.

Leerlauföldruck ohne Zusatzdüse war um 0,6bar, mit zusätzlicher 70er Düse dann schon um 0,3 herum, mit 50er Düse um 0,4bar.

Öl hatte 85 Grad.

Vorher zu Hause mal zur probe eine Ölleitung angeschraubt, da es dann flott gehen musste beim umschrauben.
IMG_20220915_161505.jpg
Der Mechaniker hat schon vorm Tor mit allem gewartet, dann schnell die Leitungen dran bevor das Öl abkühlt.

Die Leitung zum Manometer habma am Klorollengehäuse abfluss mit ner Doppelhohlschraube abgezweigt, die Leitung zur Düse am Zufluss zur Klorolle.

90er Spritzdüse mit kleiner Pumpe ist meinesachens grenzwertig, zusätzlich mit Spritzdüse im Kopf bricht der Leerlaufdruck weg.

Beimgasgeben pendelt sich der Druck bei knapp über 3 Bar ein, unabhängig von der größe der Testdüse, man braucht halt mit größerer Düse nur mehr Drehzahl.
Ohne Zusatzdüse sind die 3bar so nach Gehör nicht ganz bei halber Drehzahl angestanden.

Werd mal schauen ob ich nen 0,9mm Bohrer zum aufbohren der langen Spritzdüse auftreiben kann.

Lg
Stefan
 
Eines vielleicht noch, die 660 hat eine andere „Bypass-Feder“ als die meisten anderen LC4.
Diese öffnet den Bypass erst später, bei 5 Bar.
Vielleicht überlegst dir diese zu montieren - oder einfach mal für Testzwecke zu verbauen, sofern das beim alten SXC „mal eben“ machbar ist wie bei den neueren.
 
Heute noch mal die modifizierte Spritzdüse probiert, ist leider auch noch zu kurz. Ne längere drehen und ne kleinere Mutter aufbohren und verlöten würde eventuell gehen, hab zur Zeit aber keinen Zugang zu ner Drehbank.

IMG_20220916_125409.jpg
Düsensitz ist bei dem Motor leider sehr tief...
Im Bild hab ich die Düse mit der Hand grad so reingeschraubt, zu festziehen fehlen noch 1-2 mm.

Bin noch am überlegen ob ich nicht ne 85er Düse nimm und im Kopfdekel ne 0,4 oder 0,5, je nach gemessenen Öldruck nimm.

Hab ja keine Leistungssteigerung vor und bisher hats bei den alten 620ern ja auch so funktioniert.
Kolben und Laufbahnschäden wegen Ölmangel hats ja früher auch kaum gegeben.

Lg
Stefan
 
Schmiert das nicht das Pleuelauge und den Kolbenbolzen? Und kühlt den Kolben?

Aber auch da sah es bei den alten 620ern eigentlich ganz gut aus. Bei den 3 Motoren die ich hier hatte war das nie das Problem. :)
 
Da muss ich sagen, hab ich schon ein paar „Eindüsenmotoren“ gehabt, bei denen das Pleuelauge immer Farbe hatte - wenn auch nur im Anfangsstadium.

Hingegen muss ich sagen, egal wie fertig die 660er auch sind die ich hier habe/hatte - das Pleuellager oben ist nie ein Thema bei den Motoren gewesen.
Es hat mMn also wirklich seine Daseinsberechtigung.
 
Mein 640er eindüsen Motor war auch schön angelaufen am Pleuelauge. Deswegen haben nun alle meine 640er Motoren 2 Düsen.

B470C27E-EDB8-4852-B84B-D9E6D0BB2B52.jpeg
 
Hallo,

Habts mich überzeugt, hab jetzt eine 90er Düse ubd die große Pumpe verbaut.
IMG_20220917_163125.jpg

Zylinder und Kupplung sind auch schon draufgesteckt.
IMG_20220917_165339.jpg

Da der ausgedrehte Pumpenboden druckseitig nur einen recht kleinen Querschnitt freilässt, hab ich eine kurze Not-Op mit der Lufthexe am Motorblock vollzogen.
IMG_20220917_162048.jpgIMG_20220917_161406.jpg

@Yachti , hast zweidüsen Blöcke genommen, oder die Ölbohrungen nachträglich gebohrt ?

Drucktests mit der 5bar Feder an der 400er stehen noch aus...

Lg
Stefan
 
Da der ausgedrehte Pumpenboden druckseitig nur einen recht kleinen Querschnitt freilässt, hab ich eine kurze Not-Op mit der Lufthexe am Motorblock vollzogen.
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Ob das so eine gute Idee war bin ich mir nicht so sicher :unsure:
Es ist ja Sinn und Zweck dass die Druckseite weniger Querschnitt aufweist als die Saugseite damit das Öl, welches sich ja nicht komprimieren lässt, dann auch an der Druckseite "ausgestoßen" wird, auch wenn danach der Ölfilter etc. kommt, welcher laienhaft ausgedrückt, gegen dieses "Ausstoßen" Widerstand leistet.

Wenn du jetzt denselben Querschnitt an der Druckseite wie auf der Saugseite der Ölpumpe hast, und auf der Druckseite jedoch Widerstand im Form des Ölfilters etc. gegen dieses Ausstoßen herrscht, dann wird die Ölpumpe auch kein Öl fördern weil sie zu wenig Druck aufbaut mit dem das Öl normalerweise auf der Druckseite der Ölpumpe, auch gegen diesen Widerstand, ausgestoßen wird.

Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege
 
Das Druckseitig kleinere Querschnitte sind, soll schon so sein. iss im jedem Hydrauliksystem so.
Mein ausgedrehtes Pumpengehäuse lässt aber deutlich weniger platz fürs Öl als das Originale, welches noch dazu weniger fördert.
IMG_20220823_193540.jpg
Jab deshalb etwas ausgenommen. Von der Bohrung weg auslaufend bis zum ende des Austrittsschlitzes am Pumpenboden.
Die jetzige Gesamttiefe neben der Ablaufbohrung entspricht jetzt wieder der Originalpumpe. Hab dort ca 2mm tief ausgenommen.

Das Bild im obrigen Post täuscht die tiefe etwas, da ich zum anzeichnen und Kontrolle ein normales nicht ausgedrehtes Gehäuse genommen hab.

Seh da kein Problem..

Lg
Stefan
 
Hast eh recht, wird schon so passen.
War da gestern mit meiner Überlegung auch etwas verpeilt.
Außerdem wirst du ja sowieso den Druck dann messen wenn der Motor fertig ist schätze ich mal.
Wenn es irgendwie möglich ist, dann kann ich persönlich sowieso nur empfehlen den Öldruck dauerhaft zu überwachen oder zumindest irgendwo am Ende des Schmierkreislauf einen (z.B. 0,3bar) Öldruckschalter zu montieren um sicher zu stellen dass auch wirklich immer ausreichend Öldruck im Motor vorhanden ist.

Vielleicht bin ich da etwas zu sensibel, aber mir persönlich ist mein Öldruck mindestens genauso wichtig wie mein AFR Wert.
 
Hallo,

Öldruck wird auf jeden Fall gemessen nach Erstinbetriebnahme und dann 1-2 mal bis Ölwechsel.
Öldruckschalter wär ev gut, muss ich noch schauen.

Heute noch den Kopf montiert,
IMG_20220918_185529.jpgIMG_20220918_191835.jpg

Anfang nächster Woche dann noch den Kupplungshalter leihen und die Schrauben am Primärtrieb festziehen.

Lg Stefan
 

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