Den Zweck der Schilder versteh ich nicht ganz. Ja, klar, man erkennt gleich wofür der Stecker ist. Aber aus der Praxis heraus: Durch die Form und die Position an der Maschine ist es dann eh klar, dazu werden ja die verschiedenen Stecker verwendet, bzw. die männlich/weiblich Logik. Für mich machen die Kennzeichnungen nur so richtig einen Sinn, wenn es um Erweiterungen geht, auch bei der Verlegung von Teilen wandert ja i.d.R. der Gegenstecker mit (macht zumindest den Austausch im Schadensfall einfacher). Eine so hochwertige/permanente Beschilderung kenne ich sonst nur von Kabelbäumen, bei denen wirklich Verwechselungsgefahr besteht, bzw. bei denen optionale Stecker, die nicht unbedingt benutzt werden, vorhanden sind. Aber die willst Du ja wohl eh entfernen.
Bei meinem letzten Projekt, da habe ich auch den Kabelbaum komplett ausgebaut und überarbeitet, alle Elektroteile entfernt, war es viel wichtiger eine Dokumentation zu haben. Da es, im Gegensatz zu vielen Japanern, keine Verlegepläne der Bordelektrik im WHB gibt, ist es eine sehr gute Idee, etliche Bilder über den Ausbauzustand zu machen, lieber mehr als weniger. Zudem beispielsweise an den Batterieanschlüssen eine eindeutige Kennzeichnung, die einem ins Auge fällt, anzubringen, Stichwort bei KTM die Kabel fürs ABS

. Bei Ergänzungen ist eine Dokumentation im Schaltplan keine schlechte Idee, machst Du ja aber auch.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben ist mir bei Ergänzungen die Farbwahl der Kabel wichtig, auch wenn es keine direkten Vorschriften dafür gibt, nur eine Empfehlung. Aber für Masse (Klemme 31) braun, Batterieplus (Klemme 30) rot und Zündungsplus (Klemme 15) schwarz, sollte eingehalten werden. Gerade bei schwarz ist bei Basteleien die Verführung meist sehr groß, so zumindest mein Erfahrung bei der Fehlersuche in optimierten Verdrahtungen.
Aber jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... Weitermachen!