Kabelbaum Optimierung

Aber ich sags dir ganz ehrlich Helmuth und ich glaube das wird dir jetzt wahrscheinlich nicht unbedingt gefallen...
Wenn ich mir den Kabelquerschnitt von den Leitungen in meinem Kabelbaum anschaue, und dann mit den Leitungsquerschnitten aus deinem Spender Kabelbaum vergleiche, dann sieht man deutlich dass da in Bezug auf Shareholder Value wohl noch reichlich Luft nach oben war...
 
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Man soll halt nicht alles nur an Querschnitten festmachen :sarcastic:
 
Schön langsam nimmt der Kabelbaum wieder Form an...

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Von fertig ist er zwar noch weit entfernt, aber zumindest ist er jetzt schon mal nicht mehr so zerfledert.

Morgen muss ich dann mal Stecker crimpen gehn (überall wo gelbe Kennzeichnungen sind) und dann werd ich mich den Details zuwenden.

Geplant hätte ich z.B. dass ich die beiden Relais die ich momentan für Warnblinkanlage verbaut habe, durch einen Moseft und einen Transistor ersetze.
Ich hab mit diesen Bauteilen aber noch absolut keine Erfahrung und wollte mal in die Runde fragen ob da jemand sattelfest ist, sodass er hier dann mal drüberschauen kann wenn ich mich daran versuche?

Im Endeffekt geht's nur darum dass K14 durch einen Moseft ersetzt werden soll und K15 durch einen Transistor

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Heute ist mir dann auch gleich mal der OEM Stecker für die hinteren Blinker und die Kennzeichenbeleuchtung ins Auge gestochen... der hat definitiv auch schon mal bessere Zeiten gesehen und den werd ich wohl neu machen müssen

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Man erkennt es am Foto zwar nicht wirklich, aber da sind nicht nur Litzen abgerissen sondern die Litzen sind teilweise auch schon ordentlich korrodiert.

Aber daran sieht man einfach, selbst wenn das Moped gepflegt ist (und das möchte ich von meiner Flunda jetzt eigentlich schon mal behaupten), gehen die Jahre trotzdem niemals spurlos daran vorbei.
 
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Hab heute die Nais/Panasonic Relais mit Diode bekommen.
Leider musste ich schnell erkennen dass ich dann doch noch genauer auf die Bezeichnung achten sollte, denn es sind keine 12V KFZ Relais sondern (lötbare) 12V PC Relais.

Die Relais an sich zwar absolut ident zu den KFZ Relais, aber die Anschlüsse sind kleiner und schmaler, da sie ja nicht für einen Relaissockel vorgesehen sind sondern aud einem PC Board verlötet werden.
Links das (OEM KTM) KFZ Relais und rechts das PC Relais

20240119_173029.jpg

Außerdem fehlen beim PC Relais auch die Haltenasen mit dem das Relais dann im Sockel arretiert wird (blauer Pfeil).
Man könnte es zwar in einen Relais Sockel stecken und es würde auch einigermaßen gut halten, aber das würde schon an Pfusch grenzen.

Langer Rede kurzer Sinn: hab mir jetzt bei Ebay 10Stk. Nais KFZ Relais mit Diode bestellt (https://www.ebay.at/itm/114245735625?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=5221-175123-2357-0&ssspo=8OzYNTQGT7K&sssrc=4429486&ssuid=1M4T4frnRmO&var=&widget_ver=artemis&media=COPY)
Kommen zwar aus China, aber wo anders konnte ich sie nicht finden und Panasonic ist ja sowieso ein Japanischer Konzern.

Ich hab dann aber auch gleich getestet ob man tatsächlich mit dem Multimeter die Diode im Relais erkennen kann.
Nein, kann man nicht, denn ein Vorzeichen gibt es bei der Widerstandsmessung nicht.
Auch ein Diodentest mit dem Multimeter brachte keine Erkenntnisse weil die Diode ja parallel zur Spule geschalten ist.

Ich hab mal diverse Relais aus meinem Bestand gemessen und auch anhand des Widerstand an den Spulenkontakten kann man nicht sicher ausmachen, ob es ein Relais ohne Schutzschaltung ist, oder ein Relais mit Löschwiderstand oder ein Relais mit Freilaufdiode.
(x= kein Schutzschaltung, D= Diode, R= Widerstand)

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Also ohne das Datenblatt zu haben oder ohne dass das Schaltbild am Relais aufgedruckt ist, kann man ohne zerlegen nicht mit Sicherheit feststellen um welche Art es sich handelt. Mit dem Oszilloskop geht das, aber nicht mit dem Multimeter.

Zum Schluss hab ich dann noch das KTM Relais mit Widerstand und das Relais mit Diode parallel geschalten um zu sehen ob die Diode in dem einen Relais auch wirklich die Induktionsspannung des Relais mit dem Widerstand mit eliminiert.
Und ja, das funzt einwandfrei. Hier gibt es dann keinerlei Induktionsspannung mehr:

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impression
 
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Zumindest nach dem Bild haben die Relais aus China aber auch nicht die entsprechenden Anschlüsse. Ich Drücke Dir mal die Daumen, dass sie trotzdem passen.
 
Nein, kann man nicht, denn ein Vorzeichen gibt es bei der Widerstandsmessung nicht.
Es ändert sich auch nicht das Vorzeichen sondern der Wert, und zwar nur geringfügig.

Je nach Durchlasspannung (0,3-1,2V je nach Typ) der Diode und Messverfahren des Multimeters kann es passieren, dass ihre Durchlassspannung bei der Messung nicht überschritten wird, dann ist die Diode effektiv nichtleitend, obwohl in Durchlassrichtung gemessen wird. Mit einem anderen Messbereich sofern einstellbar könnte es klappen. Aber du hast es eh am Oszi gesehen also egal...

Im Endeffekt geht's nur darum dass K14 durch einen Moseft ersetzt werden soll und K15 durch einen Transistor
Würde ich nicht machen, ein Relais ist viel robuster als ein Bipolartansistor oder FET ohne zusätzliche Schutzbeschaltung. Solange du keine Schaltfrequenzen im Bereich >10Hz hast, unnötig. Platz sparen wirst du damit auch nicht, und die paar Watt der Relaisspule wird deine Lima doch noch hergeben. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, allerdings wäre ein Transistor ein High-Side Schalter (von 12V), der andere ein Low-Side (auf Masse). Das ganze über das selbe Signal wäre ohne weitere Beschaltung nicht ganz so einfach machbar wie zwei simple Relais.
 
Zumindest nach dem Bild haben die Relais aus China aber auch nicht die entsprechenden Anschlüsse. Ich Drücke Dir mal die Daumen, dass sie trotzdem passen.

Die Anschlüsse werden denke ich schon passen, aber so wirklich 100% sicher bin ich mir auch nicht ob es nicht eine Kopie ist.
Aber derzeit gehe ich davon aus dass es sich um Altbestand handelt, denn zum einen wurden die Nais/Panasonic Relais mit Diode ab 2014 ja gar nicht mehr hergestellt, und zum anderen ist auf dem Foto M09 zu erkennen, was auf das Produktionsdatum 2009 schließen würde

Screenshot_20240119_203419_eBay.jpg
 
Es ändert sich auch nicht das Vorzeichen sondern der Wert, und zwar nur geringfügig.

Je nach Durchlasspannung (0,3-1,2V je nach Typ) der Diode und Messverfahren des Multimeters kann es passieren, dass ihre Durchlassspannung bei der Messung nicht überschritten wird, dann ist die Diode effektiv nichtleitend, obwohl in Durchlassrichtung gemessen wird. Mit einem anderen Messbereich sofern einstellbar könnte es klappen.

Versteh ich ehrlich gesagt jetzt auch nicht so ganz, denn selbst wenn die Durchlasspannung der Diode in Durchlassrichtung nicht erreicht wird, misst das Multimeter ja dann trotzdem nur den Widerstand der Spule. Also bekommt man dann faktisch immer noch exakt dasselbe Ergebnis wie wenn man entgegen der Durchlassrichtung der Diode misst?

Ist aber grundsätzlich auch egal...
Ich glaub man kann sagen, wenn man wirklich sicher gehen will ob eine Schutzschaltung verbaut ist oder nicht, und wenn ja welche, dann braucht man ein Oszilloskop um das sicher feststellen zu können.
Mit einem Multimeter alleine geht das, wenn überhaupt, nicht so wirklich zuverlässig.

Würde ich nicht machen, ein Relais ist viel robuster als ein Bipolartansistor oder FET ohne zusätzliche Schutzbeschaltung. Solange du keine Schaltfrequenzen im Bereich >10Hz hast, unnötig. Platz sparen wirst du damit auch nicht, und die paar Watt der Relaisspule wird deine Lima doch noch hergeben. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, allerdings wäre ein Transistor ein High-Side Schalter (von 12V), der andere ein Low-Side (auf Masse). Das ganze über das selbe Signal wäre ohne weitere Beschaltung nicht ganz so einfach machbar wie zwei simple Relais.

Also Platz würde ich schon einiges sparen denke ich.
Ich glaube dass man das Ganze sogar so klein hinbekommen würde, dass ich das sogar noch in meinen Tacho integrieren hätte können.
Und wenn 2 Relais inkl. Relaissockel hinter meiner Lampenmaske verschwinden würden, dann würde das eine Menge Platz sparen.
Aber dazu hätte ich das einerseits bereits behirnen müssen als ich den Tacho gemacht habe und anderseits wäre es natürlich sicher auch kein Fehler wenn ich mehr Plan von der Materie hätte.

Mir geht es dabei auch nicht darum ob ich es jetzt brauche oder nicht, oder dass ich dadurch Platz sparen könnte, sondern mir geht es einfach darum mal etwas zu machen wovon ich momentan noch nicht so den Plan habe und dadurch dann "gezwungen" bin mich damit auseinander zu setzen und etwas dazu zu lernen.

Ich werde es aber nun eh nicht umsetzen und das hat 3 Gründe: erstens ist das wirklich viel zu behirnen und die Gefahr dass sich hier dann ein Fehler einschleicht ist wirklich hoch, zweitens ist mir eingefallen dass ich meine Warnblinkanlage inkl. der beiden Relais ja sowieso vom Kabelbaum "abgekapselt" habe, sie also auch nicht Bestandteil des Kabelbaums sind sondern ein "eigenständiger Schaltkreis".
Das einzige was ich anschließen muss, wenn ich meinen aktuellen Kabelbaum dann wirklich wieder mal gegen meinen OEM Kabelbaum tauschen sollte ist das Zündungsplus aus dem neuen Kabelbaum. Sonst brauche ich nichts weiter weil die Schaltung der Warnblinkanlage als Ganzes praktisch immer im Moped verbleibt auch wenn ich den Kabelbaum tausche.

Und als drittes ist mir noch eingefallen weshalb ich bei den Relais bleiben werde, weil sonst auch das typische Klick-Klack Blinkgeräusch (das man auch aus dem Auto kennt) der Warnblinkanlage wegfallen würde, wenn ich die Relais jetzt durch Transistoren ersetzen würde.
Und dieses Geräusch ist halt einfach auch nochmal ein akustischer Hinweis dass die Warnblinkanlage eingeschalten ist, denn bei den normalen Blinkern hat man dieses Geräusch beim Moped ja nicht (was mir vorher ehrlich gesagt nicht mal bewusst war).
 
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Heute ist mir dann auch gleich mal der OEM Stecker für die hinteren Blinker und die Kennzeichenbeleuchtung ins Auge gestochen... der hat definitiv auch schon mal bessere Zeiten gesehen und den werd ich wohl neu machen müssen

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Hab eben den Stecker neu gemacht und dabei bin ich dann auch relativ schnell draufgekommen warum hier teilweise die Litzen schon abgerissen waren.
Wenn das ein Hobbyschrauber so machen würde, dann würde er unweigerlich Haue im Forum bekommen...
Wer findet den Fehler in der OEM Crimpung?

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Jetzt pfeift das wieder:
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Der Grund warum ich hier nicht gleich einen anderen Stecker (z.B. SuperSeal oder DEUTSCH) drauf gemacht habe ist, weil nur dieser Stecker durch die Öffnung im Heckrahmen und in der Heckverkleidung passt.
Würde ich einen größeren (wasserdichten) Stecker benutzen, dann könnte ich das Gegenstück dazu dann nicht mehr durch den Heckrahmen und die Verkleidung in das Heck einfädeln.
 
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Hab aus Interesse jetzt auch noch den Stecker der Rückleuchte/Bremslicht ausgepinnt um zu sehen was hier so Phase ist

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Ist zwar schon besser, aber ich glaub das üben wir trotzdem nochmal...
 
Die Profis crimpen also die Isolierung nicht immer mit ein. Schöner Dreck.

Allerdings sind deine Crimpungen auch nicht immer 100%, siehe die 2 unteren. Denke aber mal, das wird halten:
1705787496533.png

Dieses Umkehren des Kabels, ganz vorne und nachher crimpen..... ist das irgend ein neuer Standard? Sieht zumindest sehr haltbar aus.
 
Die Crimpverbinder und der Adernquerschnitt passen nicht zusammen. Deshalb hat der Bastler ( ;) ) ja auch die Leiter doppelt genommen. Ein bisschen hätte man den Bereich der Isolierungscrimpung noch mit Schrumpfschlauch verbessern können. Das Problem kenne ich von anderen Fabrikaten allerdings auch, teilweise liegt es auch an der Verwendung von FLRY im Fahrzeugbereich, denn die Zangen sind nicht dafür ausgelegt.
 
Richtig erkannt.
Bis 0,75mm² (oder manchmal auch noch 1mm²) verdrille ich die Leitung und leg sie um bzw. vercrimpe sie doppelt, da ein einzelner Leiter meiner Erfahrung nach hier einfach zu dünn ist.
Mir ist es selbst schon einige male passiert dass ich dachte das passt schon so wenn ich den Leiter einzeln gecrimpt hatte, und als ich dann mal etwas stärker am Kabel gezogen habe hat es den Leiter einfach aus der Vercrimpung rausgezogen.
Deshalb geh ich meistens auf Nummer sicher, und wenn es der Querschnitt hergibt, dann crimpe ich die Leitung doppelt. Da kannst du dann ziehen was du willst, da rührt sich dann nichts mehr.

Bei automatisierten Prozessen mag das nicht nötig sein, da hier immer dieselbe definierte Kraft in die Vercrimpung eingebracht wird, welche im Vorfeld exakt festgelegt wurde.
Aber wenn man es manuell macht, dann ist das so einfach die bessere Variante.
Zumindest meiner Erfahrung nach.
 
Allerdings sind deine Crimpungen auch nicht immer 100%, siehe die 2 unteren. Denke aber mal, das wird halten:
Anhang anzeigen 106911

Wenn man es manuell macht wird es nicht immer 100% werden. Da muss nur mal eine Lasche weiter abstehen als die andere oder man erwischt es nicht genau mittig, dann rollt sich eine Lasche zuerst ein und die andere legt sich darüber.
Aber für die Funktion ist es relativ irrelevant, da es ja nur darum geht dass die Leiterisolierung hier auch ein wenig im Crimpverbinder fixiert wird wodurch dann verhindert wird, dass abisolierte Litzen am Knickpunkt direkt hinter dem Crimpverbinder abbrechen können (so wie es bei der OEM Vercrimpung eben der Fall war).

Hab heute auch die Relaissockel umgepinnt damit ich dann auch Relais mit Diode verwenden kann und hier haben sie es richtig gemacht

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Bei den DEUTSCH Steckern rollen sich die Laschen z.B. gar nicht ein, sondern werden nur über die Isolierung herum geschlagen

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Das genügt schon damit die Isolierung spielfrei im Crimpverbinder hält.

Bei SuperSeal Steckern werden die "Gummipropfen" an dieser Stelle auch mitgecrimpt bzw. fixiert (aber nicht gequetscht!) damit sie später nicht aus dem Stecker rausrutschen können.
Aber ich denke das sollte eh bekannt sein

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Schön langsam bin ich etwas genervt von KTM.
Die einzige Relaisfassung die beim Steuerstromkreis ab Werk richtig angeschlossen war, ist dafür aber am Arbeitsstromkreis falsch angeschlossen :rolleyes:

Mir ist klar dass es für die Funktion nicht unmittelbar relevant ist, aber es gibt nun mal Standards die festlegen dass Anschluss 30 der stromführende Anschluss zu sein hat und Anschluss 87 dann der geschaltene Anschluss.
Wenn mich nicht alles täuscht dann hat das etwas damit zu tun, dass dadurch der Kontaktabbrand reduziert wird.

Und was macht KTM?
Die pfeifen auf Standards und schließen es einfach so an wie sie gerade lustig sind:

20240121_141838.jpg

Solange ich den Kabelbaum vor mir liegen habe ist es nicht so das Problem das wieder zurecht zu rücken, aber bei meinem aktuell verbauten Austausch-Kabelbaum hatte ich leider nicht darauf geachtet (in der fälschlicherweise Annahme dass das schon passen wird) und ein nachträgliches Ändern ist hier aber nicht mehr möglich, weil dazu einfach der Platz im Moped fehlt.
Ich müsste den halben Kabelbaum wieder ausbauen um das auch bei meinem AT-Kabelbaum ändern zu können.

Mag jetzt sicher kein Weltuntergang sein, aber es nervt einfach wenn es selbst an solchen Kleinigkeiten habert, von denen man eigentlich denken würde, dass das für einen Hersteller Routine sein sollte und man sich darauf verlassen kann, dass das passt.

Zumindest das Crimpen der Kontakte haben sie auch hier ordentlich hinbekommen

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Und so sollte das Ganze eigentlich aussehen...

20240121_143419.jpg
 
Die werden den Kabelbaum sicher irgendwo zukaufen. Ob in Indien, oder in China, sei mal dahingestellt.
 
Der Kabelbaum ist laut Schaltplan gefertigt aber der Schaltplan ist hier einfach falsch konfiguriert.
Somit kann derjenige, der den Kabelbaum gemacht hat, hier nichts dafür.
 
Das hier ist der Heck-Kabelbaum
Ich denke das pfeift schon mal soweit...

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Ich hab hier jetzt 1×ACC1 (Dauerplus), 2×ACC2 (geschaltenes Zündungsplus) und 1×ACC3 (ebenfalls geschaltenes Zündungsplus).
Der Unterschied zwischen ACC2 und ACC3 liegt darin dass ACC2 unabhängig vom Kill-Switch immer aktiv ist sobald die Zündung eingeschalten ist, und mein eigener ACC3 aber nur aktiv ist wenn neben der Zündung auch der Kill-Switch geschlossen ist.
ACC3 hab ich über eine eigene 7,5A Sicherung in der Sicherungsbox abgesichert

20240121_173614.jpg

Fragt jetzt bitte nicht wozu ich diese ganzen Anschlüsse brauche, ich weiß es nämlich nicht :lol:
Ich denke mir einfach so, haben ist immer besser als brauchen und jetzt wo der Kabelbaum ausgebaut ist, ist es einfacher und sauberer umzusetzen, als wenn man später irgendetwas dazu schustern muss, wenn man mal einen Kettenöler oder sonst irgendetwas im Heck anschließen will.
 
Im Übrigen, noch ein kleiner "Life Hack" von mir den ich mir angewöhnt habe:
Wenn ich einen 2poligen Stecker vercrimpe, dann schließe ich die +12V immer an Pin1 an und die Masse an Pin2.
Dadurch muss man später beim Gegenstecker dann nicht lange suchen oder überlegen wie er eingepinnt gehört, sondern man pinnt dort dann halt auch einfach die Versorgung auf Pin1 und die Masse auf Pin2.
Das erleichtert das Ganze und schließt Kurzschlüsse von vorne herein aus.

Wenn ich einen 3poligen (Sensor)Stecker mache, dann kommt an Pin1 +12V (oder +5V), an Pin2 die Masse und an Pin3 der Sensor Ausgang.

Wenn man sich das gleich so angewöhnt dann gibt es später auch kein Rätselraten mehr und selbst ohne Multimeter oder den Schaltplan zu haben, weiß man sofort wo was ist.
 

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