Aus deiner (@Evil) Antwort lese ich, daß der Druck im Normalfall irgendwo zwischen 1,7 und 5 bar liegt, von dir im "grünen Bereich" bezeichnet.
Das Problem tritt also nur auf wenn du bergauf "volle Kanne" fährst, sonst nicht.
Temperatur ist auch nicht höher wie sonst.
Also muss exakt in diesem Betriebszustand etwas "anders" sein wie sonst.
Daher meine Idee mit dem Test auf der Ebene, dann könntet du die Neigung ausschließen
und das Problem könnte auf "volles Beschleunigen" reduziert werden.
Dass beim Wheelen Mangelschmierung auftritt ist ja bekannt und wozu das führt hat der eine oder die andere ja schon erfahren (müssen).
Dass das Bypass-Ventil klemmt ist möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich. Kontrolle ist aber einfach und daher sinnvoll.
Dass die Anzeige spinnt und gerade nur dann wenns nicht passt halte ich für unwahrscheinlich.
Zur deiner Messstelle: IMHO ist die i.O. Du willst ja den Pumpendruck messen.
Zwischen der Pumpe und deiner Messstelle liegt ja nur der Filter. Den Druckverlust den du da hast halte ich für vernachlässigbar.
Zu Dratschges Einwand: Druckdifferenzen in einem hydraulischen System treten nur auf, wenn irgendwo Drosseln sitzen durch die das
Öl unter Druckverlust gedrückt werden muss. Ein Beispiel an der LC4 wäre die Düsenschraube auf dem Kupplungsdeckel.
D.h. der Druck im Pleullager ist geringer als das was du messen tust.
Also das Bypass-Ventil habe ich überprüft und für gut befunden, habe aber vorsichtshalber das vom 640er Motor eingebaut.
Ist aber nicht besser geworden.
Ja der Öldruck steig mit steigender Drehzahl bis 5 bar schön an.
Auf der Ebenen habe ich es nun auch ausprobiert.
Es passiert auch im 3 gang ,niedrige drehzahl und Öldruck liegt bei ca. 1,7bar.
Der Unterschied bei der Ebene ist der, das der Öldruck beim schnellen beschleunigen im 3 Gang auch kurz stockt aber nach ca. 2sek. Schlagartig nach oben schießt.
Mache ich das gleiche bei erhöhter drehzahl im 3 gang wo der Öldruck schon etwas höher ist passiert nichts.
Mache ich das gleiche im 5 Gang und beschleunige passiert auch nichts.
Evtl kommt die Ölpumpe nicht hinterher wenn der Motor schnell hoch dreht im kleinen gang.
Wenn ich drüber nachdenke bin ich eigtl froh, das ich keinen Öldruckmesser in meinem uralt Koffer habe / Motor 1987.
Da fördert die Pumpe geschätzt nicht mal die Hälfte einer mikuni Pumpe .
Da wären mir 1,5 bar mehr als genug bei einem Motor , fast ohne Gleitlager .
Wenn ich hohen Druck haben will muß auch entsprechend die Pumpe angetrieben werden / Verlustleistung?
Die wenigen Gleitlager die der Lc4 hat sind alle nicht am Drucköl direkt angeschlossen .
Meine alten Husqvarna s hatten als Viertakter gar keine Ölpumpe und wesentlich mehr Gleitlager an Kupplung und Getrieberädern weil der direkt vom 2 Takter abgeleitet wurde
Ich denke aber wie bei der 660, das da ja nicht um sonst 5 bar Öldruck anliegt bei der max. Drehzahl.
Die normale 640er hat ja nur ihrgendwas im Bereich von 3 bar Öldruck bei max. Drehzahl bevor das Bypass-Ventil öffenet.
Hab nun das Öl auf das motul 300v 15w60 gewechselt nach den oben genannten Test.
Das Öl ist eine ganz andere Liger als die Suppe von motorex [emoji28].
Laut Öldruckanzeige ist das motul um einiges dicker bis ca. 90°als das motorex.
Habe im Standgas bis 90° Öltemperatur 1bar Öldruck.
Und bei ca. 4500 u/min ca. 3,1bar.
Mit dem motorex hatte ich da nur 2 bar Anliegen.
Bei 100° und 4500 U/min fällt der Öldruck mit dem motul aber auf ca. 2,4 bar.
Bin doch positiv überrascht von dem Öl dachte nicht daß es so viel aus macht, da hätte ich die 100er ölspritzdüse verbaut lassen können.
Die testst von oben habe ich natürlich mit dem Öl auch gemacht ist aber genau so wie mit dem motorex.
Aber das motul Öl würde ich jetzt nicht in den 640er Motor kippen das wäre viel zu dick da würde das Bypass-Ventil bei halber Nenndrehzahl schon auf gehen.