690 & 701 Öl 10W50 oder 15W60

Ihr wechselt also an modernen Motoren, die ein vorgeschriebenes Wechselintervall von 10.000 km haben, das Öl in der Zeit 3x?
 
Ihr wechselt also an modernen Motoren, die ein vorgeschriebenes Wechselintervall von 10.000 km haben, das Öl in der Zeit 3x?

Ich wechsle auch beim Auto alle 10-12tkm das Öl, obwohl die VAG sagt „alle 30.000km reicht“.
Am BMW alle 6-7000km.
An der 660 spätestens alle 2500km.

Diese hohen Laufleistungen schaffen Öle mMn nur unter Laborbedingungen.
Und dass ein Motor mit Wälzlagern nochmal ganz anders mit dem Öl umgeht als ein gleitgelagerter Japan-Vierzylinder dürfte klar sein.
Da steckt also mehr Marketing als alles andere hinter.
 
Zumal Leistungsstarke 1Zylinder die Öle mechanisch ganz anders belasten als es bei ner 4Zylinder Feile der Fall ist. Hier liegen ganz andere Lagerbelastungen vor und das Öl wird regelrecht "Zerhackt".
 
Das hab ich letzte Woche aufgenommen, nachdem das Öl 3125km auf der Uhr hatte und es bereits bei KM:2300 mit 0,5 frischem Öl aufgefrischt wurde:


Da war dann klar dass ich so sicher nicht mehr die ganze restliche Saison weiterfahren werde.
Deshalb hab ich mir dann nochmal einen Liter 300V bestellt
 
Wie willst dann eine 3-5000km Reise machen?
Mir ist das schon klar, dass da Marketing mit dabei ist, aber die Ölwechselintervalle des Herstellers halte ich ein.
Auto 30k
640 5k
690 10k
 
Wie willst dann eine 3-5000km Reise machen?

Will ich ja nicht ;)

Und wenn ich wollen würde, dann würd ich mir entweder ein Öl suchen das dafür geeignet ist oder unterwegs mal einen "Ölwechsel" einplanen.
Ölwechsel deshalb unter Anführungszeichen weil das in 10min. erledigt ist. Ablassschraube raus, Öl abfließen lassen, Ablasschraube wieder rein und frisches Öl auffüllen.

Ich wechsel die Filter z.B. auch nur einmal jährlich (bzw. so cirka alle 5tkm) weil es m.E.n unnötig ist die nach 3000tkm bereits zu erneuern.
Aber wenn das Öl verschlissen ist, dann ist es verschlissen, und dann kommt frisches rein.
 
Bei den LC4 habe ich bei der 612er mit kleinem Kreis alle 1000, bei der 620 mit großem Kreis alle 2500 gewechselt. Die Ducs alle 5000. Bei meinen Japanesen habe ich nach vorgegebenen Intervallen gewechselt.

Die Duke3 wird jetzt alle 2500km neues Öl bekommen, ich lese ja hier mit.

Und die 520 bekommt alle 1000km neues Öl.


In der Duke ist jetzt 15w50 v300 grün drin.

Man macht's doch eh selber... Die Filter kosten nicht die Welt, das Öl ordere ich im Netz. Eventuell suche ich was, was bei beiden passt. Dann halt ein Fässchen.
 
Ich hab einfach Hemmungen, im Ausland selbst einen Ölwechsel zu machen, weil ich genau weiß, wo das Altöl landet, wenn ich das jemandem gebe.
Ausserdem ist mir ein kompletter Ölwechsel an der 640er zu aufwendig.
 
Ja gut. Du treibst Dich ja auch weit rum. Meine Ausfahrt begrenzen sich eh auf den Bereich 150 km um meine Garage.

Dann halt einmal vor und einmal nach Deiner Weltumrundung. :)

Bei einer dr800 hätte ich auch weniger Bauchschmerzen... Einfach nachkippen was nach 1000 km fehlt. Aber bei ner KTM....
 
Ich werds diesmal in Sardinien auch nicht schaffen, vermutlich nicht mal den 5000 km Wechsel.
Dann werd ich halt Öl und eine leere Ölflasche, sowie eine 100ml Spritze mit Schlauch vorne dran mitnehmen und zwischendrin mal das Öl im Motor absaugen und ersetzen.
Das muss reichen.
 
  • Like
Wertungen: klx
Dann mach doch vor der Reise einen Ölwechsel. Schaden wird es dem Motor schon nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr könnt einen ganz schön narrisch machen, zefix!

Habe in meiner ein Castrol Zeugs drin. Macht KTM Augsburg wohl standardmäßig rein.

Werde jetzt nach 7000 km wechseln. Nachdem die 790 doch öfters Nockenwellen Probleme hat ……

Grüße Badmick
 
ist zwar schon was älter der Thread hier aber ich wollte trotzdem mal fragen ob ihr Erfahrungen mit Liqui Moly habt?
Die haben lt. denen Datenblättern immer bessere Werte als andere Hersteller. Höhere Viskosität bei 100 Grad und höheren Flammpunkt.
 
Was ich mich schon seit längerem Frage ist, warum verwenden alle beim Motul 10W50 das 7100er und nicht das 300V? Gibts da irgendwelche gravierenden Vor und Nachteile was die Verwendung vom 7100 begründen?
 
Das 300V ist das Wettbewerbsöl von Motul, während das 7100 für die Straße konzipiert ist.
Das 300V mag eine Spur besser sein, verschleißt aber dementsprechend auch schneller als das 7100.
 
Ich bin ja gerade dabei das Motorex 20W-60 zu testen und möchte hier dann sowohl meine subjektiven, als auch objektiven Eindrücke davon schildern.

Anfangs hatte ich etwas Bedenken dass das 20W-60 vielleicht etwas zu zähflüssig bei den momentan herrschenden Temperaturen um die ca. 15° Celsius sein könnte.
Als ich dann aber das Öl geöffnet und in den Motor eingefüllt habe, hat sich diese anfängliche Skepsis nicht bestätigt.
Ich hab den Eindruck (und den hat mir auch ein Kollege bereits bestätigt), dass es bei diesen Temperaturen sogar weniger zähflüssig ist als das Motul 15W-60 300V.

Ebenso hat es beim ersten Start des Motors nach der Winterpause, in der ich den Motor komplett ausbluten hab lassen, und unter anderem auch den Steuerkettenspanner komplett leer gepumpt hatte, um 1sec. weniger lang gedauert (5sec.) bis der Öldruck aufgebaut war, als letzte Saison als ich den Motor neu mit dem 15W-60 300V gestartet habe (6sec.).
Die Grundvoraussetzungen bzw. Gegebenheiten waren aber für mein Empfinden beide Male ident was den Motor betrifft.

In Summe kann ich jetzt natürlich noch nicht allzu viel sagen da ich heuer erst ~250km gefahren bin, aber mir wäre bisher auch nichts Negatives mit dem 20W-60 aufgefallen.
Also kein Kupplungsrutschen, keine hackelige Schaltung oder sonst irgendetwas.

Wir lange das Öl sich im Vergleich zum 300V halten wird, das wird sich zeigen.

Der Öldruck ist bei 80° Öltemperatur mit ~1,4bar im Leerlauf so ziemlich exakt gleich wie ich ihn auch mit dem Motul 300V hatte als es neu war.
Ebenso bin ich bei 8000U/min auf 3,57bar Öldruck, was ebenfalls mit dem Motul 300V faktisch ident ist (3,55bar).

Öldruck 20W60 Motorex neu 80Grad Öltemperatur.jpg


Raster Öldruck 20W-60 Motorex neu 80Grad Öltemperatur .jpg

Öldruck 20W60 Motorex neu @8000Umin und 80Grad Öltemperatur.jpg

Beim Motul 300V war der Öldruck im Leerlauf nach 2200km dann aber halt bereits auf 0,9-1,0bar abgefallen.
Ob das Motorex 20W-60 den Öldruck länger über 1,0bar im Leerlauf halten kann, das wird sich die nächsten Wochen dann zeigen.

Mein persönlicher subjektiver Eindruck im ersten Moment ist: das 20W-60 baut etwas schneller Öldruck auf weil es, so vermute ich, weniger Reibung in den Ölkanälen verursacht, jedoch denke ich dass es nach Abstellen des Motors dann möglicherweise nicht so gut an den Bauteilen haften bleibt, wie es das Motul 15W-60 300V getan hat.
Das werde ich dann aber genauer sehen können wenn ich in ein paar Wochen meine Nockenwelle wieder wechseln werde und dazu den Ventildeckel abnehme.
Dort kann man im Zylinderkopf dann nämlich immer schön sehen wie gut das Öl an den Bauteilen im Zylinderkopf haftet (oder eben auch nicht haftet).
 
Zuletzt bearbeitet:

Neueste Themen

Zurück
Oben