Installieren weiterer Magnete im Ölkreislauf

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Wenn so ein Magnet absplittert dann sind die Splitter auch wieder magnetisch und bleiben sofort an dem Magnet haften.

Also rein theoretisch kann da selbst im Fall der Fälle nichts passieren, praktisch hätte ich da aber vermutlich trotzdem auch ein etwas mulmiges Gefühl bei der Sache
 
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Wenn ich es richtig verstehe, willst den Magnet in die Sacklochbohrung bringen, oder? Würde dann 6mm tiefe bei einem 5mm Magneten nehmen und dann Uhu Endfest 300 drauf, dann ist es auch egal, wie spröde der Magnet ist....
 
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Der Magnet soll direkt in das Sieb eingebaut werden...
20200404_002715.jpg

Das Sieb/der Kunststoff hat einen Innendurchmesser von 11mm und eine Wandstärke von 2,5mm. Dadurch kann man das Sieb dort problemlos 5mm tief auf 12mm aufbohren. Dadurch kann der Magnet dann weder zurückwandern (Siebdeckelschraube) noch kann er nach vorne wandern, da das Sieb dort dann wieder 11mm Durchmesser hat.

Das Problem ist aber, nach 5mm ist finito mit Aufbohren, denn dann kommt der O-Ring am Sieb und dort hat das Sieb von Haus aus nur mehr eine Wandstärke von 1mm
 

Yachti

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Weiß nicht - hätte sie mit Epoxy überpinselt. Schrumpfschlauch, Temperatur ...?!
Denke zwar mal, dass die magnetischen "Brocken" die da abbrechen könnten, sicher am großen Magneten hängen bleiben werden.

AAABER: bau ich mir ein potentielles zusätzliches Problem in meinen Motor ein, wenns nicht unbedingt sein muss?
 
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Kurzes Update:

Der 701er wurde mittlerweile auf Motul 300V 15W60 umgestellt, welches wesentlich besser zu funktionieren scheint als das Motorex !
Leiserer Motorlauf, weniger Späne, kein (!) Ölverbrauch auf 2500km - vorher hat er sich mit dem Motorex gern was genommen.

Die Magnetschrauben sehen entsprechend gut aus, an der einen Magnetschraube war gar nichts dran, an der zweiten minimaler Schlamm - dennoch besser wenn dieser nicht durch die Ölpumpe wandert. :cool:
 

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Yachti

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Hm, der Pirat schwört auch auf Motul, Lyndon auf Motorex. Scheint vom jeweiligen Sponsor abhängig zu sein.
Ich fahre seit ewig an allen meinen KTM's Motorex 10W60 und habe auch nirgends besonderen Abrieb.
Die 690er mit dem Wössner Kolben und dem 3-teiligen Ölabstreifring nimmt nun 0,075 Liter auf 1000 km.
D.h. auf 2000 km geht der Ölspiegel von MAX auf ein wenig über der Mitte zwischen MIN und MAX.

Ganz ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Wechsel auf eine andere Ölmarke solche Auswirkungen hat.
Somit ist der Ölthread gestartet ;-)
 
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Kommt darauf an wie dünn das Öl wird. Daher KANN es sich schon auf den Ölverbrauch auswirken.
 
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Naja, wenn Lyndon schon seine Karre in Motorex-Farben lackiert hat, wo soll‘s dann herkommen ?

Habe bisher beste Erfahrungen mit Motul gemacht, Motorex konnte mich nie überzeugen - auch wegen des Preises nicht.
Interessant wäre noch das Motorex 20W60 - aber ~30€/L sind‘s mir dann doch nicht wert...

Versuch macht kluch - oder wie sagt man ?
 
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Kommt darauf an wie dünn das Öl wird. Daher KANN es sich schon auf den Ölverbrauch auswirken.

Genau so schaut‘s aus - und da fängt es schon beim Basisöl an.
Das 15W60 hat ein dickeres Basisöl als das 10W60 (hatte das Motul mal im Öllabor analysieren lassen).
Die 60er Heißviskosität wird ergo beim 10W60 nur durch Viskositätsverbesserer erkauft (je größer die Spreizung zwischen Kalt- und Heißviskosität, desto mehr VI-Verbesserer werden benotigt).
Da unsere Einzylindermotoren nicht unbedingt schonend mit dem Öl umgehen, werden die Molekylketten relativ schnell zerschert, was das Öl z.B. im Vergleich zu einem Japan-Vierzylinder wesentlich schneller verschleißen lässt.

Das heißt, dass die Heißviskosität schneller abnimmt, je mehr VI-Verbesserer im Öl vorhanden sind und „verschleißen“.
Wird jedoch von Anfang an ein dickes Basisöl genutzt, werden auch weniger VI-Verbesserer benötigt.

Nun kommt der Punkt, den Spongebob ansprach - den Ölverbrauch vom „dünneren“ Öl.
Wir haben also gerade geklärt, dass die Heißviskosität mit der Zeit abnimmt und mit fortschreitendem Verschleiß aus einem 10W60 ein 10W40 wird.
Jetzt kommt der Punkt der großvolumigen Einzylinder mit kurzem Kolbenhemd, deren Kolben je nach Verschleiß zum Kippen neigen (aufgrund der Bauform unausweichlich).
Je dünner also das Öl im heißen Zustand, desto eher tendiert der Motor dazu Öl zu verbrennen, da mehr Öl in die Expansionskammer gelangen kann.

Daher bin ich eigentlich heiß auf das 20W60 - aber zu arm.
Gehe mir jetzt Popcorn kaufen..
 

Yachti

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Kommt darauf an wie dünn das Öl wird. Daher KANN es sich schon auf den Ölverbrauch auswirken.

Da hätte ich gemeint, das sagen die Viskositätszahlen aus. Die werden wohl irgendwie genormt sein??

Naja, wenn Lyndon schon seine Karre in Motorex-Farben lackiert hat, wo soll‘s dann herkommen ?

Deswegen schrub ich ja: Scheint vom jeweiligen Sponsor abhängig zu sein. ;-)

Genau so schaut‘s aus - und da fängt es schon beim Basisöl an.
Das 15W60 hat ein dickeres Basisöl als das 10W60 (hatte das Motul mal im Öllabor analysieren lassen).
Die 60er Heißviskosität wird ergo beim 10W60 nur durch Viskositätsverbesserer erkauft (je größer die Spreizung zwischen Kalt- und Heißviskosität, desto mehr VI-Verbesserer werden benotigt).
Da unsere Einzylindermotoren nicht unbedingt schonend mit dem Öl umgehen, werden die Molekylketten relativ schnell zerschert, was das Öl z.B. im Vergleich zu einem Japan-Vierzylinder wesentlich schneller verschleißen lässt.

Das heißt, dass die Heißviskosität schneller abnimmt, je mehr VI-Verbesserer im Öl vorhanden sind und „verschleißen“.
Wird jedoch von Anfang an ein dickes Basisöl genutzt, werden auch weniger VI-Verbesserer benötigt.

Nun kommt der Punkt, den Spongebob ansprach - den Ölverbrauch vom „dünneren“ Öl.
Wir haben also gerade geklärt, dass die Heißviskosität mit der Zeit abnimmt und mit fortschreitendem Verschleiß aus einem 10W60 ein 10W40 wird.
Jetzt kommt der Punkt der großvolumigen Einzylinder mit kurzem Kolbenhemd, deren Kolben je nach Verschleiß zum Kippen neigen (aufgrund der Bauform unausweichlich).
Je dünner also das Öl im heißen Zustand, desto eher tendiert der Motor dazu Öl zu verbrennen, da mehr Öl in die Expansionskammer gelangen kann.

Daher bin ich eigentlich heiß auf das 20W60 - aber zu arm.
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Bist du da vom Fach? Klingt professionell, wenn du vom Fach bist. Kannte mal einen Schmierungstechniker von Shell Austria, den wirds aber vermutlich nicht mehr geben, weil der in meiner Jugend mal mein Chef war.
Somit leider sicher schon lange in Pension.
 
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20er Öl ist ja fast schon zäh wie Honig...Es soll ja auch noch durch Filter und Siebe gepumt werden können, vor allem in ausreichenden Mengen wenn´s kalt & zäh ist...Kaltstartverschleiss schwirrt mir da im Kopf rum. Denke nicht dass die LC4´s sowas benötigen. Je feiner und genauer der Motor gebaut ist, desto dünner darf/muss die Ölplörre doch sein. Siehe die Entwicklung der Mopeds in den letzten Jahren. Wird nicht selten mit 5W-30 befüllt bei den neumodernen Hobeln. So´n 20W60 würde ich höchstens in einen alten Traktor schütten.
Vielleicht liege ich ja falsch, baer die Fließgeschwindigkeit von Honig ist halt nicht die Beste :unsure:
 
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Da hätte ich gemeint, das sagen die Viskositätszahlen aus. Die werden wohl irgendwie genormt sein??



Deswegen schrub ich ja: Scheint vom jeweiligen Sponsor abhängig zu sein. ;-)



Bist du da vom Fach? Klingt professionell, wenn du vom Fach bist.

Habe mich im Rahmen meines damaligen Studiums (Maschinenbau/Fzg-Technik) was intensiver mit dem Thema beschäftigt.
Tribologie ist jedoch ein sehr sehr weites Feld, man kann sich aus der Theorie viel für die Praxis herleiten - aber eben auch nicht alles, da sind dann Erfahrungswerte wertvoll.
Insofern: Nein, nicht vom Fach. :-(

Wie Spongebob sagt, anhand der Datenblätter und Analysen lässt sich schnell erkennen, dass „W60“ nicht gleich „W60“ bedeutet. Das passiert alles innerhalb gewisser genormter Grenzen, die im Realbetrieb schnell ein gewisses Delta aufweisen.
60PS sind bekanntermaßen ja auch nicht gleich 60PS. :cool:

@HENTEC
Vergiss den Vergleich mit dem Honig bitte wieder ganz schnell, es sei denn du startest deine LC4 auch bei Temperaturen jenseits der -20 Grad Celsius.
Der „Normalschönwetter-LC4-Mopedist“ hat seinen Hobel in der Garage stehen und startet ihn bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes, da macht es unter Laborbedingungen einen Unterschied ob 15W oder 20W, allerdings nicht im Realbetrieb.
Dass bspw. ein 5W40 im Kaltstart bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine höhere Fließfähigkeit aufweist dürfte klar sein, allerdings sind das Temperaturen bei denen Ich nicht ans Fahren denke.
 
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Habt ihr mal über andere Magneten nachgedacht? Ich kenn diese NeoMagNova® 50 Neodym Magnete N52 10x2 mm - klein, rund und extrem stark – Magnete für Magnettafel, Whiteboard, Kühlschrank, Basteln und vieles mehr: Amazon.de: Bürobedarf & Schreibwaren
aus Spielzeugen (so Manager-Spielzeuge für den Schreibtisch). Da splittert nix, auch wenn die aufeinanderkrachen! Sind trotzdem sau stark und von der beschaffenheit erinnern die mehr an Metal als an das übliche Magnetenmaterial.

Gruß Tino
 
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Wir haben stärkere Neodyme eingesetzt, als vorher drin waren - welche genau, keine Ahnung. Waren aus dem Fachhandel.

@Yachti
Der @**EVIL** hat das Thema in seinem 640er-Motor mit der Öldruckanzeige sehr schön dokumentiert.
Anhand seiner Werte lässt sich meine Erfahrung mit dem 15W60 untermauern.
Das 15W60 ist langzeitstabiler und bringt durch die höhere Basisöldicke auch über fast den gesamten Drehzahlbereich höheren Öldruck mit sich.
 
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Man, das geht ja richtig ab mit den magneten da im Schwesterforum.
Hätte ich‘s mir mal patentieren lassen... :-D

Besteht die Möglichkeit an die Bilder der „neuen“ Magnetschrauben zu kommen, ohne sich im Schwesterforum anmelden zu müssen ?
1x KTM-Forum ist schon mehr als genug. :p
 
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Sie sind noch in Arbeit.
Sobald die endgültige Version fertig ist kann ich Fotos davon dann in deinem Thread hier in diesem Forum einstellen
 
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@Yachti
Der @**EVIL** hat das Thema in seinem 640er-Motor mit der Öldruckanzeige sehr schön dokumentiert.
Anhand seiner Werte lässt sich meine Erfahrung mit dem 15W60 untermauern.
Das 15W60 ist langzeitstabiler und bringt durch die höhere Basisöldicke auch über fast den gesamten Drehzahlbereich höheren Öldruck mit sich.

Nur im Leerlauf. Während der Fahrt ist es identisch

Datalog mit Motul 10W-50 (Öldruck rechts auf der Skala)

Öldruck.jpg
 
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