690 & 701 Öl 10W50 oder 15W60

Auswertung mehr detailliert, ABER "Dieser Bericht darf weder komplett noch in Auszügen ohne die schriftliche Einwilligung des Verfassers vervielfältigt oder veröffentlicht werden"
Versteh ich ehrlich gesagt nicht, schließlich hab ich dann dafür ganz regulär bezahlt und die Auswertung betrifft meinen eigenen Motor bzw. mein eigenes Öl.
Was ich dann damit mache, ob ich es veröffentliche oder nicht, sollte dann immer noch mir selbst überlassen sein.
 
Oder du baust ein T-Stück ein, dann kannst du den Öldruck messen und gleichzeitig auch deinen OEM Öldruckschalter weiterhin angeschlossen lassen.
Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

Hier hab ich übrigens gerade ein Foto meines 'nackten' Adapters für den rechten Ölfilterdeckel gefunden

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Je nach Möglichkeit ist das halt dann einfach die optisch ansprechendere Variante wie man so ein T-Stück umsetzen kann.

Ein Kumpel von mir hat aber z.B. einfach ein T-Stück am Ende des Schlauchs vom OEM Öldruckschalter eingefügt.
Also Öldruckschalter raus, T-Stück rein und dann den Öldruckschalter + Bajo Bolt in das T-Stück geschraubt.
Da das beim ihm hinter dem Rahmen bzw. der Verkleidung ist sieht man es auch nicht und da spielt es dann auch keine große Rolle wie es optisch aussieht.
 
Wollte nochmal kurz was einwerfen bezüglich meiner rutschenden Kupplung mit dem Liqui Moly 10W-60, heute mal wieder seit langem nen paar Kilometer abgespult, 135km um genau zu sein, seit dem Wechsel zurück aufs Motul 15W-50 300V weiterhin keine Probleme mehr mit rutschender Kupplung, damit würde ich das Kupplungspaket bei mir in der '19er offiziell als Diva bezeichnen.

Also falls wer nach dem Ölwechsel doch mal plötzlich Probleme mit einer rutschenden Kupplung haben sollte, erstmal versuchen aufs vorherige Öl zu wechseln, ich habe sicherheitshalber ne Spülung mit gemacht, obs nötig ist, keine Ahnung, aber der Rest war noch da.
 
Hallo zusammen!

Finde den Theard und deine herangehensweise an die Öltests absolut genial und extrem interessant! Hast du überlegt mal ein Fuchs Öl oder ein Motul 7100 zu testen? Falls das motiviert würde ich auch echt gerne beim nächsten Ölwechsel oder dem nächsten Öltest etwas dazu tun. Finde die Erkenntnisse hier echt Interessant! Durch dein wahrscheinlich relativ konstantes Fahrprofil auch halbwegs vergleichbar.

Noch kurz zum LM ÖL. Durch die starke Temperaturabhängigkeit kann man wohl davon ausgehen, dass bei 80° die Viskosität deutlich höher als beim Motorex ist, richtig?
 
Sehr interessantes Video, auch wenn die Protagonisten etwas steif in der Hüfte sind.
Das würde doch glatt dazu animieren das mal zu testen, denn wenn man sich mit diesem Thema bereits etwas näher auseinandergesetzt hat, dann macht das auch durchaus Sinn was die da so erzählen (vorallem das mit dem PAO Grundöl in Verbindung mit sternförmigen VI Verbesserern).

Ich bin momentan noch mit 3L LiquiMoly eingedeckt (und mit dem Öl auch super zufrieden), aber wenn ich das aufgebraucht habe, dann wäre das durchaus mal eine Alternative die man testen könnte :yes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe im Frühjahr von Motul 300V 15W-60 auf das LM 10W-60 gewechselt.
Das Motul kam damlas rein, weil es damit weniger Ölverbrauch geben sollte, was sich auch bei mir so herausgestellt hatte. Vorher waren so alle 1000km 250ml notwendig, mit dem Motul viel seltener (nach so 4000 - 6000km mal 250ml).
Nach 6.000km & 10.000km mit dem Motul wollte ich das Liqui Moly probieren. Fahre von diseer Firma in den verschiedenen moppeds, meist GSX-R, das 10W-50 Öl und bin supi zufrieden was das Schaltverhalten betrifft. Läßt sich mit dem Öl so butterweich schalten :)
Das wollte ich auch bei der Duke probieren.
Erstmal hatte ich auch Kupplungsrutschen, gerade in 5./6. Gang bei entsprechender Last. Dachte erst mist was ist das, habe dann gelesen das man, wenn man bei dieser Reihenfolge von Motul auf LM, ein Mittelchen von LM kurz vor dem Ölwechsel dazugeben sollte, damit das Kupplungsrutschen nicht auftritt.
Naja, dazu war es zu spät und nach 200km war alles wieder ok. Es kann aber auch sein, das etwas zu viel Öl drin war oder die Kombination von beidem (etwas zu viel Öl, Wechsel von einer Sorte auf die andere) dazu geführt hat.

Das bessere Schalten hat sich auch bei der Duke eingestellt, schaltet sich besser als mit dem 300V. Allerdings werde ich wohl wieder öfter Öl nachfüllen müssen, so wie es sich abzeichnet, allerdings bin ich erst 2000km damit gefahren.
Aber die warme Jahreszeit ist erstmal rum, so das die Duke wieder häufiger genutzt wird (ist mein Wintermopped) mal schauen wie es sich verhält.
 
Ich fahre das LiquiMoly 10W-60 jetzt seit exakt 15.500km und kann folgendes (derzeitiges) Fazit ziehen:

Positiv: je länger ich das LiquiMoly fahre, desto besser wurde dann auch meine Schaltung wieder.
Nachdem es zum Schluss mit dem Motorex Racing 20W-60 dann wirklich nur mehr eine absolute Katastrophe war und mir Gänge einfach wieder rausgeflogen sind obwohl sie schon eingerastet (und eingekuppelt) waren, hat sich das von Ölwechsel zu Ölwechsel mit dem LiquiMoly dann wieder mehr als deutlich verbessert.

Diese Saison hatte ich auf 9500km gerade mal 3 "Verschalter", die ich mir aber definitiv selbst zuzuschreiben habe.
2 Verschalter hatte ich weil ich mittlerweile oftmals den Schalthebel wirklich nur mehr kurz antippe und zweimal ist es mir dabei eben passiert dass dieses Antippen so wenig war, dass der aktuelle Gang nicht mal rausgegangen ist sondern noch der aktuelle Gang drinnen war als ich wieder eingekuppelt habe.
Also das ist wirklich meiner "Faulheit" zuzuschreiben.
Und einmal hab ich mit dem Quickshifter einen Zwischenleerlauf erwischt.
Aber auch das war meine eigene Schuld, weil ich den Schalthebel zu lasch betätigt habe, sodass die Einspritzung bereits wieder eingesetzt hatte noch bevor ich den nächsten Gang eingelegt hatte.
Ich hab nur 60ms Einspritzungunterbrechung bei meinem QS, also da muss man schon sehr zackig schalten damit das flutscht und das hab ich in dieser Situation eben verabsäumt.
Aber das war es dann auch schon mit den "Verschaltern".
Wäre ich immer bei der Sache gewesen, dann hätte ich die komplette Saison gar keinen Verschalter gehabt.

Was mir zunehmend positiv auffällt ist, dass der Abrieb am Magneten meiner Ölablassschraube von Ölwechsel zu Ölwechsel weniger wird, seit ich das LiquiMoly fahre.
Das ist kein Scherz und auch keine Einbildung, sondern das ist Tatsache.

Als ich jetzt am Ende der Saison das Öl abgelassen habe nachdem ich jetzt seit über 15tkm das LiquiMoly fahre, hatte ich so gut wie gar keinen Abrieb mehr am Magneten der Ölablassschraube, und das obwohl ich heuer auf einen größeren und stärkeren Magneten an der Ölablassschraube gewechselt habe

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Zum Vergleich dazu die Ablassschraube mit dem schwächeren OEM Magnet nachdem ich das Motorex 20W-60 gefahren bin

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Es reist sich nüchtern betrachtet nicht um viel Abrieb, aber normalerweise würde man denken der Abrieb vom Motor sollte mit steigender Laufleistung mehr werden und nicht weniger.
Hier ist es ganz klar umgekehrt.

Und als letzten positiven Aspekt muss ich einfach nochmal den Preis erwähnen.
Ich hab erst letztes Wochenende wieder 4L LiquiMoly für kommende Saison bei Amazon bestellt und hab 44€ dafür bezahlt.
Das bedeutet ein Liter kostet 11€ und ein Ölwechsel kostet mich damit exakt 16,50€.

Das sind echt Peanuts und selbst wenn ich damit alle 1000km das Öl wechseln würde, wäre das noch immer einer der günstigsten Aspekte an diesem Hobby.
Ich wechsel alle 2000km das Öl und bei einer Laufleistung von ~10.000km im Jahr kostet mich dabei das Öl dann um die Daumen gepeilte 60€.
Das Motul 300v 15W-60 kostet zum Vergleich in etwa das doppelte bzw. so günstig wie man das LiquiMoly auf Amazon bekommt, bekommt man das Motul absolut nirgends.

Nun zum einzigen negativen Aspekt:
Auch ich habe mit dem LiquiMoly Ölverbrauch.
Es ist zwar noch so wenig dass ich auf den 2000km zwischen den Ölwechseln nie Öl nachfüllen muss, aber würde ich längere Ölwechsel Intervalle haben, dann müsste ich zwischendrinnen auch mal Öl nachfüllen.

Ich vermute dass ich mit dem Motul 300V 15W-60 gar keinen messbaren Ölverbrauch hätte.
Da ich aber zwischen den Ölwechsel auch mit dem LiquiMoly kein Öl nachfüllen muss, und ich auch das Motul 300v nie länger als 2000km fahren würde, hätte ich dadurch auch keinen finanziellen Vorteil.

Was man aber schon sagen muss ist, dass Ölverbrauch natürlich auch immer mit Ablagerungen einhergeht.
Das ist natürlich weniger schön und das würde dann wieder für das Motul sprechen.

Mein Motor hat jetzt 25tkm auf der Uhr und so sieht der Auslasskanal aus:

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Mir ist schon klar dass das ein Lärcherlschas ist und so mancher vermutlich froh darüber wäre wenn er so wenig Ablagerungen hätte, aber mich triggert so etwas, weil ich es einfach anders gewohnt bin.

Ob sich diese Ablagerungen mit einem anderen Öl verhindern ließe kann ich nicht sagen, aber förderlich ist es natürlich nie wenn man Ölverbrauch hat.

In Summe überwiegen für mich persönlich aber klar die positiven Eigenschaften des LiquiMoly, und so werde ich es auch weiterhin fahren :yes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hier wäre auch mal ein Versuch wert.
Und kostet wahrscheinlich nur die Hälfte vom LM.

Das günstigste Angebot dass ich gefunden habe ist 8,18€ pro Liter

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Kommt dann noch der Versand dazu und dann bist wieder auf dem Preis vom LiquiMoly.
 
Wenn man die Datenblätter miteinander vergleicht, sieht man das es wahrscheinlich auch das selbe Öl ist..
 
Die Datenblätter sind 1:1 dieselben, nur der Name ist ein anderer.
 
Nur vom Preis läuft es sich inkl. Versand dann eben pro Liter auf dasselbe raus, als wie wenn man das LiquiMoly versandkostenfrei bei Amazon bestellt.

Und nur weil ich vielleicht 1€/Liter irgendwo sparen könnte, werd ich jetzt sicher nicht das Öl wechseln.
Da müsste das Öl mind. 3€/Liter günstiger sein damit ich es überhaupt in Erwägung ziehen würde.
 
Duke 690R 2017, mit 39k km. Motul 300V 15W60.
Ich wechsel alle 3000 km, aber es ist schon ganz ganz dunkel.
Ist das normal?
 
Meinst du, ich soll es alle 1500 km wechseln? Das sind wirklich sehr wenige Kilometer …
Dann würde ich vielleicht über einen Wechsel auf Motul 7100 10W60 nachdenken.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Öl?
 
Die 690er (meine 2014er) hat ein Ölwechselintervall von 10.000 km. Wenn du da bei 5000 km wechselst, machst du eh bereits den overkill.
 

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