Kabelbaum Optimierung

Wisst ihr was der absolute Hammer ist, was mir selbst bisher nicht mal bewusst war? :ROFLMAO:

Ich hab ja dann 2 Stecker am PC5 um ihn unter anderem mit allen möglichen Informationen zu versorgen und diese dann auch mitloggen zu können.
Einen Stecker hab ich dabei als Männlein ausgeführt und einen als Weibchen (heißt das so in Elektronik Fachsprache?)

Jedenfalls kann ich dadurch die Stecker natürlich auch zusammenstecken wenn gerade kein PC5 angeschlossen ist.
Und wie es der Teufel haben will, habe ich im zweiten Stecker, ohne mir etwas dabei gedacht zu haben, genau jene 2 Leitungen eingepinnt, welche ich über einen Schalter auf Durchgang schalten kann.

Das bedeutet, wenn ich den PC5 mal ausbaue oder er defekt ist, dann stecke ich einfach die beiden Stecker vom Kabelbaum zusammen und schalte die Pins von Stecker 2 auf Durchgang

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Also mal ganz ehrlich, ich bin wirklich der beste Beweis dafür dass die größten Schwachköpfe immer das größte Glück haben :yes: :ROFLMAO:
Und glaubt mir, ich denke mir das heute nicht zum ersten Mal bei meinen Schrauberein.
 
Das mit den 200 A möchte ich bitte von dir gemessen sehen :cool:
Ansonsten - SAUBERE SACHE!!

EDIT: Rest gelesen. Irgendwie aber auch klar, oder? Der PC5 wird überall mit Männlein - Weiblein dazwischen gesteckt.
Da müsstest beim Ausbau vom originalen Kabelbaum nur die PC5 Stecker abstecken und die originalen wieder zusammenstecken.
 
Ja, nur ist er bei mir ja dann nichts mehr dazwischen gesteckt sondern die Leitungen für, bzw. zum PC5 sind fix im Kabelbaum integriert.
Da gibt es jetzt dann also auch nichts mehr das man an der Einspritzdüse oder dergleichen wieder umstecken kann, weil dort künftig dann nur mehr die originalen Stecker vorhanden sind.

Aber mir ist beim Behirnen dann eingefallen dass das so leider doch nicht funktionieren wird, weil ich dadurch ja nicht nur die 4 Pins miteinander verbinden würde, sondern alle 12.
Und da käme es dann zu "Interferenzen" wenn sich bei den anderen Pins dann Signale überlagern.
Also funktioniert das so dann doch wieder nicht.

Ist aber auch egal, denn brauchen werd ich es sehr wahrscheinlich sowieso nie, und zur Not kann ich es ja brücken oder mir Dummy Stecker mit integrierter Brücke basteln, wenn ich den PC5 mal komplett ausbauen sollte.
Aber cool wär's trotzdem gewesen wenn es so einfach Plug and Play gewesen wäre.
 
Sodale, nach geschmeidigen 3 Std.(!) Arbeit hab ich nun den alten Kabelbaum aus dem Moped komplett ausgebaut.

Es ging dann doch nicht wie erwartet, dass ich mich von vorne bis hinten durcharbeiten kann und zeitgleich den neuen Kabelbaum dann auch gleich wieder einbauen kann, sondern ich musste den kompletten Kabelbaum in einem Zug entfernen, da ich den vorderen Teil (Lampenmaske) des Kabelbaums sonst nicht aus dem Rahmen im Bereich der Drsklp. bekommen hätte.

Und das Ergebnis nach 3 Std. Arbeit sieht dann so aus:

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Zwischendurch hab ich mich aber dann schon selbst auch mal gefragt, warum die Scheiße eigentlich immer wieder sein muss, dass ich mein Moped wirklich jeden Winter einmal komplett zerlege :rolleyes:
Irgendwann werd ich im Frühjahr den Startknopf drücken und nichts wird mehr gehen, obwohl das Moped noch einwandfrei gelaufen ist als ich es eingewintert habe.
Ich seh's schon, irgendwann wird dieser Tag kommen.
Aber egal, macht ja trotzdem Spaß :p

Das Heck musste ich auch abbauen wie man sehen kann und so sieht eben die Heck-Unterverkleidung aus...

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Die weißen Pünktchen sind alles Steinschläge. Da muss ich nächstes mal eine transparente Steinschlagschutzfolie drüber machen wenn das Teil neu lackiert ist, sonst sieht es in 3 Jahren dann wieder so aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Drsklp. ist übrigens auch noch da und sieht soweit auch noch astrein aus.
Die hatte ich ja vor 3 Jahren auch von 46mm auf 50mm umgebaut

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Und dieses ganze Gewussel hier...

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...soll jetzt eben durch das hier ersetzt werden:

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Ich denke daran sieht man schön und versteht dann auch, was der Sinn und Zweck dieses Projekts ist.
 
Ich trau es mich ja echt fast nicht zu zeigen, aber vielleicht kann es ja zumindest als abschreckendes Beispiel dienen...

So sah es bisher hinter meiner Lampenmaske aus, wobei da aber nicht mal alles drauf ist, weil ich die Relais und ein paar weitere Kleinigkeiten ja schon im Laufe des Projekts ausgebaut hatte

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Bitte nicht schimpfen @Zehlaus!
Ich gelobe Besserung! :ROFLMAO:
 
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Was ist das für ein Kästchen mit IN/OUT?
 
Hier sieht man übrigens mal den Vergleich zwischen meinem originalen Kabelbaum aus 2009 und dem neuen Kabelbaum der aus einer Duke 2008 stammt:

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Wo bei meinem Kabelbaum alles nur mit Isolierband umwickelt ist, hat der Kabelbaum der Duke 2008 noch solide Schutzschläuche über die Leitungen.

Der Kabelbaum ist dadurch zwar merklich schlanker wenn alles nur mit Gaffer Tape umwickelt ist, aber so richtig geil ist das halt trotzdem nicht

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Mit einem einzelnen Stecker hab ich jetzt schon mal gut was an Gedöns des PC5 entfernt womit er normalerweise seine Signale aus dem Moped abgreift

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Außerdem hab ich hier z.B. auch gleich meinen Zigarettenanzünder angeschlossen, für den ich auch eigene Leitungen im Kabelstrang vorgesehen hatte.

Was mir auch in der Vergangenheit bereits aufgefallen ist und was ich dann heute auch wieder festgestellt habe ist, dass Dynojet bei seinen Produkten wirklich sehr, sehr hochwertige Leitungen verbaut.
Das merkt selbst ein Laie wie ich dass es sich hier um viel höherwertigere Leitungen handelt als man sie bei anderen Herstellern findet. Nicht mal die Leitungen des OEM Kabelbaums kommen da auch nur ansatzweise an die Qualität dieser Kabeln heran

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Also selbst bei so banalen Dingen merkt man einfach wer Qualität verbaut und wer nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt musste ich den Lötkolben nochmal rausholen und Kabelenden verlöten die "blank" in den PC5 gesteckt und darin verschraubt werden

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Hier konnte ich nicht aus, weil es einfach nicht anders geht, da selbst die kleinste Adernhülse die ich habe noch zu groß ist für die kleinen Öffnungen im PC5.
Aber nach wie vor bin ich kein Freund von Löten denn wie man es schaffen soll die Litzen zu erhitzen, damit das Lötzinn darauf schmilzt ohne dass die Ummantelung der Kabel dahinter dabei anschmorrt, das muss mir mal jemand zeigen :yes:
Und zwar ohne dabei Trick 17 anzuwenden und das Lötzinn zu erhitzen und es über die Litzen laufen lassen. Ne schon richtig, nämlich die Litzen erhitzen bis sie so heiß sind dass das Lötzinn auf ihnen schmilzt.

Aber ist auch egal, der PC5 ist damit jetzt fix verkabelt und angeschlossen, ohne dass ich hier dann noch irgendwelche zusätzlichen Leitungen außerhalb des Kabelbaums verlegen muss (y)

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Ich behaupte mal, dass dir @Zehlaus gleich mal die Hammelbeine langziehen wird.
Geklemmte Kabel vorher verlöten ist eher suboptimal.
Aber warten wir auf den Spezialisten - denke mal, er tippt bereits - mit rotem Kopf :pleasantry:
 
Da kann er schon tippen, denn auch die originalen Kabeln die Dynojet hier einpinnt sind an den Enden verlötet.
Anders geht es auch gar nicht, oder soll man die Litzen blank einführen und innen dann mit den Schrauben 'ungeschützt" im PC5 fixieren?
Mal abgesehen davon dass man die blanken Litzen kaum reinbekommen würde in die Löcher, ohne dass sich einzelne Litzen dabei abspreizen würden.
Und wie gesagt, für Adernhülsen sind die Löcher und die Verschraubungen im PC5 leider zu klein, sonst hätte ich natürlich Adernhülsen verwendet.
 
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Kann man so machen, wird dann halt kacke :poop: .

Ich kenne den PC5 nicht, kann somit auch nichts über die Anschlüsse sagen. Anschlussleisten mit Schrauben sollten einen Aderschutz (ein Blech) haben, dann kann man das abisolierte Kabel ohne weitere Aktion (nur verdrillen) verwenden.

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Es gibt aber auch sogenannte Stiftkabelschuhe zum Crimpen, oder aber auch spezielle Ausführungen (extra lang usw.) von Aderendhülsen. Zudem kommt es darauf an, welchen Querschnitt die verwendeten Leitungen haben, teilweise verstehe ich die Hersteller nicht bei ihrer Auswahl von den Komponenten. Andere Lieferanten verwenden für ihre Steuerungen Hebelklemmen (wie Wagos), eine für mich deutlich bessere Lösung (dauerhafte Federbelastung an den Klemmstellen). Unschon finde ich, dass keine Zugentlastung am PC5 vorhanden ist.

Wobei es natürlich auch immer eine persönliche Sache ist, in wie weit man den Perfektionismus treiben will, bzw. ob es den Aufwand für das ruhige Gewissen lohnt ;) . Zudem besteht die Möglichkeit bei einigen Sachen vorher ein Brainstorming zu machen, dann wird bei der Präsentation der eigenen Lösung weniger gemeckert :devilish: .

Achtung: Der Beitrag kann in Teilbereichen Spuren von Ironie enthalten!!! Die Verwendung von Smilies dient zur Kennzeichnung...
 
Ich hatte den PC5 tatsächlich schon mal offen, und wenn mich nicht alles täuscht, dann waren die Klemmverschraubungen innen eben nicht mit Blech ausgeführt und somit kein Adernschutz vorhanden.
Da siehst auch nicht rein, da kannst den PC5 mehr oder weniger nur gewaltsam öffnen um dir ein Bild vom Inneren zu machen.

Ich geb dir aber natürlich wieder mal vollkommen Recht, deine Vorschläge wären dann die creme de la creme, aber wenn ich mir nicht sicher wäre das es so genauso dauerhaft funktionieren wird, so wie ich es jetzt gemacht habe (und wie auch Dynojet es original macht), dann würd ich es auch nicht so machen.

Bezüglich Zugentlastung: hättest du da einen Vorschlag wie ich das verbessern kann?
Ich meine sowohl der PC5 wird dann mittles Klett-Klebepads am Rahmen fixiert (sorgt damit dann auch gleich etwas für Vibrationsdämpfung), als auch die Zuleitung bzw. der Kabelstrang zum PC5 wird mittels Kabelbindern am Rahmen fixiert.
So richtig ein Problem sehe ich da also nicht, aber wenn du noch einen Optimierungsvorschlag hättest was die Zugentlastung betrifft, dann wäre ich dem natürlich auch nicht abgeneigt :yes:

Und nebenbei, seien wir uns mal ehrlich: dass ich als Laie mich traue in diesem Forum mit Elektikexperten so einen Thread zu machen, und dabei bisher noch nicht komplett gesteinigt wurde, spricht ja dafür dass es nicht ganzer Müll ist was ich hier mache ;)
 
Ein verlötetes Kabelende zu verschrauben ist eine schlechte Idee, die Spannkraft lässt über kurz oder lange nach und der Kontakt fängt an hochohmig zu werden. Das Problem hatte ich mehrfach an einem Netzteil, zwar sind die Ströme ein wenig höher aber das Prinzip mit der Klemme ist das selbe. Seit ich auf Aderenhülsen umgebaut habe passiert das nicht mehr. So holst du dir in Zukunft keine schlecht reproduzierbaren Fehler in dein System.

Ich würde die Litzen innen fix verlöten, zum Ausbauen ist das die Klemmleiste unnötig da du sowieso extern einen trennbaren Stecker hast.
 
Ich kann die Litzen innen nicht fix verlöten da ich den PC5 nicht öffnen kann.
Ich habe es einmal gemacht (unter Anwendung von etwas Nachdruck) um mir ein Bild vom Innenleben zu machen und dannach habe ich ihn wieder dauerhaft verklebt.
Das bekommt man nicht mehr ohen Gewalt auf und ohne Gefahr zu laufen dabei innen etwas zu beschädigen.

Das einzige was ich mache könnte wäre dünnere Kabeln zu nehmen da es sich eh nur um Signalleitungen handelt in denen nur einige mA Strom fließen und mir dazu dementsprechende Adernhülsen zu besorgen.
Nur würde so kleine Adernhülsen meine Crimpzange gar nicht mehr crimpen und ich müsste mir extra für die 6 Leitungen dann eine eigene Crimpzange auch noch kaufen.

Mir ist klar, dass das hier nicht ganz optimal ist, aber ich hatte den PC5 jetzt auch schon ~3 Jahre genau so in Betrieb und es gab keine Probleme damit.

Nichts desto trotz werd ich mich der Sache aber nochmal annehmen, denn Streß hab ich ja keinen und natürlich will ich dass das dann auch dauerhaft zuverlässig arbeitet.

P.S.: wenn ein Kontakt mal ausfällt, dann beeinflusst das das Moped aber auch nicht.
Dann hab ich halt ein Signal weniger das ich loggen kann, aber die Funktion des Mopeds wird dadurch natürlich nicht beeinflusst.
 
Bezüglich Zugentlastung: hättest du da einen Vorschlag wie ich das verbessern kann?
Ich meine sowohl der PC5 wird dann mittles Klett-Klebepads am Rahmen fixiert (sorgt damit dann auch gleich etwas für Vibrationsdämpfung), als auch die Zuleitung bzw. der Kabelstrang zum PC5 wird mittels Kabelbindern am Rahmen fixiert.
So richtig ein Problem sehe ich da also nicht, aber wenn du noch einen Optimierungsvorschlag hättest was die Zugentlastung betrifft, dann wäre ich dem natürlich auch nicht abgeneigt :yes:

Nimm ein Stück geeigneten Kunststoff, fixiere den PC5 drauf und mache die Kabel auch auf dieser Platte fest. Entweder mit einer Schelle, einem Kabelbinder (per Löcher, Sockel usw.), oder forme eine Zunge an der Platte und belege die Kabel mit Gewebeband. Da gibt es je nach Platz usw. etliche Möglichkeiten.

@them0leisback Volle Zustimmung!

Und nebenbei, seien wir uns mal ehrlich: dass ich als Laie mich traue in diesem Forum mit Elektikexperten so einen Thread zu machen, und dabei bisher noch nicht komplett gesteinigt wurde, spricht ja dafür dass es nicht ganzer Müll ist was ich hier mache ;)

:unsure::unsure::unsure::unsure::unsure:



Naja, nachdem Du mir angeboten hast, einen nicht unerheblichen Teil Deines Weihnachtsgeldes an mich zu überweisen, den Deal auch eingehalten hast, werde ich hier nichts negatives über Deine Bastelbude mehr schreiben.
 

Manchmal liegt die Lösung eines Problems dann doch so nah, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Auf gut deutsch: wenn du es nicht selbst machen kannst, dann kennst du eben jemanden der es kann.
Und so war es dann auch:

20231120_153005.jpg

Jetzt muss ich nur noch schauen ob ich die Pins aus dem 6fach Stecker wieder rausbekomme, denn ein Entriegelungswerkzeug für die deutschen Stecker hab ich nicht.

Wobei es sich hier jetzt aber sowieso anbieten würde gleich einen kleineren Stecker zu verwenden wie diesen hier...

Screenshot_20231120_154511_Chrome.jpg

...da dieser kleiner bauen würde und für die Signalleitungen auch absolut ausreichend wäre.
Schau ma mal...
 

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