693 LC4 Projekt

Bei 50kmh und 100kmh ist der Öldruck 0,7 bar höher als vorher.
Absolutdrücke ?

Öldruck hat sich auch immer aufgebaut
Druck größer wie 1,7bar?

bis ich dann bei einem berg mit Vollgas hoch gefahren bin.
Hattest du eine merklich höhere Temperatur?

Da war dann wieder das Problem das sich der Öldruck nicht richtig aufbauen wollte und nur bei 1,7 bar Rum tänzelt bis zum Drehzahlende.
Probier das mal auf der Ebene, um ggf. Neigungseinflüsse auszuschalten.

Btw. 1,7 bar bei Wälzlagern hört sich für mich nicht so schlecht an.

Die 1,7 bar hat er nur eine Mal gemacht als ich bergauf gefahren bin.
Man sieht das der Öldruck sich aufbauen wollte es aber nicht so richtig klappte und der Zeiger Rum zuckte bei ca 1,7 bar.

Sonst war der Öldruck die ganze Zeit im grünen Bereich bis auf das eine Mal.

Der max. Druck liegt bei ca 5 bar am Ende des Drehzahlbandes also passt.

Evtl stimmt mit dem Bypass-Ventil was nicht, evtl hält es nicht dicht.
Oder mir drückt es das Öl von der Ölpumpe beim beschleunigen weg.
Oder das einfachste die Anzeige spinnt.

Evtl mach ich doch noch Mal etwas mehr Öl in den Motor kurz vor die max. Markierung.

Das motul 300v 15w60 ist auch unterwegs.







Finde den Öldruck niedrig. Lasse mich allerdings gerne eines Besseren belehren.
Ausserdem wird bergauf fahren hoffentlich keinen Einfluss auf den Öldruck haben. Frag mal die Wheeler, welche Steigungen die abbilden.
 
Das mit dem Bypassventil habe ich auch schon gedacht,evtl klemmt es z.B. fest

Mfg. Rüdiger
 
Ich werde es Mal ausschrauben und kucken.
 
Evil, wo hast du den Öldruck abgegriffen ?

Weil nach dem Ölfilter gehen ja zwei Leitungen raus, der gesammt Druck sucht sich den leichtesten Weg bei Parallelanschluß

Da könnte es passieren daß die Anzeige nicht stimmt.

In Reihe nach dem Ölfilter eine Leitung zum Manometer, welches auf einem T-Stück sitzt, die andere Leitung zurück zu den parallel laufenden Ölkreisen.

Liege ich da richtig oder mache ich einen Fehler?
 
Evil, wo hast du den Öldruck abgegriffen ?

Weil nach dem Ölfilter gehen ja zwei Leitungen raus, der gesammt Druck sucht sich den leichtesten Weg bei Parallelanschluß

Da könnte es passieren daß die Anzeige nicht stimmt.

In Reihe nach dem Ölfilter eine Leitung zum Manometer, welches auf einem T-Stück sitzt, die andere Leitung zurück zu den parallel laufenden Ölkreisen.

Liege ich da richtig oder mache ich einen Fehler?
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Ist genau nach dem Ölfilter angeschlossen nur sind da 2 Leitungen angeschlossen anstatt eine wie auf dem Bild.

Ob das dort jetzt richtig platziert ist weiß ich nicht so genau habe ich mir keine Gedanken gemacht.

Bin aber offen für alles.
 
Aus deiner (@Evil) Antwort lese ich, daß der Druck im Normalfall irgendwo zwischen 1,7 und 5 bar liegt, von dir im "grünen Bereich" bezeichnet.

Das Problem tritt also nur auf wenn du bergauf "volle Kanne" fährst, sonst nicht.
Temperatur ist auch nicht höher wie sonst.

Also muss exakt in diesem Betriebszustand etwas "anders" sein wie sonst.
Daher meine Idee mit dem Test auf der Ebene, dann könntet du die Neigung ausschließen
und das Problem könnte auf "volles Beschleunigen" reduziert werden.

Dass beim Wheelen Mangelschmierung auftritt ist ja bekannt und wozu das führt hat der eine oder die andere ja schon erfahren (müssen).

Dass das Bypass-Ventil klemmt ist möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich. Kontrolle ist aber einfach und daher sinnvoll.

Dass die Anzeige spinnt und gerade nur dann wenns nicht passt halte ich für unwahrscheinlich.

Zur deiner Messstelle: IMHO ist die i.O. Du willst ja den Pumpendruck messen.
Zwischen der Pumpe und deiner Messstelle liegt ja nur der Filter. Den Druckverlust den du da hast halte ich für vernachlässigbar.

Zu Dratschges Einwand: Druckdifferenzen in einem hydraulischen System treten nur auf, wenn irgendwo Drosseln sitzen durch die das
Öl unter Druckverlust gedrückt werden muss. Ein Beispiel an der LC4 wäre die Düsenschraube auf dem Kupplungsdeckel.
D.h. der Druck im Pleullager ist geringer als das was du messen tust.
 
Wenn ich drüber nachdenke bin ich eigtl froh, das ich keinen Öldruckmesser in meinem uralt Koffer habe / Motor 1987.
Da fördert die Pumpe geschätzt nicht mal die Hälfte einer mikuni Pumpe .
Da wären mir 1,5 bar mehr als genug bei einem Motor , fast ohne Gleitlager .
Wenn ich hohen Druck haben will muß auch entsprechend die Pumpe angetrieben werden / Verlustleistung?

Die wenigen Gleitlager die der Lc4 hat sind alle nicht am Drucköl direkt angeschlossen .
Meine alten Husqvarna s hatten als Viertakter gar keine Ölpumpe und wesentlich mehr Gleitlager an Kupplung und Getrieberädern weil der direkt vom 2 Takter abgeleitet wurde
 
Aus deiner (@Evil) Antwort lese ich, daß der Druck im Normalfall irgendwo zwischen 1,7 und 5 bar liegt, von dir im "grünen Bereich" bezeichnet.

Das Problem tritt also nur auf wenn du bergauf "volle Kanne" fährst, sonst nicht.
Temperatur ist auch nicht höher wie sonst.

Also muss exakt in diesem Betriebszustand etwas "anders" sein wie sonst.
Daher meine Idee mit dem Test auf der Ebene, dann könntet du die Neigung ausschließen
und das Problem könnte auf "volles Beschleunigen" reduziert werden.

Dass beim Wheelen Mangelschmierung auftritt ist ja bekannt und wozu das führt hat der eine oder die andere ja schon erfahren (müssen).

Dass das Bypass-Ventil klemmt ist möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich. Kontrolle ist aber einfach und daher sinnvoll.

Dass die Anzeige spinnt und gerade nur dann wenns nicht passt halte ich für unwahrscheinlich.

Zur deiner Messstelle: IMHO ist die i.O. Du willst ja den Pumpendruck messen.
Zwischen der Pumpe und deiner Messstelle liegt ja nur der Filter. Den Druckverlust den du da hast halte ich für vernachlässigbar.

Zu Dratschges Einwand: Druckdifferenzen in einem hydraulischen System treten nur auf, wenn irgendwo Drosseln sitzen durch die das
Öl unter Druckverlust gedrückt werden muss. Ein Beispiel an der LC4 wäre die Düsenschraube auf dem Kupplungsdeckel.
D.h. der Druck im Pleullager ist geringer als das was du messen tust.

Also das Bypass-Ventil habe ich überprüft und für gut befunden, habe aber vorsichtshalber das vom 640er Motor eingebaut.
Ist aber nicht besser geworden.

Ja der Öldruck steig mit steigender Drehzahl bis 5 bar schön an.

Auf der Ebenen habe ich es nun auch ausprobiert.

Es passiert auch im 3 gang ,niedrige drehzahl und Öldruck liegt bei ca. 1,7bar.

Der Unterschied bei der Ebene ist der, das der Öldruck beim schnellen beschleunigen im 3 Gang auch kurz stockt aber nach ca. 2sek. Schlagartig nach oben schießt.

Mache ich das gleiche bei erhöhter drehzahl im 3 gang wo der Öldruck schon etwas höher ist passiert nichts.

Mache ich das gleiche im 5 Gang und beschleunige passiert auch nichts.

Evtl kommt die Ölpumpe nicht hinterher wenn der Motor schnell hoch dreht im kleinen gang.



Wenn ich drüber nachdenke bin ich eigtl froh, das ich keinen Öldruckmesser in meinem uralt Koffer habe / Motor 1987.
Da fördert die Pumpe geschätzt nicht mal die Hälfte einer mikuni Pumpe .
Da wären mir 1,5 bar mehr als genug bei einem Motor , fast ohne Gleitlager .
Wenn ich hohen Druck haben will muß auch entsprechend die Pumpe angetrieben werden / Verlustleistung?

Die wenigen Gleitlager die der Lc4 hat sind alle nicht am Drucköl direkt angeschlossen .
Meine alten Husqvarna s hatten als Viertakter gar keine Ölpumpe und wesentlich mehr Gleitlager an Kupplung und Getrieberädern weil der direkt vom 2 Takter abgeleitet wurde

Ich denke aber wie bei der 660, das da ja nicht um sonst 5 bar Öldruck anliegt bei der max. Drehzahl.

Die normale 640er hat ja nur ihrgendwas im Bereich von 3 bar Öldruck bei max. Drehzahl bevor das Bypass-Ventil öffenet.



Hab nun das Öl auf das motul 300v 15w60 gewechselt nach den oben genannten Test.

Das Öl ist eine ganz andere Liger als die Suppe von motorex [emoji28].

Laut Öldruckanzeige ist das motul um einiges dicker bis ca. 90°als das motorex.

Habe im Standgas bis 90° Öltemperatur 1bar Öldruck.

Und bei ca. 4500 u/min ca. 3,1bar.
Mit dem motorex hatte ich da nur 2 bar Anliegen.

Bei 100° und 4500 U/min fällt der Öldruck mit dem motul aber auf ca. 2,4 bar.

Bin doch positiv überrascht von dem Öl dachte nicht daß es so viel aus macht, da hätte ich die 100er ölspritzdüse verbaut lassen können.

Die testst von oben habe ich natürlich mit dem Öl auch gemacht ist aber genau so wie mit dem motorex.

Aber das motul Öl würde ich jetzt nicht in den 640er Motor kippen das wäre viel zu dick da würde das Bypass-Ventil bei halber Nenndrehzahl schon auf gehen.
 
Hmm, so richtig kann ich mir keinen Reim darauf machen.

Evtl., ist aber Spekulation, saugt die Pumpe kurzzeitig Luft an, um dann anschließend, wenn wieder Öl gefördert wird,
die z.B. im Ölfiltergehäuse vorhandene Luft zu komprimieren (wobei der Druck in dem Moment nicht/langsamer steigt).

Wenn dann genug Öl nachgefördert wurde entlüftet sich das System (über Spritzdüse ggf. auch Pleuellager) selbst
und alles ist dann wieder normal.


Ich denke aber wie bei der 660, das da ja nicht um sonst 5 bar Öldruck anliegt bei der max. Drehzahl.

Der Grund hierfür muss nicht unbedingt in der Schmierung der Lager liegen. Es verbessert auch die Kühlung,
einerseits des Pleuellagers und zum anderen die des Kolbenbodens mittels der Spritzdüse(n).
 
Hmm, so richtig kann ich mir keinen Reim darauf machen.

Evtl., ist aber Spekulation, saugt die Pumpe kurzzeitig Luft an, um dann anschließend, wenn wieder Öl gefördert wird,
die z.B. im Ölfiltergehäuse vorhandene Luft zu komprimieren (wobei der Druck in dem Moment nicht/langsamer steigt).

Wenn dann genug Öl nachgefördert wurde entlüftet sich das System (über Spritzdüse ggf. auch Pleuellager) selbst
und alles ist dann wieder normal.




Der Grund hierfür muss nicht unbedingt in der Schmierung der Lager liegen. Es verbessert auch die Kühlung,
einerseits des Pleuellagers und zum anderen die des Kolbenbodens mittels der Spritzdüse(n).

Ja ich beobachte es Mal weiter mehr kann ich aktuell nicht machen.

Ja denke auch das es für eine bessere Kühlung ist.

Apropo Kühlung seit die 90er öldüse verbaut ist habe ich das Gefühl das die Öltemperatur um 5° angestiegen ist.
 
Leider muss ich den Motor noch Mal zerlegen.

Habe heute die Magnetschrauben noch Mal kontrolliert 500km nach dem Ölwechsel und es schaut aus als würde sich eine Härteschicht verabschieden.
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War ja klar wenn ich für Montag eine längere Tour geplant habe.

Ölpumpen lassen sich frei drehen.

Evtl ist ja was im Getriebe defekt.
 
Denke hab das Problem gefunden.

Mir drückt es offenbar den KW Wellendichtring in Richtung Steuerkette raus, die dann Material vom Wellendichtring abträgt.
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Da das zeugs natürlich auch magnetisch ist bleibt es an den Magneten hängen.

Jetzt stellt sich mir die Frage warum es mir den Wellendichtring rausdrückt .

Wie kann ich das den am besten unterbinden?

2 leichte Körnerschläge setzten sodass er nicht mehr raus wandern kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieht ja auch so aus als würde er sich mitdrehen, Rattermarken ringsrum.
Lässt er sich denn leicht mit der Hand drehen?
 
hast du ihn ev. zu wenig weit eingetrieben? normalerweise sitzt der bombastisch drinnen. kann mich nicht vorstellen das es den rausdrückt, noch dazu das kw gehäuse eine entlüftung Richtung getriebe hat
 
ooooder hast du das zahnrädchen der steuerkette verkehrt aufgesteckt?
ist das überhaupt möglich?
 
Sieht ja auch so aus als würde er sich mitdrehen, Rattermarken ringsrum.
Lässt er sich denn leicht mit der Hand drehen?
Ne lässt sich nicht mit der hand drehen
hast du ihn ev. zu wenig weit eingetrieben? normalerweise sitzt der bombastisch drinnen. kann mich nicht vorstellen das es den rausdrückt, noch dazu das kw gehäuse eine entlüftung Richtung getriebe hat
Ja bündig wie im Handbuch beschrieben.

Den Wellendichtring hat es an einem Eck mehr raus gedrückt als an der anderen.

Der hing schäps bzw hat's sich verkantet sonst wäre er bestimmt weiter raus gewandert.

Habe ihn vorhin wieder ein getrieben aber ging nach meiner Meinung zu locker rein.

Habe 4 leichte Körnerpunkte gesetzt damit er nicht mehr raus kann.

Ich hoffe nur das er sich nicht im Sitz dreht.

Sonst muss ich ihn wohl fest kleben.
 
iwie war mir so als ginge da so etwas in der Richtung
 
Hmm das weiß ich jetzt nicht.

Aber dann müsste schon beim ersten Ölwechsel der Magnet voll gewesen sein aber der war ja sauber.

Steht auf jeden Fall eine Richtung im Handbuch .

Also kann man den bestimmt falsch drauf setzten

Aber ich glaube nicht daß es bei mir der Fall war da ja der Wellendichtring raus gewandert ist
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Zuletzt bearbeitet:
Die alten ohc Husqvarnas hatten anscheinend auch mal ein Problem damit.
Da haben die dann ein Dünnes halteblech mit M4 oder 5 er Schräubchen draufgesetzt.
Das Blech ging aber weniger als der Hälfte vom Umfang über den Ring

Hätte den aber schon eingeklebt
 

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