690 & 701 Öl 10W50 oder 15W60

Nix Veto, das steht in der Bedienungsanleitung :cool:
 
Weity hatte das ja mehr als ausgiebig erklärt. Ich fahre jetzt in meinen KTMs liqui moly. 690 alle 2500km Wechsel mit Filter, 520 alle 500km Wechsel mit Filter.

300V wird Recht flott dunkel. 7100 bin ich in meinen Japanern viel gefahren. Das war nach 5000km auch schwarz.
 
Sorry, ich fahre Motorex Quad-irgendwas 10W-60 und wechsle nach so ca. 4-6000 km.
Komme mir da schon komisch vor.
Wüsste jetzt wirklich nicht, warum ich das von KTM empfohlene Öl nicht bis an die von KTM vorgeschriebenen Ölwechselintervalle fahren sollte.
Ihr fahrt doch alle das grüne Kernöl. Da mag das schon sein, aber 1/4 der Vorschrift…..?
 
Ja genau. 1/4. Weil weity sich die Mühe mit den Analysen gemacht hat. Und die Erfahrungen mit dem Öldruck hier geschildert hat. Und ich jetzt wieder am Quad sehe, wieso Schmierung wichtig ist. :D
 
Dann ist die 690 als Urlaubsmaschine raus.
Kann ich mir schwer vorstellen. Gibt ja auch Weitreisende hier @Phil Tonic, wie hältst du das?
 
Ich hab da letztens mit dem Freundlichen KTM-Onkel geredet und der meint, wenn KTM 10.000km vorgibt, dann schadets nicht, das Öl alle 5000km zu wechseln, gerade, wenn man die Kiste auch mal fordert, nötig wäre das seiner Meinung aber nicht. Ölwechsel bei 2 bis 3000km hält er für überzogen und macht er bei seinen Kunden auch auf Wunsch ungern, weil das nur Werkstattzeit blockiert.
 
Ich fahre 300V und wechsle alle 7500 km nach Anleitung. Die aktuelle NW und Kipphebel verrichten seit 30.000 km ihren Dienst.

Die 10.000 km der Euro 4 und höher finde ich aber zu viel. Da würde ich auch runter auf 7500 oder 5000 km.

Wie gesagt ich hab noch Ölreste aufgehoben. Evtl geb ich die mal zur Analyse.
 
Ich hab da letztens mit dem Freundlichen KTM-Onkel geredet und der meint...

Es soll m.E.n jeder machen wie er möchte.

Ich hab halt nicht nur Ölanalysen machen lassen sondern überwache auch meinen Öldruck permanent.
Wenn der Öldruck bei betriebswarmen Motor im Leerlauf von anfänglich 1,4bar nach 3000km auf 0,9bar abgefallen ist (-35% Öldruck), und mir zeitgleich die Ölanalyse zeigt dass nach 3000km aus dem10W-60 Öl ein 10W-40 Öl geworden ist, dann kann gerne jeder irgendeine Meinung haben, aber ich orientiere mich hier dann lieber nach den Fakten.
 
Jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber ist es denn auch erwiesen, das es dem Motor wirklich schadet, wenn der Druck/Viskosität so nachlässt?
Ich meine, die Motorenentwickler bei KTM sind ja auch nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen. Die werden sich ja auch was dabei gedacht haben.

Ich bin ja auch Team "lieber früher als später", aber mit Fakten begründen kann ichs auch nicht, ich verlass mich halt drauf, was man so hört/liest.
 
Der Jens hat das mal gut beschrieben. Motoröl ist wie Spaghetti. Am Anfang al dente und dann wird es mit der Zeit zermatscht. So oder so ähnlich.
 
Das ist klar, sonst bräuchte es ja gar keinen Wechsel. :cool:
 
Jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber ist es denn auch erwiesen, das es dem Motor wirklich schadet, wenn der Druck/Viskosität so nachlässt?
Ich meine, die Motorenentwickler bei KTM sind ja auch nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen. Die werden sich ja auch was dabei gedacht haben.

Ich bin ja auch Team "lieber früher als später", aber mit Fakten begründen kann ichs auch nicht, ich verlass mich halt drauf, was man so hört/liest.

Ja, anhand von Verschleißanteilen, die im Öl gemessen werden.
Dazu gehört Eisen (Lager, Getriebe), Aluminium (Kolben) und Buntmetalle (z.B. Pleuellager oben).

Ist aber auch egal, es wird immer Leute geben die es für überflüssig halten und solchen Analysen keinen Glauben schenken - von daher soll jeder machen wie er meint und gut.
Die einen stützen ihre Entscheidungen auf wissenschaftlichen Daten, die anderen auf Bauchgefühl - fertig.

Wird beides irgendwie funktionieren.
 
Um deine wissenschaftlichen Daten zu diskutieren, mein Lieber, bräuchte man diese Analysen für das von KTM empfohlene Öl, das ich fahre.
Die sehr ich aber nirgends.
Das grüne Superding kommt vom Piraten, bei mir hat er es nicht mehr beigepackt - auf Wunsch.
 
Um deine wissenschaftlichen Daten zu diskutieren, mein Lieber, bräuchte man diese Analysen für das von KTM empfohlene Öl, das ich fahre.
Die sehr ich aber nirgends.

Hier bitteschön:
(die Angaben sind in Meilen)

Screenshot_20231007_105841_Chrome.jpg

Um es kurz zu fassen: alle drei Proben des Motorex 10W-60 hatten (nach 4444km, 3579km und 1834km) dann nur mehr eine Heißviskosität eines 10W-40 Öls.
 
  • Like
Wertungen: klx
Sorry, hab mich vertan.
Die zweite Ölprobe (nach 3579km) entsprach nur mehr einem 10W-30 Öl.

Und jetzt frag deinen Händler ob er dir bitte beim nächsten Ölwechsel ein 10W-30 Öl in deinen KTM Einzylinder einfüllen kann.

Der wird dich fragen ob du noch alle Tassen im Schrank hast, und wird dir sagen dass ein 10W-30 Öl für diesen Motor absolut ungeeignet ist.
Mal abgesehen davon dass es auch in keinster Weise den Herstellerspezifikation entspricht.

Also das Ganze beißt sich m.E.n dann etwas, wenn KTM auf der anderen Seite sagt dass du dieses Öl 10tkm fahren kannst.
 
Ich meine gelesen zu haben, dass je größer die Spreizung des Öls ist, umso schneller "altert" es.
Vielleicht ist es auch seitens KTM so kalkuliert, dass dieser Verschleiß des Öls bereits berücksichtigt ist. Keine Ahnung. Aber KTM muss sich auch in der Garantiezeit absichern.

Ich sehe weder bei Weitys oder Yachtis vorgehensweise ein Problem, solange der Abrieb an den Magnetschrauben i.O.ist.

Ich persönlich würde ein 20W-60 bevorzugen. Fahre aber aktuell das 7100 10W-60 seit dem letzten Ölwechsel in meiner 660er. Wechselintervall ist bei mir 1.500km (da nur 1.2l in den Motor passen).

Vielleicht ist es nur Einbildung, aber ich spüre hier so eine passiv aggressive Schreibweise. Daher bitte sachlich bleiben. Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das halt anders. Wenn KTM zig-tausend 690er Modelle verkauft und bei denen 10.000 km Ölwechselintervall vorgibt, werden die schon einen Grund dafür haben.
Sollten ihnen dann weltweit die halben zig-tausend deswegen um die Ohren fliegen, dann würde man das sehr laut hören.
Ist aber nicht.
Somit bin ich - auch aus Erfahrung - mit meinen Ölwechselintervallen auf der sicheren Seite.
Fahre auch das von KTM empfohlene Öl.

Und wenn das Öl, nach 3579 km nur mehr einem 10W-30 entspricht, dann wird der Motor vermutlich kein Problem damit haben - wie man weltweit sieht.

Oder kennt jemand eine Statistik von sterbenden 690er Motoren, weil die Ölwechsel Intervalle eingehalten wurden?
Ich nicht.
Bitte Links zu solchen hier darunter.
Gute Nacht!
 
KTM gibt 10tkm  oder 1x jährlich vor, je nachdem was zuerst eintrifft.

KTM weiß natürlich dass die wenigsten 10tkm(+) im Jahr mit ihrem Einzylinder fahren und "zwingt" sie durch ihre Servicevorgaben dadurch, das Öl dann schon viel früher zu wechseln.

In der Realität wird das Öl also in den Vertragswerkstätten nur in den seltensten Fällen erst nach 10tkm gewechselt, sondern im Schnitt bereits nach 5tkm oder gar weniger.
Und glaubt mir, dessen ist sich KTM in ihrer Kalkulation durchaus bewusst.
 
Keiner behauptet etwas anderes. Aber als Kunde erwarte ich, dass ich mich an die Vorgaben von KTM halten und damit sicher gehen kann, dem Motor nicht zu schaden. Oder nicht?
 

Neueste Themen

Zurück
Oben