Bis dahin würde da so gut wie nur motul 300v und für alte Motorräder die entsprechenden Öle von motul verwendet.
Höre da auch nichts schlechtes.
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Man muss dann aber die einzelnen Lagerstellen sehr genau unterscheiden. Kolbenring fahren im oberen Totpunkt mit irgendwas um einen Mikrometer Ölfilmdicke, das ist immer Mischreibung, so für 10-15mm vom OT nach unten, mal mehr, mal weniger. Hält ja komischerweise trotzdem Ewigkeiten. Die Öldicke stellt man über die Vorspannung der Kolbenringe und die Ringbreiten ein. Wegen Abgas will man heute den Ölverbrauch Richtung null drücken, gar nicht gut für die Haltbarkeit. Bei Kolben und Ringen lohnt darum meines Wissens nach ein dickes Öl!Finde die Darstellung zur „Stribeck-Kurve“ ganz passend dazu, daran wird das Ganze relativ deutlich.
Also nur mal so, die meisten modernen Autos, die mit <5W30 gefahren werden, bewegen sich meist schon im Betriebsbereich in der Mischreibung
Ich dachte bisher immer, meine 690er soll, so steht es im Handbuch 10W-60 Motorex Cross Power bekommen. Das 10W-50 ist laut Handbuch alternativ. Laut Reparaturanleitung soll es nur noch das 10W-50 sein.
Weiß irgendwer, warum KTM die Ölviskosität reduziert hat?
Das klingt plausibel.Eher könnte ich mir vorstellen dass die Verwendung von dünnerem Öl die Effizienz des Motors steigern soll
Das hab ich mich auch schon gefragt was der Unterschied zwischen Road und Offroad ist.Vom 10W-60 gibt es zwei Varianten. Datenblätter sind exakt gleich. Wollen die uns veräppeln, oder haben die Öle andere Additivpakete?
Das 7100 10w60 fahre ich nun mehrere Jahre in sämtlichen Modellen. Lc8-Exc-SXF-Lc4 und Smcr. Kann nicht negatives berichten. Allerdings stecke ich auch nicht so im „Ölsumpf“ wie die anderen Jungs hierAlso ich muss dir ganz ehrlich sagen, wäre ich an deiner Stelle würde ich beim Motul 7100 10W-60 bleiben.
Wenn du eher der Fahrer bist der es einfach laufen lässt aber auch nicht auf letzte Rille fährt, dann kannst du m.E.n auch ruhig das 7100 10W-50 nehmen.
Das würde dann auch den Herstellervorgaben entsprechen.
Ölwechsel würde ich an deiner Stelle dann alle 5000km machen, wobei ich die Filter nur bei jedem 2ten Ölwechsel wechseln würde solange keine Späne in den Sieben oder am Magneten der Ölablassschraube sind.

Gibt es bei unseren 690er Zylindern noch im oberen Bereich "Zwickelverschleiß", also ein Einarbeiten der Ringe in den Zylinder, wie das früher Graugussbuchsen hatten, oder ist das mit unseren beschichteten Zylindern passe? Das hatte meine Suzuki DR Big früher ganz extrem.
Das ist mir z.B. beim Ölberater von Liqui Moly auch aufgefallen.Da man ja beim 10W-50 das Power Synt nehmen soll, warum dann nicht das 10W-60 Power Synt anstatt dem Cross Power?
Man kann lachen, aber in meiner Garage steht unter dem Motor ein kleiner Olwannenheizer.
Hatte mein VW früher im Kühlwasserkreislauf. Das wurde dann nach dem Start umgehend warm und man hatte im Winter "sofort" warme Luft. Einfach genial. Der ganze Kaltlauf war damit fast weg. Wenn ich sehe, wie lange es dauert, bis unser Motor warm ist, sollte das den Verschleiß spürbar senken.Zu Latentwärmespeicher kann ich nichts sagen, das kenne ich nicht.
Bei welchen mittleren Kolbengeschwindigkeiten an der Stelle und damit einhergehender Reibung ?Man muss dann aber die einzelnen Lagerstellen sehr genau unterscheiden. Kolbenring fahren im oberen Totpunkt mit irgendwas um einen Mikrometer Ölfilmdicke, das ist immer Mischreibung, so für 10-15mm vom OT nach unten, mal mehr, mal weniger. Hält ja komischerweise trotzdem Ewigkeiten.
Pauschal würde ich das so mitnichten unterschreiben. Ich habe einen VAG-Diesel ab Werk mit der höchsten Ausbaustufe im Fuhrpark. Hier wurde konstruktiv die Ringvorspannung zuruckgenommen zwecks Verbrauchsoptimierungen, sodass zwangsläufig ein Ölverbrauch in Kauf genommen wird. Pauschalaussagen funktionieren also auch hier nicht.Die Öldicke stellt man über die Vorspannung der Kolbenringe und die Ringbreiten ein. Wegen Abgas will man heute den Ölverbrauch Richtung null drücken, gar nicht gut für die Haltbarkeit. Bei Kolben und Ringen lohnt darum meines Wissens nach ein dickes Öl!
Da weiß ich gerade gar nicht, was ich dazu noch groß schreiben soll - sorry.Sämtliche Wälzlager brauchen dagegen nur minimal Öl und ruhig dünnes, so irgendwas im einem Tropfen pro Minute.
Welchen negativen Effekt begünstigt denn zu viel Öl an der Schmierstelle deiner Meinung nach ?Nur, wenn man kühlen muss, wie beim unteren Pleuellager, was ja früher bei den LC4 Motoren auch ein Nadellager war, muss da etwas mehr Öl durch. Aber auch nicht zu viel.
Hier gilt selbiges, wie zu dem Tropfen Öl mit dem ein Wälzlager auskommt.Die Wälzlager im Gehäuse, also Hauptlager und Getriebelager geben die Wärme dagegen sehr gut ans Gehäuse ab, da braucht man also auch nur minimal Öl.
Am oberen Totpunkt ist die Kolbengeschwindigkeit gleich null. Schau Dir alte Zylinder an und wie breit die Zone des Zwickelverschleiss ist. Tief eingearbeitet ist es meist wenige Millimeter, bei dem Hub einer 690er tippe ich auf eine gesamte Zwickelbreite von ca. 10-15mm. Das sind Daumenwerte.Bei welchen mittleren Kolbengeschwindigkeiten an der Stelle und damit einhergehender Reibung ?
Wenn Du in das Thema vertieft einsteigen willst, empfehle ich diese Arbeit, daran habe ich damals mitgearbeitet. Lange her ....Pauschal würde ich das so mitnichten unterschreiben. Ich habe einen VAG-Diesel ab Werk mit der höchsten Ausbaustufe im Fuhrpark. Hier wurde konstruktiv die Ringvorspannung zuruckgenommen zwecks Verbrauchsoptimierungen, sodass zwangsläufig ein Ölverbrauch in Kauf genommen wird. Pauschalaussagen funktionieren also auch hier nicht.
Musst Du auch nicht, ist ja eigentlich alles gesagtDa weiß ich gerade gar nicht, was ich dazu noch groß schreiben soll - sorry.
Die Wälzkörper werden an ihrer Drehung behindert und beginnen zu gleiten. Das kann man am Verschleißbild der Lagerringe erkennen. Das beschrieb ist ja. Gerade an der Drehzahlgrenze der Wälzlager ist darum zuviel Öl und inbesondere zuviel hochviskoses Öl kontraproduktiv. Haben wir ausgiebig erprobt. Wieviel nun die richtiger Menge ist, muss man im Einzelfall erproben. Aber wie eigentlich bei allen Lagerstellen gilt, zuviel Öl kann auch Nachteile haben.Welchen negativen Effekt begünstigt denn zu viel Öl an der Schmierstelle deiner Meinung nach ?